{"id":324535,"date":"2025-08-06T22:11:18","date_gmt":"2025-08-06T22:11:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/324535\/"},"modified":"2025-08-06T22:11:18","modified_gmt":"2025-08-06T22:11:18","slug":"gerade-in-zeiten-globaler-krisen-brauchen-wir-internationale-und-oekumenische","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/324535\/","title":{"rendered":"\u201eGerade in Zeiten globaler Krisen brauchen wir internationale und \u00f6kumenische &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">06.08.2025 \u2013 10:00<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von EKD - Evangelische Kirche in Deutschland\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/55310\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EKD &#8211; Evangelische Kirche in Deutschland<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Genf%252FHannover\" title=\"News aus Genf\/Hannover \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genf\/Hannover<\/a> (ots)<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ihres Antrittsbesuchs beim \u00d6kumenischen Rat der Kirchen (\u00d6RK) in Genf betonte die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bisch\u00f6fin Kirsten Fehrs, die Bedeutung der \u00f6kumenischen Bewegung: \u201eGerade in Zeiten globaler Krisen brauchen wir internationale und \u00f6kumenische Organisationen wie den \u00d6RK mehr denn je. Nur im gemeinsamen Handeln k\u00f6nnen wir den Herausforderungen der Klimakrise, des Rassismus und der weltweit eskalierenden Gewalt und Kriege wirksam begegnen.\u201c Die Gemeinschaft der 356 Mitgliedskirchen des \u00d6RK sei entscheidend f\u00fcr die Diskussionen \u00fcber Glauben und Ordnung und f\u00fcr die St\u00e4rkung globaler christlicher Perspektiven. Der dreit\u00e4gige Austausch zwischen der EKD-Delegation und der \u00d6RK-Leitung, der am Montag begann, konzentriert sich auf die Vertiefung der \u00f6kumenischen Zusammenarbeit in Fragen wie Frieden, Sicherheit und Bildung.<\/p>\n<p>Der Generalsekret\u00e4r des \u00d6RK, Rev. Prof. Dr. Jerry Pillay, betonte: \u201eIn diesen schwierigen Zeiten zahlreicher globaler Krisen ist es unerl\u00e4sslich, dass Christinnen und Christen sowie Menschen guten Willens gemeinsam f\u00fcr Gerechtigkeit, Frieden, Vers\u00f6hnung und die Einheit aller Menschen und der gesamten Sch\u00f6pfung arbeiten. Der \u00d6RK ist dankbar f\u00fcr die vielen Mitgliedskirchen, \u00f6kumenischen Partner und Organisationen, die mit uns zusammenarbeiten, um eine bessere und friedliche Welt zu schaffen, die in dieser Zeit von Gewalt, Kriegen und einer Klimakatastrophe so dringend gebraucht wird. Unter diesen Partnern befindet sich auch die EKD, mit der wir seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft, Unterst\u00fctzung und unersch\u00fctterliches Engagement f\u00fcr die Arbeit des \u00d6RK pflegen. Dieser Besuch im \u00d6kumenischen Zentrum durch die neue EKD-Leitung, der bereits Anfang dieses Jahres geplant wurde, ist ein weiteres starkes Zeichen f\u00fcr das anhaltende Engagement der EKD f\u00fcr die Arbeit und das Zeugnis des \u00d6RK in der Welt.\u201c<\/p>\n<p>Die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs wird begleitet von Ratsmitglied Stefan Werner und dem Auslandsbischof der EKD, Bischof Frank Kopania. Neben Generalsekret\u00e4r Pillay nimmt auch der Moderator des \u00d6RK, Heinrich Bedford-Strohm, an den Gespr\u00e4chen teil.<\/p>\n<p>In den gestrigen Gespr\u00e4chen \u00fcber Peacebuilding ging es auch um die Erkl\u00e4rung, die das Zentralkomitee des \u00d6RK im Juni 2025 zu Pal\u00e4stina und Israel ver\u00f6ffentlicht hat. \u201eWir teilen die Sorge um die Menschen in der Region und das gemeinsame Ringen um Wege zum Frieden\u201c, betonte die EKD-Ratsvorsitzende Fehrs. Zugleich machte die EKD-Delegation erneut deutlich, dass sie die Verwendung des Begriffs \u201eApartheid\u201c aus sachlichen wie auch aus dialogischen Gr\u00fcnden ablehnt. \u201eUnser Ziel ist es, den Dialog zu er\u00f6ffnen und die noch bestehenden fragilen Gespr\u00e4chsf\u00e4den nicht abrei\u00dfen zu lassen. Worte, die Gr\u00e4ben vertiefen, gef\u00e4hrden dieses Ziel\u201c, so die Ratsvorsitzende. Sie verurteilte erneut die Brutalit\u00e4t der Hamas und deren Mitverantwortung f\u00fcr die unmenschliche Situation in Gaza. Im Einklang mit ihrem Fokus auf Dialog werde die EKD den engen Austausch mit dem \u00d6RK konsequent fortsetzen und vertiefen.<\/p>\n<p>Der Generalsekret\u00e4r des \u00d6RK, Rev. Prof. Dr. Jerry Pillay, dr\u00fcckte seine Wertsch\u00e4tzung gegen\u00fcber der EKD daf\u00fcr aus, dass sie ihre Ablehnung der Verwendung des Begriffs \u201eApartheid\u201c als angemessene Beschreibung Israels und seines Verh\u00e4ltnisses zu Pal\u00e4stina klar zum Ausdruck gebracht habe \u2013 sowie f\u00fcr den freundlichen Geist, in dem dieses Thema besprochen werden konnte. Er betonte, dass die Erkl\u00e4rung des Zentralkomitees in dieser Angelegenheit durch den Kampf des pal\u00e4stinensischen Volkes f\u00fcr Freiheit und Anerkennung motiviert und von den einschl\u00e4gigen Grunds\u00e4tzen und Bestimmungen des V\u00f6lkerrechts geleitet sei \u2013 insbesondere der Advisory Opinion des Internationalen Gerichtshofs vom Juli 2024. Er bekr\u00e4ftigte, dass dies keine leichte Entscheidung f\u00fcr den \u00d6RK gewesen sei, die jedoch durch die katastrophale Lage in Gaza, die die dringende Notwendigkeit der Einhaltung des V\u00f6lkerrechts deutlich gemacht habe, notwendig geworden sei und nach intensiven Gespr\u00e4chen und Gebet getroffen wurde.<\/p>\n<p>Bischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Moderator des Zentralkomitees des \u00d6RK, r\u00e4umte ein, dass es unterschiedliche Auffassungen dar\u00fcber gebe, ob der Begriff \u201eApartheid\u201c geeignet sei, die Situation der Pal\u00e4stinenser unter israelischer Besatzung zu beschreiben. \u201eDoch die Diskussion dar\u00fcber darf uns nicht davon ablenken, auf die Hungersnot zu blicken, die gerade jetzt in Gaza herrscht und t\u00e4glich weitere Opfer fordert \u2013 insbesondere unter Kindern, die am verletzlichsten sind\u201c, sagte er. \u201eJeder politische Schritt in dieser Situation kann nur ein Ziel haben: Das furchtbare Leiden auf allen Seiten muss beendet werden, und die T\u00fcr zu einem friedlichen Zusammenleben von Israelis und Pal\u00e4stinensern muss ge\u00f6ffnet werden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Das Programm in Genf umfasst au\u00dferdem einen gemeinsamen Besuch bei den Vereinten Nationen, dem Lutherischen Weltbund und der ACT Alliance sowie ein Treffen mit der deutschen Botschafterin Nikola Gillhoff. Die EKD-Delegation wird zudem die Ausbildungsst\u00e4tte des \u00d6RK, das \u00d6kumenische Institut Bossey, besuchen, in dem Studierende aus aller Welt und aus verschiedenen konfessionellen Traditionen als Lebens- und Lerngemeinschaft zusammenkommen.<\/p>\n<p>Genf\/Hannover, 6. August 2025<\/p>\n<p>Pressestelle der EKD<\/p>\n<p>Diese Pressemitteilung wird von den Pressestellen der EKD und des \u00d6RK zeitgleich versandt. Wir bitten Mehrfachzusendungen zu entschuldigen.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Carsten Splitt<br \/>Evangelische Kirche in Deutschland<br \/>Pressestelle<br \/>Stabsstelle Kommunikation<br \/>Herrenh\u00e4user Strasse 12<br \/>D-30419 Hannover<br \/>Telefon: 0511 &#8211; 2796 &#8211; 269<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/55310\/mailto: presse@ekd.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> presse@ekd.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: EKD &#8211; Evangelische Kirche in Deutschland, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"06.08.2025 \u2013 10:00 EKD &#8211; Evangelische Kirche in Deutschland Genf\/Hannover (ots) W\u00e4hrend ihres Antrittsbesuchs beim \u00d6kumenischen Rat der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":320445,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3274,6800,3364,29,553,30,15054,46,14623,1722,1411,178,180,179,181,575,6583,1458],"class_list":{"0":"post-324535","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-kirche","9":"tag-auenpolitik","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-familie","13":"tag-germany","14":"tag-glaube","15":"tag-hannover","16":"tag-innenpolitik","17":"tag-jugendliche","18":"tag-niedersachsen","19":"tag-presse","20":"tag-pressemeldung","21":"tag-pressemitteilung","22":"tag-pressemitteilungen","23":"tag-religion","24":"tag-senioren","25":"tag-soziales"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114984117170395566","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/324535","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=324535"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/324535\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/320445"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=324535"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=324535"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=324535"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}