{"id":323712,"date":"2025-08-06T14:52:11","date_gmt":"2025-08-06T14:52:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323712\/"},"modified":"2025-08-06T14:52:11","modified_gmt":"2025-08-06T14:52:11","slug":"gesetzesaenderung-bundesregierung-will-gaskunden-entlasten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323712\/","title":{"rendered":"Gesetzes\u00e4nderung: Bundesregierung will Gaskunden entlasten"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 06.08.2025 15:37 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Unternehmen und Privathaushalte sollen ab dem kommenden Jahr weniger f\u00fcr Erdgas zahlen. Die Gasspeicherumlage soll laut Bundesregierung k\u00fcnftig anders finanziert werden. Ein Haushalt mit vier Personen k\u00f6nnte so bis zu 60 Euro im Jahr sparen. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Bundesregierung hat Pl\u00e4ne auf den Weg gebracht, um Gaskunden zu entlasten. Konkret sollen Unternehmen und Verbraucher von den Kosten der Gasspeicherumlage befreit werden. F\u00fcr alle Endkunden zusammen entspreche das einer Entlastung von rund 3,4 Milliarden Euro, sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche von der CDU.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einer Umlagenh\u00f6he von zuletzt 0,289 Cent pro Kilowattstunde betrage die Entlastung f\u00fcr einen Vierpersonenhaushalt je nach Verbrauch rund 30 bis 60 Euro im Jahr. M\u00f6glich wurde das durch eine heute vom Kabinett beschlossene \u00c4nderung des Energiewirtschaftsgesetzes. Sie sieht vor, dass die Gasspeicherumlage k\u00fcnftig vom Bund finanziert wird.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKonkret geht es um Kosten f\u00fcr die Bef\u00fcllung der Gasspeicher. Die Bundesregierung will dazu ein sogenanntes Umlagenkonto bis Ende 2025 mit 3,4 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) ausgleichen.\u00a0Daran gibt es Kritik, zum Beispiel von den Gr\u00fcnen. Sie argumentieren, dass fossile Energien aus dem Staatshaushalt gef\u00f6rdert werden.\u00a0<\/p>\n<p>    Weitere Ma\u00dfnahmen zur Senkung der Energiepreise<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut Gesetzentwurf macht die Umlage f\u00fcr Haushaltskunden rund 2,4 Prozent und f\u00fcr Gro\u00dfkunden rund 5 Prozent des Gaspreises aus. Die Abschaffung der Gasspeicherumlage ist Teil eines angek\u00fcndigten Ma\u00dfnahmenpakets zur Entlastung bei den Energiepreisen. Dazu geh\u00f6rt auch eine Senkung der Netzentgelte, ein Bestandteil des Strompreises. Die Bundesregierung hat zudem beschlossen, die Senkung der Stromsteuer f\u00fcr das produzierende Gewerbe ab 2026 zu verstetigen.\u00a0<\/p>\n<p>    Keine Stromsteuersenkung f\u00fcr alle<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Koalitionsvertrag hatten CDU, CSU und SPD noch angek\u00fcndigt, die Stromsteuer f\u00fcr alle zu senken &#8211; wenn auch unter Finanzierungsvorbehalt. Diese Senkung f\u00fcr alle <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/koalitionsausschuss-stromsteuer-102.html\" title=\"Schwarz-Rot plant zun\u00e4chst keine weiteren Stromsteuer-Senkungen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ist vom Tisch<\/a>. Die Bundesregierung hat das mit Haushaltszw\u00e4ngen begr\u00fcndet und damit, dass die Entlastung der Industrie Priorit\u00e4t habe, um Jobs zu sichern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVertreter der Regierungsfraktionen im Bundestag dringen weiter darauf, doch noch eine Stromsteuersenkung f\u00fcr alle Verbraucher zu erm\u00f6glichen. &#8222;Die M\u00f6glichkeit einer breit angelegten Senkung der Stromsteuer besteht weiterhin&#8220;, sagte Unionsfraktionsvize Sepp M\u00fcller <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article409685423\/regierung-entlastet-haushalte-beim-gaspreis-so-viel-sparen-sie.html\" title=\"Link zur Berliner Morgenpost\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">den Zeitungen der Funke Mediengruppe.<\/a> &#8222;In einem Bundeshaushalt von 500 Milliarden Euro l\u00e4sst sich durchaus ein Prozent Einsparpotenzial realisieren.&#8220; \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich die energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Nina Scheer.<\/p>\n<p>    Nur Entlastung f\u00fcr Gaskunden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Stadtwerkeverband VKU\u00a0erkl\u00e4rte, die Gasspeicherumlage sei insbesondere f\u00fcr die Industrie im internationalen Wettbewerb eine nationale Sonderlast gewesen und damit ein Standortnachteil. Von der Abschaffung profitierten allerdings nur Gaskunden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Solange die Bundesregierung die Stromsteuer nur f\u00fcr\u00a0das produzierende Gewerbe und die Landwirtschaft senkt, gucken alle anderen Stromkunden in die R\u00f6hre.&#8220;\u00a0 Zudem hie\u00df es, die Gasspeicherumlage sei lediglich eine von mehreren Komponenten, aus denen sich der Gaspreis zusammensetze. &#8222;Und einige der Preiskomponenten schwanken und werden perspektivisch steigen, allen voran der CO2-Preis und die Netzentgelte.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.08.2025 15:37 Uhr Unternehmen und Privathaushalte sollen ab dem kommenden Jahr weniger f\u00fcr Erdgas zahlen. 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