{"id":32558,"date":"2025-04-15T00:42:19","date_gmt":"2025-04-15T00:42:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/32558\/"},"modified":"2025-04-15T00:42:19","modified_gmt":"2025-04-15T00:42:19","slug":"eu-verschiebt-gegenzoelle-auf-us-produkte-auf-mitte-juli-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/32558\/","title":{"rendered":"EU verschiebt Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte auf Mitte Juli \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Die Pause der gegenseitigen Z\u00f6lle soll f\u00fcr Verhandlungen genutzt werden. Der EU-Handelskommissar ist bereits in Washington.<\/p>\n<p>Im Handelskonflikt mit den USA hat die <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/eu?ref=article_a\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" eventaction=\"\" click=\"\" article=\"\" verschiebt=\"\" gegenz=\"\" auf=\"\" us-produkte=\"\" mitte=\"\" juli=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a> die Anwendung geplanter Sonderz\u00f6lle auf US-Produkte bis zum 14. Juli ausgesetzt. Mit der entsprechenden Ver\u00f6ffentlichung im EU-Amtsblatt setzt die EU eine Ank\u00fcndigung von Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen um. Sie hatte vergangene Woche mitgeteilt, die eigentlich f\u00fcr Mitte April vorgesehene Ma\u00dfnahme solle f\u00fcr rund drei Monate ausgesetzt werden. EU-Handelskommissar Maro\u0161 \u0160ef\u010dovi\u010d sprach indes in Washington mit US-Vertretern.<\/p>\n<p>Er sei in der Hauptstadt, um ein \u201e90-t\u00e4giges Fenster zu nutzen f\u00fcr eine gegenseitige L\u00f6sung f\u00fcr ungerechtfertigte Z\u00f6lle\u201c, schrieb der Slowake im Kurznachrichtendienst X nach einem Treffen mit US-Handelsminister Howard Lutnick und dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer. Die EU sei \u201eweiterhin konstruktiv und zu einem fairen Abkommen bereit\u201c. Daf\u00fcr seien aber \u201eerhebliche gemeinsame Anstrengungen\u201c auf beiden Seiten notwendig.<\/p>\n<p>Gute Gespr\u00e4che laut Trump-Wirtschaftsberater<\/p>\n<p>Die Verschiebung ist eine Reaktion auf das Handeln von US-Pr\u00e4sident Donald Trump: Er hatte nach gro\u00dfen Turbulenzen an den Aktien- und Finanzm\u00e4rkten \u00fcberraschend entschieden, vielen Staaten 90 Tage lang eine Pause von bestimmten Z\u00f6llen zu gew\u00e4hren. Diese Atempause soll nun f\u00fcr Verhandlungen genutzt werden.<\/p>\n<p>Die Verhandlungen zum Thema Z\u00f6lle weisen wiederum der US-Regierung zufolge in die richtige Richtung. \u201eEs gab viele Gespr\u00e4che mit der EU\u201c, sagte der Wirtschaftsberater von Trump, Kevin Hassett, am Montag dem Sender Fox Business Network. \u201eWir machen enorme Fortschritte. Das wird sehr gut f\u00fcr amerikanische Arbeitnehmer sein, insbesondere f\u00fcr die amerikanischen Autoarbeiter.\u201c<\/p>\n<p>Trump teilt gegen EU aber neuerlich aus<\/p>\n<p>Trump bekr\u00e4ftigte unterdessen seine Vorw\u00fcrfe gegen die Europ\u00e4ische Union. Die EU sei gegr\u00fcndet worden, um den USA im Handel zu schaden, sagt er w\u00e4hrend einer Pressekonferenz im Wei\u00dfen Haus. Jetzt m\u00fcsse sie \u201ean den Tisch\u201c kommen. \u201eUnd sie versuchen es.\u201c Aber die EU habe die USA ausgenutzt. \u201eSie nehmen unsere Lebensmittelprodukte nicht, sie nehmen unsere Autos nicht. Wir haben Millionen von ihren Autos, BMW, <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/vw?ref=article_a\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" eventaction=\"\" click=\"\" article=\"\" verschiebt=\"\" gegenz=\"\" auf=\"\" us-produkte=\"\" mitte=\"\" juli=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Volkswagen<\/a>, Mercedes-Benz und viele andere. (&#8230;) In M\u00fcnchen gibt es keine Chevrolets, das kann ich Ihnen sagen.\u201c Die USA w\u00fcrden dagegen Millionen Autos \u201ereinlassen\u201c. \u201eDiese Zeiten sind vorbei.\u201c<\/p>\n<p>Zudem k\u00fcndigte Trump einmal mehr baldige Z\u00f6lle an, die den Pharmasektor betreffen werden. In nicht allzu ferner Zukunft werde es Pharma-Z\u00f6lle geben. Dadurch soll die Produktion von Medikamenten in die USA gezogen werden, begr\u00fcndet er sein Vorhaben. \u201eAlles, was ich tun muss, ist einen Zoll zu verh\u00e4ngen.\u201c<\/p>\n<p>Trump hatte gegen zahlreiche Handelspartner pauschale Z\u00f6lle von 20 Prozent verh\u00e4ngt und kurz danach f\u00fcr 90 Tage ausgesetzt. Die Z\u00f6lle von 25 Prozent auf Stahl, Aluminium und Autos sowie die zehnprozentigen Basisz\u00f6lle auf s\u00e4mtliche andere Produkte blieben f\u00fcr die EU in Kraft. (APA)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Pause der gegenseitigen Z\u00f6lle soll f\u00fcr Verhandlungen genutzt werden. Der EU-Handelskommissar ist bereits in Washington. 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