{"id":323601,"date":"2025-08-06T13:54:09","date_gmt":"2025-08-06T13:54:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323601\/"},"modified":"2025-08-06T13:54:09","modified_gmt":"2025-08-06T13:54:09","slug":"krieg-soll-weitergehen-putin-will-mini-deal-mit-trump-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323601\/","title":{"rendered":"Krieg soll weitergehen! Putin will Mini-Deal mit Trump | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Berlin\/Washington \u2013<b> Showdown im Ukrainekrieg! US-Pr\u00e4sident Donald Trump gibt Kreml-Herrscher Wladimir Putin noch bis Freitag Zeit\u00a0\u2013 dann soll er sich auf eine Waffenruhe mit der Ukraine verst\u00e4ndigt haben. Andernfalls droht Trump mit Knallhart-Sanktionen. Die Drohgeb\u00e4rden interessierten Putin herzlich wenig. Bis jetzt. <\/b><\/p>\n<p>Laut Bloomberg denkt der Kreml \u00fcber ein begrenztes Ende der Luftangriffe auf die Ukraine nach. Diskutiert wird eine Luftwaffenruhe, also ein Stopp von Drohnen- und Raketenattacken, sofern die Ukraine mitmacht. Der Krieg soll aber weitergehen.<\/p>\n<p>Ein echtes Einlenken: nein. Aber: ein Signal. Denn <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/donald-trump\/thema-donald-trump-alle-infos-80018378.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> braucht ein sichtbares Zugest\u00e4ndnis, und genau das k\u00f6nnte diese Luftpause sein. Und danach?<\/p>\n<p>Mehr zum ThemaGibt sich Trump mit einem Mini-Deal zufrieden?<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenpolitik-Experte Kenneth Weinstein geht davon aus, dass Trump eine kurze Waffenruhe f\u00fcr Luftangriffe nicht ausreichen wird. \u201eEs muss ein vollst\u00e4ndiger Waffenstillstand sein\u201c, erkl\u00e4rte der Politik-Forscher im Podcast von BILD-Vize Paul Ronzheimer. \u201eWenn es etwas gibt, das Donald Trump nicht mag, dann ist es, wie ein Narr behandelt zu werden.\u201c Weinstein weiter: \u201eWenn Russland echte Schritte unternehmen w\u00fcrde, w\u00e4re das eine andere Geschichte.\u201c<\/p>\n<p>Deshalb pfeift Putin auf Trumps Waffenruhe<\/p>\n<p>Politik-Professor Gerhard Mangott glaubt, dass Putin trotz Trumps Drohungen kein Interesse an einem schnellen Kriegsende hat: \u201eRussland ist in der Ukraine auf dem Vormarsch. Langsam, aber stetig. Ein Waffenstillstand w\u00fcrde aktuell nur der Ukraine n\u00fctzen.\u201c Putin aber strebe weiterhin eine endg\u00fcltige L\u00f6sung an: \u201eEinen Diktatfrieden, bei dem die Ukraine ihre Gebiete im Osten komplett aufgeben muss und auf einen Nato-Beitritt verzichtet.\u201c<\/p>\n<p>Zudem hat Russland gen\u00fcgend Geld und Material, um weiter Krieg zu f\u00fchren. Mangott zu BILD: \u201eDie bisherigen Sanktionen haben nicht die erhofften Wirkungen entfaltet.\u201c Russisches \u00d6l werde weiterhin gekauft, so Geld in die Kriegskasse gesp\u00fclt. Weitere Sanktionen w\u00fcrden \u00fcber Importe aus Drittstaaten ausgeh\u00f6hlt. <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Laut Politik-Professor Thomas J\u00e4ger ist es auch nicht gelungen, Russland politisch zu isolieren: \u201eChina verhilft Putin immer noch international zu Ansehen.\u201c F\u00fcr J\u00e4ger ist klar: Der Krieg ist mittlerweile zum Herrschaftsinstrument f\u00fcr Putin geworden. Er st\u00e4rke damit seine Macht, steuere die Gesellschaft. \u201eIn den Schulen gibt es Milit\u00e4runterricht, die Erziehung wird nationalistischer, es wird eine Einheit beschworen.\u201c Opposition, die dagegen aufbegehre, gibt es nicht.<b> <\/b>Putin habe genug in seiner Hand, um an seinen Maximalforderungen gegen die Ukraine festzuhalten.<\/p>\n<p>Ist der Westen damit machtlos?<\/p>\n<p>Mangott meint: nein. Es br\u00e4uchte allerdings wesentlich st\u00e4rkere Sanktionen und mehr Waffen f\u00fcr die Ukraine. Der Westen sei aber im Dilemma: \u201eWelche verbliebenen Sanktionen schaden Russland und nicht uns?\u201c<\/p>\n<p><b>Trump hat bereits eingestanden, dass er nicht wisse, ob Putin die Sanktionen \u00fcberhaupt st\u00f6ren. Auch bei Waffenlieferungen ist dem Westen bisher kein Durchbruch gelungen.<\/b><\/p>\n<p><b>Zur Person<\/b><\/p>\n<p><b>Gerhard Mangott<\/b> (59) ist Politik-Professor an der Uni Innsbruck mit Fokus u.a. auf Russlands Innen- und Au\u00dfenpolitik.<\/p>\n<p><b>Thomas J\u00e4ger<\/b> (65) ist Professor f\u00fcr internationale Politik und Au\u00dfenpolitik an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln. Ein Schwerpunkt seiner Forschung und Lehre liegt in der Analyse der deutschen und US-amerikanischen Au\u00dfenpolitik.<\/p>\n<p><b>Kenneth Weinstein<\/b> (63) ist Au\u00dfenpolitik-Experte am Hudson Institute, einer konservativen Denkfabrik in Washington. Er war einst als US-Botschafter in Japan nominiert und gilt als guter Kenner Trumps.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin\/Washington \u2013 Showdown im Ukrainekrieg! 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