{"id":323564,"date":"2025-08-06T13:32:13","date_gmt":"2025-08-06T13:32:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323564\/"},"modified":"2025-08-06T13:32:13","modified_gmt":"2025-08-06T13:32:13","slug":"kabinett-bringt-milliardenschweres-rentenpaket-auf-den-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323564\/","title":{"rendered":"Kabinett bringt milliardenschweres Rentenpaket auf den Weg"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBNkw tspBNkx\">Der Rentenbeitragssatz <strong>steigt 2027 voraussichtlich etwas st\u00e4rker als gedacht: <\/strong>von heute <strong>18,6 auf 18,8 Prozent des Bruttolohns. <\/strong>Dies geht aus dem Entwurf f\u00fcr das Rentengesetz hervor, den das Bundeskabinett gebilligt hat. Nach geltendem Recht w\u00e4re \u00fcbern\u00e4chstes Jahr ein <strong>Anstieg auf 18,7 Prozent zu erwarten gewesen<\/strong>. 2026 bleibt der Satz voraussichtlich stabil.<\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Das Bundeskabinett hat an diesem Mittwoch die <strong>ersten rentenpolitischen Vorhaben der schwarz-roten Bundesregierung<\/strong> auf den Weg gebracht. Bei der Sitzung wurde die Stabilisierung des <strong>Rentenniveaus von 48 Prozent bis 2031 sowie eine Ausweitung der M\u00fctterrente beschlossen. <\/strong><\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Die Regierung setzt mit dem <strong>von Arbeitsministerin B\u00e4rbel Bas (SPD) vorgelegten Gesetz<\/strong> zwei Ma\u00dfnahmen aus dem Koalitionsvertrag um. Nun soll das Gesetz im Bundestag debattiert werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/es-geht-um-34-milliarden-euro-bundeskabinett-bringt-entlastung-fur-gaskunden-auf-den-weg-14137589.html?icid=single-topic_14138660___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB6mm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Es geht um 3,4 Milliarden Euro Bundeskabinett bringt Entlastung f\u00fcr Gaskunden auf den Weg <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Die Sicherung des<strong> Rentenniveaus von 48 Prozent des Durchschnittslohns bis 2031 <\/strong>war eine <strong>zentrale Forderung der SPD<\/strong> im Wahlkampf. \u201eF\u00fcr alle Rentnerinnen und Rentner bedeutet dies, dass die Renten grunds\u00e4tzlich so stark erh\u00f6ht werden, wie es die Lohnentwicklung vorgibt\u201c, teilte das Arbeitsministerium dazu mit.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Ohne die nun beschlossene Verl\u00e4ngerung w\u00e4re die Garantie Ende dieses Jahres ausgelaufen, was voraussichtlich zu leicht sinkenden Renten gef\u00fchrt h\u00e4tte. \u201eDurch die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent f\u00e4llt eine Rente von beispielsweise 1500 Euro zum 1. Juli 2031 um etwa 35 Euro pro Monat h\u00f6her aus\u201c, hie\u00df es vom Ministerium.<\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Bei der Ausweitung der M\u00fctterrente <strong>geht es um Kinder, die vor 1992 geboren sind. <\/strong>Auch f\u00fcr sie wird bei der Rentenberechnung fortan die Erziehungsleistung von M\u00fcttern beziehungsweise V\u00e4tern im vollen Umfang von drei Jahren anerkannt. Dies tritt zum Januar 2027 in Kraft, wird aber erst zu Januar 2028 dann r\u00fcckwirkend ausgezahlt. Diese Ausweitung hatte die CSU in der Koalition durchgesetzt.<\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Die <strong>Mehrkosten durch das Rentenpaket werden aus Steuermitteln gezahlt.<\/strong> Die Verl\u00e4ngerung der Haltelinie kostet laut Ministerium ab 2029 zun\u00e4chst rund 3,6 Milliarden Euro. Die j\u00e4hrlichen Kosten steigen bis 2031 aber auf rund elf Milliarden Euro. Bei der Ausweitung der M\u00fctterrente wird mit Kosten von etwa f\u00fcnf Milliarden Euro pro Jahr gerechnet.<\/p>\n<p> Bas verteidigt Rentenpaket <\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Bundesarbeitsministerin B\u00e4rbel Bas hat zuvor das <strong>milliardenschwere Rentenpaket<\/strong> der Bundesregierung zur Absicherung des Rentenniveaus und zur Ausweitung der M\u00fctterrente verteidigt. <strong>\u201eF\u00fcr die, die lange gearbeitet haben, muss sicher sein, dass sie davon leben k\u00f6nnen und ihren Lebensunterhalt bestreiten k\u00f6nnen\u201c<\/strong>, sagte die SPD-Co-Chefin am Mittwoch im ZDF mit Blick auf das Rentenniveau. <\/p>\n<p>Der Morgenlage Newsletter<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1745846948_156_morgenlage-abendlage-icon-klein.png\" alt=\"\" class=\"tspCCg3\"\/><\/p>\n<p class=\"tspCCnk\"> Die wichtigsten Nachrichten des Tages \u2014 morgens direkt in Ihr E-Mail-Postfach. <\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Die <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/mutterrente-schon-ab-2027-zusatzliche-45-milliarden-euro--doch-bei-den-frauen-kommt-wenig-an-13959719.html?icid=in-text-link_14138660\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fctterrente<\/a> sei ein Gerechtigkeitsthema f\u00fcr viele Eltern, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben, so Bas. Mit einem <strong>sp\u00e4teren Gesetzespaket werde es zudem attraktiver gemacht, auch nach dem Erreichen des gesetzlichen Rentenalters weiterzuarbeiten<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Einer <strong>pauschalen weiteren Anhebung des Renteneintrittsalters erteilte die Ministerin eine klare Absage.<\/strong> Wer dies fordere, m\u00fcsse auch sagen, was mit den Menschen geschehe, die nicht so lange arbeiten k\u00f6nnten. \u201eDas ist f\u00fcr die eine reine Rentenk\u00fcrzung\u201c, sagte Bas. Statt eines Zwangs solle die freiwillige Weiterarbeit attraktiver werden. <\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Nach der Sommerpause sollen weitere rentenpolitische Beschl\u00fcsse folgen. Das vereinbarte Rentenpaket der Bundesregierung umfasst noch die sogenannte Aktivrente, mit der Arbeiten im Alter attraktiver gemacht werden soll. <\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Au\u00dferdem sollen <strong>Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren mit der sogenannten Fr\u00fchstartrente<\/strong> ein kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot vom Staat erhalten. Eine Rentenkommission soll dann ab Herbst bis zum Jahr 2027 Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine grunds\u00e4tzliche Reform der gesetzlichen Altersvorsorge erarbeiten. <\/p>\n<p> Kampf gegen Schwarzarbeit: Bundesregierung beschlie\u00dft Gesetzentwurf <\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Neben dem Rentenpaket hat die Bundesregierung auch einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem unter anderem Barbershops und Nagelstudios strengere Regeln auferlegt werden. Zugleich w\u00fcrden Kompetenzen der Zoll-Einheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) erweitert, \u201edie Datenanalyse verbessert sowie Pr\u00fcfungen vereinfacht\u201c, erkl\u00e4rte das Bundesfinanzministerium.<\/p>\n<p> Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/militarexperte-warnt-nach-frontbesuch-der-ukrainische-drohnenvorteil-schwindet--es-braucht-jetzt-gegenmittel-14129063.html?icid=topic-list_14138660___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB6mm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Milit\u00e4rexperte warnt nach Frontbesuch \u201eDer ukrainische Drohnenvorteil schwindet \u2013 es braucht jetzt Gegenmittel\u201c <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/die-ersten-wahlen-deswegen-afd-eine-roma-unterkunft-im-schoneberger-regenbogenkiez-lasst-nachbarn-verzweifeln-14115782.html?icid=topic-list_14138660___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB6mm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDie ersten w\u00e4hlen deswegen AfD\u201c Eine Roma-Unterkunft im Sch\u00f6neberger Regenbogenkiez l\u00e4sst Nachbarn verzweifeln <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/selenskyj-doppelt-so-beliebt-diese-personlichkeiten-sind-in-den-usa-popularer-als-prasident-trump-14139908.html?icid=topic-list_14138660___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB6mm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eSelenskyj doppelt so beliebt\u201c Diese Pers\u00f6nlichkeiten sind in den USA popul\u00e4rer als Pr\u00e4sident Trump <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">\u201eWir legen eine h\u00e4rtere Gangart ein, <strong>um gegen diejenigen vorzugehen, die sich auf Kosten der Allgemeinheit und auf dem R\u00fccken von illegal besch\u00e4ftigen Arbeitskr\u00e4ften bereichern\u201c,<\/strong> erkl\u00e4rte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD). Bundesarbeitsministerin B\u00e4rbel Bas (SPD) begr\u00fc\u00dfte den Entwurf \u201eals wichtigen Meilenstein zur weiteren Bek\u00e4mpfung von Schwarzarbeit und illegaler Besch\u00e4ftigung\u201c.<\/p>\n<p class=\"tspBNkw\">Mit dem Gesetz w\u00fcrde die<strong> Friseur- und Kosmetikbranche in den Katalog der von Schwarzarbeit besonders betroffenen Branchen aufgenommen<\/strong>, wie aus dem der AFP vorliegenden Entwurf hervorgeht. Dann w\u00e4ren Besch\u00e4ftigte in diesem Sektor verpflichtet, ihre Ausweise mit sich zu f\u00fchren. F\u00fcr die Arbeitgeber gilt bei Inkrafttreten die Sofortmeldepflicht bei Neuaufnahme von Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen. (AFP\/Reuters)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Rentenbeitragssatz steigt 2027 voraussichtlich etwas st\u00e4rker als gedacht: von heute 18,6 auf 18,8 Prozent des Bruttolohns. 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