{"id":324506,"date":"2025-08-06T21:56:10","date_gmt":"2025-08-06T21:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/324506\/"},"modified":"2025-08-06T21:56:10","modified_gmt":"2025-08-06T21:56:10","slug":"krieg-in-der-ukraine-trump-will-putin-treffen-und-glaubt-an-einen-deal-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/324506\/","title":{"rendered":"Krieg in der Ukraine: Trump will Putin treffen \u2013 und glaubt an einen Deal &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Die Bem\u00fchungen um eine Waffenruhe im Angriffskrieg Russlands gegen die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> sind in eine dramatische Phase getreten. US-Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Donald_Trump\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> informierte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und weitere Verb\u00fcndete am Abend \u00fcber die Ergebnisse eines Gespr\u00e4chs des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit dem russischen Staatschef <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Wladimir_Putin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> in Moskau \u2013 sowie seine Absicht, Putin schon in wenigen Tagen zu treffen. Die Bundesregierung best\u00e4tigte das kurzfristig anberaumte Telefonat, an dem auch Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte, der britische Premierminister Keir Starmer und der finnische Pr\u00e4sident Alexander Stubb teilnahmen. Mehrere US-Medien berichteten, Trump wolle im Anschluss an das Treffen mit Putin einen Dreier-Gipfel mit dem Kremlchef und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij abhalten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">F\u00fcr erhebliche Nervosit\u00e4t sorgte in den europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten die Frage, was der von Trump zum Unterh\u00e4ndler bestimmte Immobilienunternehmer Witkoff mit Putin im Einzelnen besprochen hat. In dem Telefonat mit den Europ\u00e4ern soll der Eindruck eines euphorisierten Trump entstanden sein, der nun glaubt, den Krieg in der Ukraine beenden zu k\u00f6nnen. Gro\u00dfe Unklarheit herrschte aber \u00fcber die Bedingungen. Eine Rolle spielten offenbar \u00dcberlegungen \u00fcber einen Gebietstausch, in dem <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Russland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> sich aus einem Teil der besetzten Regionen zur\u00fcckz\u00f6ge, wohingegen andere Gebiete von der Ukraine Russland \u00fcberlassen w\u00fcrden. Solche Vereinbarungen w\u00e4ren f\u00fcr die Ukraine schwer zu akzeptieren. \u00dcberdies k\u00e4me es auf die Modalit\u00e4ten an. In Europa wird bezweifelt, dass Putin im Gespr\u00e4ch mit dem diplomatisch unerfahrenen Witkoff seine Karten tats\u00e4chlich auf den Tisch gelegt haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Der Kreml hatte das dreist\u00fcndige Gespr\u00e4ch\u00a0 \u201en\u00fctzlich und konstruktiv\u201c genannt.\u00a0Moskau habe bestimmte \u201eSignale\u201c von US-Pr\u00e4sident Donald Trump erhalten und entsprechende Botschaften gesendet, sagte der au\u00dfenpolitische Berater des Pr\u00e4sidialamtes, Jurij Uschakow.\u00a0Trump schrieb auf der Plattform Truth Social, Witkoff\u00a0 habe ein \u201e\u00e4u\u00dferst produktives\u201c Treffen mit Putin gehabt. \u201eGro\u00dfe Fortschritte wurden gemacht\u201c, behauptete der Pr\u00e4sident. Trump hatte Putin ein Ultimatum bis Freitag gesetzt und neue Sanktionen angedroht, sollte Moskau bis dahin keiner Feuerpause zustimmen.\u00a0 Gemeint sind vor allem Strafz\u00f6lle gegen L\u00e4nder, die russisches \u00d6l kaufen, darunter die beiden gr\u00f6\u00dften Abnehmer Indien und China. Als eher unwahrscheinlich galt allerdings, dass Putin diese Drohung tats\u00e4chlich zum Einlenken bewegen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Den Europ\u00e4ern drohen nun abermals Verhandlungen, an denen sie nicht direkt beteiligt sind \u2013 von deren Ergebnissen sie aber stark betroffen sein d\u00fcrften. An der Telefonschalte mit Trump h\u00e4tten dem Vernehmen nach auch der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und die italienische Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni teilnehmen sollen. Beide waren allerdings offenbar nicht so kurzfristig erreichbar gewesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Bem\u00fchungen um eine Waffenruhe im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sind in eine dramatische Phase getreten. 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