{"id":325293,"date":"2025-08-07T05:14:12","date_gmt":"2025-08-07T05:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/325293\/"},"modified":"2025-08-07T05:14:12","modified_gmt":"2025-08-07T05:14:12","slug":"foodsharing-ideen-wie-sich-in-stuttgart-lebensmittel-retten-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/325293\/","title":{"rendered":"Foodsharing-Ideen: Wie sich in Stuttgart Lebensmittel retten lassen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Foodsharing-Ideen: Wie sich in Stuttgart Lebensmittel retten lassen\" title=\"Foodsharing-Ideen: Wie sich in Stuttgart Lebensmittel retten lassen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.161ebb0a-e679-425e-8ff1-012d8b32b204.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tOb \u201eFoodsharing\u201c-Caf\u00e9s, \u201eFairteiler\u201c oder Too Good to Go \u2013 die Optionen zur Lebensmittelrettung sind vielf\u00e4ltig. (Archiv- und Symbolbilder)\u00a0Foto: IMAGO\/Arnulf Hettrich, Lars Heidrich\/doc7kfampy1euomuwk3lgl, IMAGO\/R\u00fcdiger W\u00f6lk\t\t\t<\/p>\n<p>Wer etwas gegen das Problem der Lebensmittelverschwendung tun will, hat in Stuttgart mehrere Ansatzpunkte. Eine \u00dcbersicht.<\/p>\n<p>10,8 Millionen Tonnen \u2013 so hoch lag dem Umweltbundesamt zufolge 2024 die Menge der Lebensmittelabf\u00e4lle in Deutschland. Und das, obwohl <a href=\"https:\/\/www.wwf.de\/themen-projekte\/landwirtschaft\/ernaehrung-konsum\/lebensmittelverschwendung\/das-grosse-wegschmeissen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">laut Studien<\/a> ein Gro\u00dfteil des weggeworfenen Essens eigentlich noch genie\u00dfbar w\u00e4re. Die Auswirkungen dieser Verschwendung im gro\u00dfen Stil sind fatal, sowohl \u00f6kologisch als auch sozial. <\/p>\n<p>Verschiedene Vereine, Initiativen und Unternehmen, die sich der Lebensmittelrettung verschrieben haben, wollen an diesem Zustand etwas \u00e4ndern. Auch in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> gibt es einige M\u00f6glichkeiten, dazu beizutragen, dass weniger <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Lebensmittel\" title=\"Lebensmittel\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebensmittel<\/a> auf dem M\u00fcll landen.<\/p>\n<p>Digital per App oder analog am \u201eFairteiler\u201c <\/p>\n<p> <b>Too Good To Go <\/b>Das d\u00e4nische Start-Up Too Good To Go hat aus der Lebensmittelrettung ein Gesch\u00e4ftsmodell entwickelt. Auf der Online-Plattform bieten Betriebe <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Essen\" title=\"Essen\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Essen<\/a> und Getr\u00e4nke, die nicht mehr f\u00fcr den Verkauf vorgesehen sind, zu einem reduzierten Preis an. \u00dcber eine App <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.app-too-good-to-go-in-esslingen-von-macarons-bis-sushi-diese-lebensmittel-kann-man-retten.af44f408-251a-4ef7-969f-89faec64904b.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sehen die potenziellen Kundinnen und Kunden die Angebote in ihrer N\u00e4he<\/a>. <\/p>\n<p>In Stuttgart reicht die Auswahl von Gem\u00fcse-\u00dcberraschungst\u00fcten aus dem Supermarkt \u00fcber Backwaren bis hin zu Gerichten aus Restaurants und Feinkost aus der Markthalle. Zwar werfen kritische Stimmen Too Good To Go vor, <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.lebensmittel-in-stuttgart-so-sollen-mehr-lebensmittel-gerettet-werden.c7c4c76e-c15f-47d9-96cf-32c850d60848.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eher kommerzielle denn nachhaltige Ziele zu verfolgen<\/a>. Daf\u00fcr berichten H\u00e4ndler aus Stuttgart von einer positiven Zusammenarbeit. \u201eDie hohe Nachfrage zeigt uns, dass das Thema <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Lebensmittelverschwendung\" title=\"Lebensmittelverschwendung\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebensmittelverschwendung<\/a> auch unseren Kundinnen und Kunden sehr am Herzen liegt\u201c, teilt beispielsweise Yahya Kizilaslan vom S\u00fcd Markt mit.<\/p>\n<p> <b>Fairteiler <\/b>G\u00e4nzlich ohne Bezahlung funktioniert das Modell der \u201eFairteiler\u201c. Hier holen Freiwillige die nicht mehr f\u00fcr den Verkauf eingeplanten Esswaren bei H\u00e4ndlern und Produzenten ab, um sie dann an festen Orten zu lagern. Auch Privatpersonen k\u00f6nnen in den offenen Regalen und K\u00fchlschr\u00e4nken Lebensmittel abgeben \u2013 solange sie noch gesundheitlich unbedenklich sind. Aus den Fairteilern darf sich anschlie\u00dfend jeder, der vorbeikommt, etwas herausnehmen.<\/p>\n<p> Hinter dem Konzept steht in den meisten F\u00e4llen der Verein <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Foodsharing\" title=\"Foodsharing\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Foodsharing<\/a>, der verschiedene Richtlinien f\u00fcr die Nutzung aufgestellt hat. Im Stuttgarter Stadtgebiet <a href=\"https:\/\/foodsharing.de\/karte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">listet er auf seiner \u00dcbersichtskarte elf \u201eFairteiler\u201c<\/a>, darunter an den folgenden Orten:<\/p>\n<ul>\n<li>Caf\u00e9 Raupe Immersatt, Johannesstra\u00dfe 97, West<\/li>\n<li>Caf\u00e9 im Kulturzentrum Labyrinth, Urbanstra\u00dfe 64, Mitte<\/li>\n<li>Im Laden Wandel.Handel, Wagenburgstra\u00dfe 123, Ost<\/li>\n<li> <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.foodsharing-in-stuttgart-mehr-als-nur-kostenloses-essen-fuer-alle.c8a3a65a-a1a0-420b-b576-a5190b81692e.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eCommons Bude\u201c an der Liebfrauenkirche<\/a>, Wildunger Stra\u00dfe 55, Bad Cannstatt<\/li>\n<li>\u201eHobbyHimmel\u201c, Siemensstra\u00dfe 140, Feuerbach<\/li>\n<li>Fairteiler Degerloch, Gro\u00dfe Falterstra\u00dfe 4Gemeinschaftsgedanke beim \u201eFoodsharing\u201c im Vordergrund <\/li>\n<\/ul>\n<p> <b>Caf\u00e9 Raupe Immersatt <\/b>Mit der \u201eRaupe Immerstatt\u201c im Stuttgarter Westen <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.fuenf-jahre-raupe-immersatt-in-diesem-stuttgarter-caf-entscheiden-gaeste-selbst-ueber-preise.8d2ca05e-6dc4-4aa7-a96b-9cf52d64da64.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ist rund um den dortigen \u201eFairteiler\u201c ein \u201eFoodsharing\u201c-Caf\u00e9 entstanden<\/a>, in dem die geretteten Lebensmittel direkt verspeist werden k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus dient die Lokalit\u00e4t als Veranstaltungsst\u00e4tte, etwa f\u00fcr Konzerte oder Vortr\u00e4ge. Und bei Bildungsworkshops spricht das Team des zugeh\u00f6rigen Vereins Raupe Immersatt mit Jugendlichen \u00fcber die Problematik der Lebensmittelverschwendung.<\/p>\n<p>Laut Katrin Scherer aus dem Vereinsvorstand hat sich das 2019 gegr\u00fcndete Caf\u00e9 zu einer \u201eAnlaufstelle im Stadtteil\u201c entwickelt. \u201eManche G\u00e4ste schauen mehrmals t\u00e4glich vorbei oder kommen morgens zum Kaffeetrinken und Zeitunglesen\u201c, erz\u00e4hlt sie. <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.1d775ce8-46dd-4069-8d0f-d326373525de.original1024.media.jpeg\"\/>     \u201eAnlaufstelle im Stadtteil\u201c: das Caf\u00e9 Raupe Immersatt im Stuttgarter Westen.    Foto: IMAGO\/Arnulf Hettrich    <\/p>\n<p> <b>Commons Kitchen<\/b> Auch bei der \u201eCommons Kitchen\u201c in Bad Cannstatt spielt der Gemeinschaftsgedanke eine zentrale Rolle. Immer dienstags ab 17.30 Uhr werden im Kulturzentrum Prisma gerettete und mitgebrachte Lebensmittel gemeinsam gekocht und gegessen. Das Projekt basiert auf der Idee der Gemeing\u00fcter (englisch: commons), einem Gegenentwurf zum privaten Eigentum. Bedeutet in Bad Cannstatt: Alles wird geteilt, sowohl das Essen als auch die Arbeit beim Kochen und Sp\u00fclen.<\/p>\n<p> Die soziale Funktion der Lebensmittelrettung <\/p>\n<p> <b>Harrys Bude<\/b> 2020 ins Leben gerufen, hat sich Harrys Bude inzwischen zu einer Stuttgarter Institution entwickelt. Namensgeber Harry Pfau und zahlreiche Ehrenamtliche sammeln systematisch gerettete beziehungsweise gespendete Lebensmittel, um sie dann Bed\u00fcrftigen zukommen zu lassen. Ausgabeort ist ein Container bei der Kirche St. Maria in der Innenstadt. Insgesamt hat das Team von Harrys Bude dort bislang mehr als 800 Tonnen Lebensmittel an Menschen in Not verteilt. Die Essensg\u00fcter werden au\u00dferdem bei Speisungen \u00fcber die Initiative Suppoptimal der Stuttgarter B\u00fcrgerstiftung verwendet. <\/p>\n<p> <b>Die Tafeln<\/b> Wenn es um Lebensmittelrettung geht, <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.tafellaeden-weniger-spenden-dem-tafelsystem-droht-der-kollaps.fe21f4f2-c56c-4f01-9713-88833c3b35c9.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sind die Tafell\u00e4den aus den deutschen St\u00e4dten l\u00e4ngst nicht mehr wegzudenken<\/a>. Seit gut 30 Jahren nehmen die gemeinn\u00fctzigen Einrichtungen gespendetes Essen entgegen und geben es an Bed\u00fcrftige aus. Im Stuttgarter Stadtgebiet betreibt die Schw\u00e4bische Tafel folgende drei L\u00e4den, die jeweils montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr ge\u00f6ffnet sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Tafel Stuttgart, Hauptst\u00e4tter Stra\u00dfe 75<\/li>\n<li>Tafel Bad Cannstatt, Steinhaldenstra\u00dfe 167<\/li>\n<li>Tafel M\u00f6hringen, Plieninger Stra\u00dfe 2<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ob \u201eFoodsharing\u201c-Caf\u00e9s, \u201eFairteiler\u201c oder Too Good to Go \u2013 die Optionen zur Lebensmittelrettung sind vielf\u00e4ltig. (Archiv- und Symbolbilder)\u00a0Foto:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":325294,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[4561,1634,3364,29,3688,48385,30,702,29169,4507,1441,383],"class_list":{"0":"post-325293","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-apps","9":"tag-baden-wuerttemberg","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-essen","13":"tag-foodsharing","14":"tag-germany","15":"tag-lebensmittel","16":"tag-lebensmittelverschwendung","17":"tag-nachhaltigkeit","18":"tag-stuttgart","19":"tag-umwelt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114985780357241988","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/325293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=325293"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/325293\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/325294"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=325293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=325293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=325293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}