{"id":325318,"date":"2025-08-07T05:27:12","date_gmt":"2025-08-07T05:27:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/325318\/"},"modified":"2025-08-07T05:27:12","modified_gmt":"2025-08-07T05:27:12","slug":"berlin-zahl-der-gefaehrlichen-verkehrsverstoesse-in-berlin-deutlich-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/325318\/","title":{"rendered":"Berlin: Zahl der gef\u00e4hrlichen Verkehrsverst\u00f6\u00dfe in Berlin deutlich gestiegen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 07.08.2025 06:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Zahl der Verst\u00f6\u00dfe im Berliner Stra\u00dfenverkehr hat in den vergangenen 3,5 Jahren kontinuierlich zugenommen. Rund 10 Prozent dieser Verst\u00f6\u00dfe konnten nicht geahndet werden. Daf\u00fcr gibt es unterschiedliche Gr\u00fcnde. Von Torsten Mandalka<\/strong>\n    <\/p>\n<ul class=\"bulletpoint-list \">\n<li>Deutlicher Anstieg der Verkehrsordnungswidrigkeiten in Berlin<\/li>\n<li>Verkehrsforscher sieht &#8222;zur\u00fcckgehende Zivilisierung im Verkehr\u201c<\/li>\n<li>Mehr als 400.000 Verst\u00f6\u00dfe konnten 2024 nicht geahndet werden<\/li>\n<li>Berlin h\u00e4tte zw\u00f6lf Millionen Euro Bu\u00dfgelder mehr einnehmen k\u00f6nnen<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs ist ein ganz normaler Sommerabend, an dem Oberkommissar Danny B. seinen zivilen Streifenwagen durch Berlin steuert. Sein Kollege Marcel H. neben ihm h\u00e4lt die Kelle mit der Aufschrift &#8222;Halt Polizei&#8220; bereit und bedient die Geschwindigkeitsmessanlage, die im Wagen eingebaut ist. Zuerst stoppen die Beamten einen jungen Mann, der auff\u00e4llig und andauernd w\u00e4hrend der Fahrt an seinem Handy hantiert. Im Laufe des Abends ertappen sie dann mehrere Personen, die bei Rot fahren, einen Raser, der mit seinem Porsche mit beinahe 100 Kilometer pro Stunde \u00fcber den Spandauer Damm brettert und etliche unberechtigte Busspur-Nutzer.<br \/>\u00a0<br \/>Letztere z\u00fccken sofort ihre Kreditkarte und zahlen die 15 Euro Verwarnungsgeld ohne gro\u00dfe Diskussionen. Bei Rotlicht-Verst\u00f6\u00dfen und Geschwindigkeits\u00fcbertretungen sind die Betr\u00e4ge deutlich h\u00f6her und es drohen Punkte &#8211; die Schmerzen der ertappten Verkehrss\u00fcnder sind erkennbar gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>    Voraussichtlich auch mehr Verst\u00f6\u00dfe in 2025<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGut 4,2 Millionen Anzeigen wegen Verkehrsverst\u00f6\u00dfen hat es im Jahr 2024 in der Hauptstadt gegeben &#8211; rund 150.000 mehr als noch 2023. Aber nur gut 3,8 Millionen dieser Anzeigen konnten auch geahndet werden. Das geht aus Daten der Bu\u00dfgeldstelle der Berliner Polizei hervor, die der Redaktion rbb24 Recherche exklusiv vorliegen.<br \/>\u00a0<br \/>Im ersten Halbjahr 2025 wurden bereits \u00fcber zwei Millionen Verkehrsverst\u00f6\u00dfe geahndet. Das deutet darauf hin, dass auch die Anzahl der Verst\u00f6\u00dfe insgesamt erneut gestiegen ist.<br \/>\u00a0<br \/>Der Gro\u00dfteil der Verkehrsordnungswidrigkeiten sind Parkverst\u00f6\u00dfe &#8211; mehr als 60 Prozent. Im vergangenen Jahr haben die Beh\u00f6rden einen Anstieg um gut elf Prozent festgestellt. Hauptgrund ist die <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/07\/konzept-parkraumbewirtschaftung-berlin-senat-bonde.html\" title=\"Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung.\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung.<\/a><br \/>\u00a0<br \/>Besonders auff\u00e4llig aber sind die festgestellten Verst\u00f6\u00dfe, die f\u00fcr andere Verkehrsteilnehmer unmittelbar gef\u00e4hrlich sind: Rotlicht- und Geschwindigkeitsverst\u00f6\u00dfe. Sie haben 2024 im Vergleich zum Vorjahr um gut 16 bzw. 18 Prozent zugenommen.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/rbb-audio-rbb24-infroadio-27-01-2025-tabea-kunze-100.jpg\" alt=\"Symbolbild: Autos parken unter Baeumen in einer Wohnstrasse in Friedenau. (Quelle: dpa\/Steinberg)\" title=\"Audio: rbb24 Infroadio | 27.01.2025 | Tabea Kunze  | dpa\/Steinberg\"\/><\/p>\n<p>Anwohnerparken muss laut Verkehrssenatorin &#8222;deutlich&#8220; teurer werden<\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2025\/01\/berlin-verkehr-bonde-anwohnerparken-auto-deutlich-teurer-cdu.html\" title=\"mehr\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">mehr<\/a><\/p>\n<p>    Verkehrsforscher: &#8222;Entgleisung der Kulturen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas alles deckt sich auch mit den Eindr\u00fccken aus der Praxis: &#8222;Es ist wirklich mehr geworden an Delikten&#8220;, sagt Oberkommissar B.. &#8222;Das stellen wir auch bei den Kontrollen definitiv fest.&#8220;<\/p>\n<p>Verkehrsforscher Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin zeigt sich nicht verwundert \u00fcber den Anstieg der festgestellten Verst\u00f6\u00dfe: &#8222;Wir haben hier eine zur\u00fcckgehende Zivilisierung im Verkehr&#8220;, sagt er und spricht von einer &#8222;Entgleisung der Kulturen&#8220;.<\/p>\n<p>    Berlin entgehen Millionen durch nicht geahndete Verst\u00f6\u00dfe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Berechnungen des rbb h\u00e4tte die Berliner Bu\u00dfgeldstelle 2024 rund zw\u00f6lf Millionen Euro (gemessen an der Durchschnittssumme pro Fall) mehr einnehmen k\u00f6nnen, wenn alle Verkehrsverst\u00f6\u00dfe h\u00e4tten geahndet werden k\u00f6nnen. Mit dieser Summe k\u00f6nnten die Bez\u00fcge des Regierenden B\u00fcrgermeisters und seiner SenatorInnen mehr als sechs Jahre lang finanziert werden. &#8222;Das ist skandal\u00f6s viel&#8220;, sagt Knie. &#8222;Es ist ja kein Hexenwerk, diese Bu\u00dfgelder einzutreiben. Gerade bei den Geschwindigkeits\u00fcbertretungen sind wir ja noch sehr zur\u00fcckhaltend.&#8220;<br \/>\u00a0<br \/>Seiner Meinung nach k\u00f6nnte auch die Kontrolldichte deutlich ausgeweitet werden, etwa mit mehr Blitzern und mehr Personal. Dann k\u00f6nnte man die Verst\u00f6\u00dfe auch unmittelbar vor Ort ahnden. Solche Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden sich schnell amortisieren. Das zeigten Erfahrungen aus anderen Bundesl\u00e4ndern und dem europ\u00e4ischen Ausland. In der Schweiz beispielsweise w\u00fcrden praktisch 100 Prozent der Verkehrss\u00fcnder auch bestraft. &#8222;Dass wir immer noch so ein gro\u00dfes und offensichtlich wachsendes Gap haben, ist wirklich nicht nachvollziehbar, das muss sich dringend \u00e4ndern&#8220;, so Verkehrsforscher Knie.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1754544432_261_rbb-478263685-100.jpg\" alt=\"Fahrt mit dem Fahrrauf auf einem Radstreifen in Steglitz in Berlin (Quelle: dpa\/Florian Gaertner)\" title=\"Audio: rbb24 Inforadio | 01.08.2025 | Tobias Schmutzler | dpa\/Florian Gaertner\"\/><\/p>\n<p>CDU und SPD streiten \u00fcber Reform des Berliner Mobilit\u00e4tsgesetzes<\/p>\n<p>            Verbesserungen f\u00fcr Radfahrer und \u00f6ffentlichen Nahverkehr versprach das Berliner Mobilit\u00e4tsgesetz. Doch viele Ziele, etwa beim Umbau gef\u00e4hrlicher Kreuzungen, werden nicht erreicht. Schwarz-Rot streitet \u00fcber die Zukunft des Gesetzes. Von Tobias Schmutzler<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2025\/07\/berlin-reform-mobilitaetsgesetz-streit-cdu-spd.html\" title=\"mehr\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">mehr<\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass zehn Prozent der Verkehrsverst\u00f6\u00dfe nicht geahndet wurden, sind nach Erkenntnissen der Bu\u00dfgeldstelle vielf\u00e4ltig:<br \/>\u00a0<\/p>\n<ul class=\"bulletpoint-list \">\n<li>Auch die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden leiden unter &#8222;Fachkr\u00e4ftemangel&#8220;<\/li>\n<li>Die Verj\u00e4hrungsfrist f\u00fcr die Ahndung von Verkehrsverst\u00f6\u00dfen tritt in der Regel nach drei Monaten ein. In komplizierten F\u00e4llen gelingt es den Beh\u00f6rden nicht &#8211; oftmals auch wegen eines hohen B\u00fcrokratieaufwandes -, die verantwortlichen Fahrzeugf\u00fchrer rechtzeitig dingfest zu machen. Dies betrifft rund ein Prozent der F\u00e4lle insgesamt.<\/li>\n<li>In der multikulturellen Metropole Berlin sind viele Fahrzeugf\u00fchrer mit ausl\u00e4ndischen Kennzeichen unterwegs. Insbesondere wenn es sich um Fahrzeuge handelt, die au\u00dferhalb der EU registriert sind, ist es schwierig, die Fahrer haftbar zu machen, sofern sie nicht auf frischer Tat ertappt werden.<\/li>\n<li>Berlin hat eine hohe Diplomatendichte. Deren Verkehrsverst\u00f6\u00dfe nehmen stetig zu, k\u00f6nnen aber wegen der bestehenden Immunit\u00e4t nicht geahndet werden.<\/li>\n<li>Einsatzfahrzeuge mit Ausnahmerechten (Blaulicht) werden in der Statistik (Blitzer) zwar registriert, aber nicht sanktioniert.<\/li>\n<li>Immer h\u00e4ufiger werden Fahrzeughalter unter den registrierten Adressen nicht angetroffen.<\/li>\n<li>In verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenigen F\u00e4llen gibt es Falsch-, Doppel- oder Mehrfachanzeigen, die dann entsprechend eingestellt werden m\u00fcssen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>    &#8222;Mehr Verkehrsteilnehmende auf \u00f6ffentlichen Fl\u00e4chen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Bu\u00dfgeldstelle hat inzwischen eine Sonderabteilung f\u00fcr besonders regelm\u00e4\u00dfig auffallende und zahlungsunwillige Verkehrss\u00fcnder eingerichtet. Dieses Sondersachgebiet geht solchen F\u00e4llen spezialisiert und intensiviert nach. In diesen F\u00e4llen gibt es \u00fcber das Verwaltungsrecht auch die M\u00f6glichkeit zum F\u00fchrerscheinentzug.<br \/>\u00a0<br \/>Die Zahlen insgesamt entsprechen zwar dem verbreiteten Gef\u00fchl einer zunehmenden Unsicherheit und Aggressivit\u00e4t im Berliner Stra\u00dfenverkehr, die <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/06\/radfahrer-radwege-sicherheit-adfc-fahrradfreundlich.html\" title=\"gerade auch bei einer Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">gerade auch bei einer Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC<\/a> deutlich wurde. Andererseits gab es vor der Novelle der StVO 2020 und der &#8222;Corona-Delle&#8220; im Jahr 2019 noch deutlich mehr Verkehrs-Anzeigen als aktuell.<br \/>\u00a0<br \/>Experten wie Andreas Knie verweisen bei der Suche nach den Ursachen f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/07\/berlin-brandenburg-bevoelkerungszuwachs-statistik.html\" title=\"Wiederanstieg der Zahlen auf den Bev\u00f6lkerungszuwachs\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Wiederanstieg der Zahlen auf den Bev\u00f6lkerungszuwachs<\/a>, die Zunahme der Verkehrsdichte und die Verlagerung des Verkehrs zu Fu\u00dfg\u00e4ngern und Radfahrern &#8211; das &#8222;Miteinander&#8220; auf der Stra\u00dfe habe sich also ver\u00e4ndert. &#8222;Die Zahl der Wege hat sich fast verdoppelt&#8220;, sagt der Verkehrsforscher. &#8222;Wir haben viel mehr Verkehrsteilnehmende auf \u00f6ffentlichen Fl\u00e4chen und auf \u00f6ffentlichen Stra\u00dfen, die nat\u00fcrlich ihren Raum und ihr Recht beanspruchen und das ist vor allem f\u00fcr Autofahrende ungewohnt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGemessen daran sei die Verkehrsdisziplin der Berliner noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gut, hei\u00dft es in Polizeikreisen, genauso wie die Zahlungsmoral von rund 70 Prozent, die schon ein Verwarnungsgeld akzeptieren. Schlussendlich zahlen etwa 90 Prozent der ertappten Verkehrss\u00fcnder. Die Bu\u00dfgeld-Gesamteinnahmen haben seit 2021 kontinuierlich zugenommen und belaufen sich auf \u00fcber 112 Millionen im vergangenen Jahr.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/rbb-parkscheinautomat-berlin-0243049464-100.jpg\" alt=\"Symbolbild: Parkscheinautomat in Berlin am 12.04.2023. (Quelle: IMAGO\/Schoening)\" title=\"Parkscheinautomat Berlin 0243049464 | IMAGO\/Schoening\"\/><\/p>\n<p>CDU will &#8222;bezahlbare&#8220; Vignette f\u00fcr Pendler aus den Au\u00dfenbezirken <\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2025\/01\/berlin-cdu-will-vignette-fuer-pendler-aus-aussenbezirken-parken.html\" title=\"mehr\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">mehr<\/a><\/p>\n<p>    Diskussion um Kontrolldichte und Halterhaftung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUm die verbliebenen rund zehn Prozent, die nicht zahlen, haftbar zu machen, gibt es eigentlich nur zwei M\u00f6glichkeiten: die T\u00e4ter mit mehr Kontrollen st\u00e4rker in flagranti zur Verantwortung zu ziehen oder eine &#8211; vom Verkehrsgerichtstag regelm\u00e4\u00dfig diskutierte &#8211; Halterhaftung. Dabei kommt der Fahrzeughalter f\u00fcr die Verst\u00f6\u00dfe auf, egal wer gefahren ist. Dies gilt aber aus verfassungsrechtlichen Gr\u00fcnden als in Deutschland kaum umsetzbar.<\/p>\n<p>Auch die Berliner Polizisten Marcel H. und Danny B. haben es bei ihrer Streifenfahrt am Abend mit zahlreiche Verkehrsverst\u00f6\u00dfe zu tun, die sie nicht ahnden k\u00f6nnen: eine E-Scooter-Fahrerin und etliche Radler zum Beispiel, die bei Rot \u00fcber die Ampel fahren, aber so schnell weg sind, dass die Beamten sie nicht stellen k\u00f6nnen. Auch auf der Stadtautobahn k\u00f6nnen sie nicht jeden automobilen Raser stoppen. Manchmal sind es gleich zwei auf einmal, die auffallen, und das Verfolger-Team kann sich nicht teilen.<br \/>\u00a0<br \/>Diese F\u00e4lle tauchen in der Statistik gar nicht erst auf. Den Polizisten ist das Problem mit der Dunkelziffer bewusst: &#8222;Mal denkt man, man arbeitet gegen Windm\u00fchlen&#8220;, sagt Oberkommissar Danny B.. &#8222;Und dann gibt es andere Tage, wo sich die Arbeit echt gelohnt hat.&#8220;<br \/>\u00a0<br \/>\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSendung:<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/08\/verkehrsverstoesse-bussgelder-berlin-zunahme-strassenverkehr.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.tagesschau.de\/image\/898f19c3-6760-4be2-a33f-1fa765216ec2\/AAABlap_olM\/AAABmFUWGAQ\/original\/lra-rbb-logo-100.svg\" alt=\"Rundfunk Berlin-Brandenburg\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 07.08.2025 06:07 Uhr Die Zahl der Verst\u00f6\u00dfe im Berliner Stra\u00dfenverkehr hat in den vergangenen 3,5 Jahren kontinuierlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":325319,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,2239],"class_list":{"0":"post-325318","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-rbb"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114985831385126069","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/325318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=325318"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/325318\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/325319"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=325318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=325318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=325318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}