{"id":323321,"date":"2025-08-06T11:18:14","date_gmt":"2025-08-06T11:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323321\/"},"modified":"2025-08-06T11:18:14","modified_gmt":"2025-08-06T11:18:14","slug":"rente-kabinett-beschliesst-rentenpaket-von-baerbel-bas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323321\/","title":{"rendered":"Rente: Kabinett beschlie\u00dft Rentenpaket von B\u00e4rbel Bas"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Die Bundesregierung hat ein<br \/>\nmilliardenschweres Rentenpaket zur Absicherung des Rentenniveaus<br \/>\nund zur Ausweitung der M\u00fctterrente auf den Weg gebracht. Das<br \/>\nKabinett billigte einen entsprechenden<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025-08\/rente-baerbel-bas-spd-reform\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gesetzesentwurf von Arbeitsministerin B\u00e4rbel Bas (SPD)<\/a>. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll der\u00a0<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/rente\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rentenbeitragssatz<\/a> 2027<br \/>\nvoraussichtlich etwas st\u00e4rker als gedacht steigen: von heute 18,6 auf 18,8<br \/>\nProzent des Bruttolohns. Dies gehe aus dem Entwurf f\u00fcr das Rentengesetz<br \/>\nhervor.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Enthalten ist im Gesetz aber eine weitere<br \/>\nKlausel: Die R\u00fccklage der Rentenkasse von 20 Prozent einer Monatsausgabe<br \/>\n soll auf 30 Prozent angehoben werden, um mehr Puffer zu haben. &#8222;Durch<br \/>\ndie Anhebung der Mindestr\u00fccklage kann in einem Jahr einmalig ein h\u00f6herer<br \/>\n Beitragssatz erforderlich werden&#8220;, hei\u00dft es in der Kabinettsvorlage. Der Bund soll hingegen nicht f\u00fcr das Auff\u00fcllen<br \/>\nder R\u00fccklage zahlen: &#8222;Die daraus resultierenden unmittelbaren<br \/>\nAuswirkungen auf die Leistungen des Bundes an die allgemeine<br \/>\nRentenversicherung werden ausgeschlossen.&#8220;\n<\/p>\n<p>        Rentenniveau und M\u00fctterrente        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Regierung will das Rentenniveau bis zum Jahr 2031 bei<br \/>\nmindestens 48 Prozent eines Durchschnittslohns stabilisieren.<br \/>\nDiese sogenannte Haltelinie verhindert, dass die Renten<br \/>\nlangsamer steigen als die L\u00f6hne. Das Rentenniveau ist eine<br \/>\nRechengr\u00f6\u00dfe, die das Verh\u00e4ltnis zwischen einer Standardrente und<br \/>\ndem Durchschnittseinkommen aller Arbeitnehmer beschreibt. Es<br \/>\nsagt nichts \u00fcber die konkrete H\u00f6he der individuellen Rente aus.<br \/>\nOhne die neue Regelung w\u00fcrde das Niveau nach aktuellen Prognosen<br \/>\nbis 2031 auf 47 Prozent und bis 2040 auf 45 Prozent sinken.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Kindererziehungszeiten f\u00fcr vor 1992 geborene Kinder<br \/>\nwerden um sechs weitere Monate auf insgesamt drei Jahre<br \/>\nangehoben. Das gilt seit L\u00e4ngerem f\u00fcr sp\u00e4ter Geborene. Von<br \/>\ndieser Ausweitung sollen rund zehn Millionen Eltern profitieren,<br \/>\n\u00fcberwiegend Frauen. Die Neuregelung soll ab dem 1. Januar 2027<br \/>\ngreifen, wird technisch von der Rentenversicherung aber erst zum<br \/>\nJahresanfang 2028 umgesetzt. F\u00fcr Rentnerinnen und Rentner, die<br \/>\nbereits 2027 Anspruch darauf hatten, wird die Erh\u00f6hung \u00fcber<br \/>\neinen Zuschlag r\u00fcckwirkend gezahlt wird.\n<\/p>\n<p>                        20 Euro mehr f\u00fcr jedes vor 1992 geborene Kind        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Durch die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-04\/sozialleistung-muetterrente-arbeitsmarkt-frauen-finanzierung\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ausweitung der M\u00fctterrente<\/a> steigt die monatliche<br \/>\nRente f\u00fcr jedes vor 1992 geborene Kind konkret um rund 20 Euro. Die<br \/>\nStabilisierung des Rentenniveaus sorgt dem Arbeitsministerium<br \/>\nzufolge daf\u00fcr, dass die Altersbez\u00fcge insgesamt um rund zwei<br \/>\nProzent h\u00f6her ausfallen als ohne die Reform. Eine Rentnerin mit<br \/>\neiner Monatsrente von 1.500 Euro h\u00e4tte demnach im Jahr 2031 rund<br \/>\n30 Euro im Monat mehr zur Verf\u00fcgung.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-06\/baerbel-bas-rentenpaket-bundesregierung\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Kosten f\u00fcr das Gesamtpaket belaufen sich ab 2027 auf<br \/>\neine zweistellige Milliardensumme<\/a>, die aus dem Bundeshaushalt<br \/>\nfinanziert werden soll. Die Finanzplanung von Finanzminister<br \/>\nLars Klingbeil (SPD) f\u00fcr die Jahre bis 2029 weist allerdings<br \/>\nhohe zweistellige Milliardenl\u00fccken auf.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dass der Beitragssatz ab 2027 \u00fcberhaupt steigt,<br \/>\n war erwartet worden \u2013 das h\u00e4ngt mit den steigenden Ausgaben der<br \/>\nRentenversicherung zusammen und der Tatsache, dass mehr \u00c4ltere in Rente<br \/>\ngehen und nach und nach weniger J\u00fcngere einzahlen.\u00a0Nach geltendem Recht w\u00e4re<br \/>\n\u00fcbern\u00e4chstes Jahr ein Anstieg auf 18,7 Prozent zu erwarten gewesen. 2026<br \/>\n bleibt der Satz voraussichtlich stabil. Dem Gesetzentwurf<br \/>\nzufolge steigen die Rentenausgaben, einschlie\u00dflich der<br \/>\nKrankenversicherung f\u00fcr Rentner, von 394,4 Milliarden Euro in diesem Jahr<br \/>\n auf 476,3 Milliarden Euro im Jahr 2029.\u00a0\n<\/p>\n<p>Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/33\/rentenpolitik-bundesregierung-rentenversicherung-haltelinie-baerbel-bas\" data-ct-label=\"Rentenpolitik: Am \u00dcbergang zur Rentnerdemokratie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Rentenpolitik:<br \/>\n                        Am \u00dcbergang zur Rentnerdemokratie<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-07\/rendite-rente-geburtsjahr-einzahlung-auszahlung-vergleich\" data-ct-label=\"Rendite der Rente \u2022 Z+ Empfehlung: Wie viel zahle ich ein \u2013 und was krieg ich an Rente raus?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Rendite der Rente \u2022 Z+ Empfehlung:<br \/>\n                        Wie viel zahle ich ein \u2013 und was krieg ich an Rente raus?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2025-06\/altersarmut-rente-existenzminimum-arbeit-nebenjob\" data-ct-label=\"Altersarmut : &quot;Eine Rente kann ich mir nicht leisten&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Altersarmut :<br \/>\n                        &#8222;Eine Rente kann ich mir nicht leisten&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Bundesregierung hat ein milliardenschweres Rentenpaket zur Absicherung des Rentenniveaus und zur Ausweitung der M\u00fctterrente auf den Weg&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":323322,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,32036,1173,3364,29,30,13,30427,14,15,16,379,16847,12,6620],"class_list":{"0":"post-323321","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-baerbel-bas","11":"tag-bundesregierung","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-katherina-reiche","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-politik","20":"tag-rente","21":"tag-rentenversicherung","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-sozialpolitik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114981549245329674","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/323321","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=323321"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/323321\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/323322"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=323321"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=323321"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=323321"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}