{"id":323572,"date":"2025-08-06T13:36:11","date_gmt":"2025-08-06T13:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323572\/"},"modified":"2025-08-06T13:36:11","modified_gmt":"2025-08-06T13:36:11","slug":"chemnitz-und-edvard-munch-wie-der-bekannteste-maler-norwegens-nach-sachsen-kam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323572\/","title":{"rendered":"Chemnitz und Edvard Munch: Wie der bekannteste Maler Norwegens nach Sachsen kam"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\n&#8222;Man kann bis zur Bahnlinie Chemnitz-Stollberg schauen, wo auch noch dieser Rauch des vorbeifahrenden Zuges zu sehen ist und im Hintergrund sieht man auch einige Fabriken, die Schlote des damaligen s\u00e4chsischen Manchesters.&#8220;\n<\/p>\n<p>Erste gro\u00dfe Ausstellung in Chemnitz sorgt f\u00fcr Aufregung<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Bilder, die Munch 1905 in <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/ausflug-tipps\/chemnitz-sehenswuerdigkeiten-tipps-116.html\" title=\"Kulturhauptstadt Chemnitz: Diese 14 Sehensw\u00fcrdigkeiten sind ein Muss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chemnitz<\/a> gemalt hat, werden in der Schau gezeigt. Zugleich aber hat sein vierw\u00f6chiger Aufenthalt auch handfeste Folgen. Denn ein paar Monate sp\u00e4ter gibt es bereits seine erste gro\u00dfe Ausstellung im Chemnitzer Kunstverein.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDoch das Echo der Besucher ist damals alles andere als enthusiastisch. Damals sei Munch noch nicht so bekannt gewesen, sagt Drechsel. &#8222;Da gibt es einen Brief, in dem Martha Schrag, eine Chemnitzer K\u00fcnstlerin, schreibt, die Leute h\u00e4tten sich f\u00fcrchterlich aufgeregt \u00fcber die Kunst.&#8220;\n<\/p>\n<p>Munch wird zum internationalen Kunst-Star<\/p>\n<p class=\"text\">\nGanz anders f\u00e4llt dann das Echo aus, als es 1929 in Chemnitz zur gro\u00dfen Retrospektive kommt. Mittlerweile ist der 66-j\u00e4hrige Munch ein internationaler Star und mehr als 70 Gem\u00e4lde werden bei dieser Mammutschau ausgestellt.<\/p>\n<p><a name=\"Darunter\">Darunter<\/a> ist auch das ikonische Bild mit dem Titel &#8222;Zwei Menschen. Die Einsamen&#8220;. Ein Mann und eine Frau stehen am Strand und schauen auf das Meer. &#8222;Es gibt keinerlei Interaktion zwischen den beiden&#8220;, so Drechsel. &#8222;Sie sind getrennt, niemand nimmt Kontakt in irgendeiner Form zu dem anderen auf. Und es ist eigentlich der Inbegriff der Verlorenheit.&#8220;\n<\/p>\n<p>Meisterwerk zur\u00fcck in Chemnitz<\/p>\n<p class=\"text\">\nDieses Meisterwerk der Melancholie wurde in den 1920er-Jahren von den <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/ausstellungen\/chemnitz-kulturhauptstadt-museen-wichtige-werke-108.html\" title=\"Chemnitz: Besondere Kunstwerke und Objekte in den Museen \u2013 8 Tipps \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chemnitzer Kunstsammlungen<\/a> erworben. Doch dann gab es 1937 die ber\u00fcchtigte Kampagne gegen die sogenannte &#8222;entartete&#8220; Kunst. Das Bild wurde zwar wundersamerweise verschont, aber aus Angst, dass die Nazis wiederkommen, wurde es damals, noch w\u00e4hrend der NS-Zeit, vorsorglich ver\u00e4u\u00dfert.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nMan habe das Bild nach Hamburg verkauft, erz\u00e4hlt die Kuratorin. Dann sei es nach Amerika gegangen, wo es sich zun\u00e4chst in Privatbesitz befand und dann zuletzt im Harvard Museum landete. &#8222;Und da haben wir nat\u00fcrlich unsere Chance gesehen und haben auch die M\u00f6glichkeit bekommen, das jetzt erstmalig wieder in Chemnitz zu zeigen.&#8220; Zu sehen ist es in Chemnitz ab Sonntag in den Kunstsammlungen am Theaterplatz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Man kann bis zur Bahnlinie Chemnitz-Stollberg schauen, wo auch noch dieser Rauch des vorbeifahrenden Zuges zu sehen ist&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":323573,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1851],"tags":[44988,2076,2770,3364,29,91971,78698,548,663,3934,30,13,80,66,2075,81,14036,29531,2264,14,15,859,12],"class_list":{"0":"post-323572","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-chemnitz","8":"tag-abstrakt","9":"tag-ausstellung","10":"tag-chemnitz","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-edvard","14":"tag-edward","15":"tag-eu","16":"tag-europa","17":"tag-europe","18":"tag-germany","19":"tag-headlines","20":"tag-kultur","21":"tag-kulturnachrichten","22":"tag-kunst","23":"tag-mdr","24":"tag-moderne-kunst","25":"tag-muench","26":"tag-museum","27":"tag-nachrichten","28":"tag-news","29":"tag-sachsen","30":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114982091722795523","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/323572","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=323572"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/323572\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/323573"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=323572"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=323572"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=323572"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}