{"id":323779,"date":"2025-08-06T15:31:16","date_gmt":"2025-08-06T15:31:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323779\/"},"modified":"2025-08-06T15:31:16","modified_gmt":"2025-08-06T15:31:16","slug":"zoll-deal-macht-unternehmen-in-hannover-neue-sorgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/323779\/","title":{"rendered":"Zoll-Deal macht Unternehmen in Hannover neue Sorgen"},"content":{"rendered":"<p>Unternehmen in Niedersachsen reagieren mit Sorge auf den j\u00fcngsten Zoll-Deal mit den USA. Das geht aus einer Blitz-Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover unter 122 exportorientierten Unterneh\u00admen im gr\u00f6\u00dften IHK-Bezirk des Bundeslandes hervor. Mehr als 70 Prozent der befragten Betriebe erwarten demnach zus\u00e4tzliche Belastungen durch die Zoll-Einigung, wie die Kammer in Hannover mitteilte. <\/p>\n<p>\u201eDie Einigung im Zollstreit fordert ihren Preis und ist f\u00fcr viele Exportunternehmen aus der Region mit einer h\u00f6heren zus\u00e4tzlichen Belastung verbunden.\u201c, sagte Mirko-Daniel Hoppe, stellvertretender Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Hannover. \u201eFaktisch haben wir k\u00fcnftig eine deutliche Ver\u00adschlechterung der Handelsbedingungen.\u201c <\/p>\n<p>Die EU und die USA hatten im Zollstreit im Juli nach langem Ringen eine Einigung erzielt. Das Abkommen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen sieht einen Zollsatz in H\u00f6he von 15 Prozent f\u00fcr die meisten EU-Importe in die USA vor. Gelten sollte das urspr\u00fcnglich bereits ab 1. August, der Termin wurde von den USA aber kurz zuvor noch einmal verschoben. Als neuer Starttermin steht Donnerstag, der 7. August. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              90 Prozent wollen Preise in USA erh\u00f6hen <\/p>\n<p>Fast 90 Prozent der von der IHK Hannover befragten Unternehmen k\u00fcndigten den Angaben zufolge bereits an, die Zollkosten ganz oder teilweise an ihre US-Kunden weitergeben zu wollen. Rund 60 Prozent wollen die Z\u00f6lle direkt weitergeben, weitere 27 Prozent planen dies zumindest anteilig.\u00a0 <\/p>\n<p>Beson\u00adders betroffen sind der Umfrage zufolge die Bereiche Maschinenbau, Metallindustrie, Chemie und Kunststoffe, Elektronik und die Fahrzeugindustrie. Bei Unternehmen mit direktem US-Gesch\u00e4ft w\u00fcrden sogar 90 Prozent mit negativen Auswirkungen rechnen. Der Reifenhersteller Continental aus Hannover hatte zuletzt angek\u00fcndigt, wegen der Z\u00f6lle mehr in den USA produzieren zu wollen. Bisher wird ein Teil der dort verkauften Reifen aus Europa importiert. <\/p>\n<p>\u201eWichtig ist f\u00fcr die Betriebe jetzt zumindest eine ausreichende Planungssicherheit\u201c, sagte Hoppe, \u201eda derzeit auch noch nicht garantiert scheint, dass der Zoll-Kompromiss Bestand hat.\u201c Die EU-Kommission sei in den kommenden Wochen gefordert, weiter zu verhandeln mit dem Fokus auf Verl\u00e4sslichkeit und wirtschaftliche Verbesserungen in einem freieren transatlan\u00adtischen Handel\u201c. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Unternehmen in Niedersachsen reagieren mit Sorge auf den j\u00fcngsten Zoll-Deal mit den USA. 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