{"id":325241,"date":"2025-08-07T04:41:10","date_gmt":"2025-08-07T04:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/325241\/"},"modified":"2025-08-07T04:41:10","modified_gmt":"2025-08-07T04:41:10","slug":"druck-auf-russland-im-ukraine-krieg-warum-trifft-trump-persoenlich-putin-und-selenskyj","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/325241\/","title":{"rendered":"Druck auf Russland im Ukraine-Krieg: Warum trifft Trump pers\u00f6nlich Putin und Selenskyj?"},"content":{"rendered":"<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump plant ein pers\u00f6nliches Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin, m\u00f6glicherweise schon in der n\u00e4chsten Woche. Das berichtete zuerst die New York Times unter Berufung auf Insider. Danach wurde die Meldung von europ\u00e4ischen Politikern, mit denen Trump telefoniert hatte, best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Nach dem Vier-Augen-Gespr\u00e4ch mit dem russischen Staatschef soll es ein Dreiergespr\u00e4ch von Trump mit Putin und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj geben. Mit dem Staatschef der Ukraine und mit mehreren europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs hatte der US-Pr\u00e4sident am Mittwochabend telefoniert &#8211; darunter auch mit dem deutschen Kanzler Friedrich Merz und dem britischen Premier Keir Starmer.<\/p>\n<p>Die USA haben bereits den Druck auf Russlands Verb\u00fcndete erh\u00f6ht: Weil Indien weiterhin \u00d6lgesch\u00e4fte mit Moskau macht, hat Donald Trump am Mittwoch &#8211; trotz der Verhandlungspl\u00e4ne &#8211; hohe Strafz\u00f6lle gegen Indien angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Selenskyj berichtete auf X und in seiner abendlichen Ansprache, dass Russland nach dem <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2025\/08\/06\/ukraine-krieg-was-kann-whitkoff-fur-trump-in-russland-erreichen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff in Moskau<\/strong><\/a> offenbar eher zu einem Waffenstillstand bereit sei.<\/p>\n<p>&#8222;Der Druck auf sie funktioniert. Aber das Wichtigste ist, dass sie uns in den Details nicht t\u00e4uschen &#8211; weder uns noch die USA&#8220;, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p>In Bezug auf die Gespr\u00e4che zwischen Witkoff und Putin in Moskau bezeichnete Trump das Treffen in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social als &#8222;sehr produktiv&#8220; und behauptete, es seien &#8222;gro\u00dfe Fortschritte&#8220; erzielt worden, ohne auf Einzelheiten einzugehen.<\/p>\n<p>&#8222;Alle sind sich einig, dass dieser Krieg beendet werden muss, und wir werden in den kommenden Tagen und Wochen darauf hinarbeiten. Vielen Dank f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit&#8220;, schrieb er.<\/p>\n<p>Ein von der Nachrichtenagentur Reuters zitierter Beamter des Wei\u00dfen Hauses sagte jedoch, dass das Treffen zwar gut verlaufen sei und die Russen bereit seien, sich weiter zu engagieren, dass aber die von Trump angedrohten Sekund\u00e4rsanktionen gegen Russland voraussichtlich noch am Freitag in Kraft treten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Witkoff in Moskau<\/p>\n<p>Zuvor hatte Putin am Mittwoch Gespr\u00e4che mit Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff in Moskau gef\u00fchrt, wenige Tage vor der vom Wei\u00dfen Haus gesetzten Frist, innerhalb derer Russland ein Friedensabkommen mit der Ukraine schlie\u00dfen muss, da ihm sonst schwere wirtschaftliche Sanktionen drohen.<\/p>\n<p>Trumps Frist f\u00fcr Putin, Frieden in der Ukraine zu schlie\u00dfen, l\u00e4uft am Freitag ab.<\/p>\n<p>Washington hat mit &#8222;schweren Z\u00f6llen&#8220; und anderen wirtschaftlichen Sanktionen gedroht, falls die K\u00e4mpfe nicht aufh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Trump selbst hat jedoch die Wirksamkeit von Sanktionen angezweifelt und am Sonntag gesagt, Russland habe sich als &#8222;ziemlich gut darin erwiesen, Sanktionen zu umgehen&#8220;.<\/p>\n<p>Der Kreml beharrt darauf, dass die seit Kriegsbeginn verh\u00e4ngten internationalen Sanktionen nur begrenzte Wirkung gezeigt haben.<\/p>\n<p>Die Ukraine behauptet jedoch, dass die Sanktionen der Moskauer Kriegsmaschinerie ihren Tribut zollen, und fordert die westlichen Verb\u00fcndeten auf, sie zu versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Trump hat auch seine zunehmende Frustration mit Putin \u00fcber Russlands eskalierende Angriffe auf zivile Gebiete in der Ukraine zum Ausdruck gebracht.<\/p>\n<p>Das Treffen zwischen Putin und Witkoff dauerte etwa drei Stunden.<\/p>\n<p>Putins au\u00dfenpolitischer Berater Juri Uschakow sagte, Putin und Witkoff h\u00e4tten ein &#8222;n\u00fctzliches und konstruktives Gespr\u00e4ch&#8220; gef\u00fchrt, in dem es um den Ukraine-Krieg und &#8222;Aussichten f\u00fcr eine m\u00f6gliche Entwicklung der strategischen Zusammenarbeit zwischen den USA und Russland&#8220; ging.<\/p>\n<p>Vor diesen Gespr\u00e4chen machte Witkoff mit Kirill Dmitrijew (auch: Dmitriev), dem Gesandten des russischen Pr\u00e4sidenten f\u00fcr Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit, einen Spaziergang durch den Zaryadye-Park in der N\u00e4he des Kremls.<\/p>\n<p>Dmitrijew sagte sp\u00e4ter auf der Social-Media-Plattform X, dass &#8222;der Dialog sich durchsetzen wird&#8220;.<\/p>\n<p> spielte in den letzten Monaten eine Schl\u00fcsselrolle bei drei Runden direkter Gespr\u00e4che zwischen Delegationen aus Russland und der Ukraine in Istanbul sowie bei Diskussionen zwischen russischen und US-amerikanischen Beamten.<\/p>\n<p>Diese Verhandlungen brachten keine Fortschritte in Bezug auf die Beendigung des dreij\u00e4hrigen Krieges, der auf die russische Seite folgte, erleichterten aber den Austausch von Kriegsgefangenen zwischen den beiden Seiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG US-Pr\u00e4sident Donald Trump plant ein pers\u00f6nliches Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin, m\u00f6glicherweise schon in der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":325242,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,106,13,14,15,4043,4044,850,307,12,317,1712,306,107],"class_list":{"0":"post-325241","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-donald-trump","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-russia","15":"tag-russian-federation","16":"tag-russische-foederation","17":"tag-russland","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-ukraine","20":"tag-ukraine-krieg","21":"tag-wladimir-putin","22":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114985650474884867","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/325241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=325241"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/325241\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/325242"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=325241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=325241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=325241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}