{"id":325167,"date":"2025-08-07T04:02:11","date_gmt":"2025-08-07T04:02:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/325167\/"},"modified":"2025-08-07T04:02:11","modified_gmt":"2025-08-07T04:02:11","slug":"berlin-emoji-gesucht-welches-bild-steht-fuer-die-vulva","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/325167\/","title":{"rendered":"Berlin | Emoji gesucht: Welches Bild steht f\u00fcr die Vulva?"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Die Erotikmesse Venus in Berlin ist auf der Suche nach einem passenden Emoji f\u00fcr die Vulva. \u00abW\u00e4hrend M\u00e4nner seit Jahren mit dem Auberginen-Emoji ihre sexuellen Absichten verschicken, bleibt die weibliche Lust digital unsichtbar\u00bb, findet die Fachmesse.\u00a0<\/p>\n<p>Die kleinen Bildzeichen und Symbole sind im Internet- und Smartphone-Zeitalter zur Weltsprache geworden. Dabei setzen Nutzer sie im Chat gelegentlich anz\u00fcglich oder doppeldeutig ein. So wird beim Sexting, also dem Austausch von sexuellen Nachrichten, die Aubergine oft als Penis und der Pfirsich als Po interpretiert.<\/p>\n<p>\u00abWir wollen kein Emoji, das man googeln muss, um es zu verstehen\u00bb<\/p>\n<p>F\u00fcr die Vulva hingegen fehlt aus Sicht der Erotikmesse noch ein vergleichbares sinnbildliches Emoji. Zwar werden schon einige Symbole &#8211; etwa die Auster oder der Honigtopf &#8211; als Emoji zweckentfremdet.<\/p>\n<p>Doch ein Sprecher betonte auf Anfrage dazu: \u00abEs gibt kein klares, allgemein anerkanntes Emoji f\u00fcr weibliche Lust. W\u00e4hrend die Aubergine l\u00e4ngst weltweit als Synonym f\u00fcr den Penis funktioniert, fehlt der Vulva ein vergleichbares Symbol mit echter Sichtbarkeit und Akzeptanz.\u00bb<\/p>\n<p>Ein Emoji lebe von seiner sozialen Durchdringung \u2013 die sei bei der Aubergine enorm. \u00abBei weiblichen Symbolen herrscht dagegen ein lustvoller Notstand. Wir finden: Es ist Zeit, das zu \u00e4ndern. Die Auster ist sch\u00f6n, aber wir wollen kein Emoji, das man googeln muss, um es zu verstehen.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>So k\u00f6nnte das Vulva-Emoji aussehen<\/p>\n<p>Die Veranstalter haben auch eine Emoji-Idee: eine stilisierte Fruchth\u00e4lfte, die etwas an eine aufgeschnittene Grapefruit erinnert. Sie rufen Menschen dazu auf, den Vorschlag vor dem Start der Messe Ende September zu teilen. Ob er beim Unicode-Konsortium, das den internationalen Standard f\u00fcr Zeichencodierung setzt, eingereicht werde, pr\u00fcft die Messe laut eigenen Angaben.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abDenn das Verfahren ist komplex, dauert meist \u00fcber ein Jahr \u2013 und erfordert detaillierte technische Unterlagen. Aktuell beobachten wir vor allem die \u00f6ffentliche Reaktion: Wenn der Zuspruch gro\u00df ist, gehen wir den n\u00e4chsten Schritt ganz offiziell\u00bb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Die Erotikmesse Venus in Berlin ist auf der Suche nach einem passenden Emoji f\u00fcr die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":325168,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1724,198,5013,1940,1938,3795,7490],"class_list":{"0":"post-325167","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-gesellschaft","15":"tag-internet","16":"tag-lifestyle","17":"tag-nachrichten-aus-berlin","18":"tag-news-aus-berlin","19":"tag-telekommunikation","20":"tag-vermischtes"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114985496957541609","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/325167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=325167"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/325167\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/325168"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=325167"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=325167"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=325167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}