{"id":326074,"date":"2025-08-07T12:27:10","date_gmt":"2025-08-07T12:27:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/326074\/"},"modified":"2025-08-07T12:27:10","modified_gmt":"2025-08-07T12:27:10","slug":"sachsen-grosse-munch-schau-in-chemnitz-gemaelde-kehrt-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/326074\/","title":{"rendered":"Sachsen: Gro\u00dfe Munch-Schau in Chemnitz &#8211; Gem\u00e4lde kehrt zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>                    Sachsen<br \/>\n                Gro\u00dfe Munch-Schau in Chemnitz &#8211; Gem\u00e4lde kehrt zur\u00fcck<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.08.2025, 14:20 Uhr<\/p>\n<p><strong>Edvard Munch war einst selbst in Chemnitz und schuf dort Gem\u00e4lde. Nun widmen die Kunstsammlungen dem norwegischen K\u00fcnstler eine gro\u00dfe Ausstellung unter dem Titel &#8222;Angst&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p>Chemnitz (dpa\/sn) &#8211; Der norwegische K\u00fcnstler Edvard Munch war wichtiger Wegbereiter der Moderne. Dereinst f\u00fchrte ihn sein Lebensweg auch nach Chemnitz. Deswegen widmen ihm die dortigen Kunstsammlungen nun eine gro\u00dfe Ausstellung unter dem Titel &#8222;Angst&#8220;. Neben fast 100 Arbeiten von Munch selbst haben die Kuratorinnen viele Arbeiten anderer K\u00fcnstler wie Andy Warhol, Neo Rauch, Georg Baselitz und Karl Schmidt-Rottluff zusammengetragen. Zudem kehrt ein Gem\u00e4lde Munchs erstmals nach fast 90 Jahren in die Stadt zur\u00fcck.\u00a0<\/p>\n<p>Angst und Einsamkeit, Krankheit, Liebe und Tod sind Themen, die sich durch Munchs umfangreiches Werk ziehen. Diese Themen seien universell und machten seine Arbeiten bis heute aktuell, betonte die Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Florence Thurmes. In vielerlei Hinsicht habe er seinerzeit technisch und inhaltlich neue Wege beschritten und sei pr\u00e4gend f\u00fcr nachfolgende K\u00fcnstlergenerationen gewesen.\u00a0<\/p>\n<p>Andy Warhol greift Munchs &#8222;Schrei&#8220; auf\u00a0<\/p>\n<p>Munchs weltber\u00fchmtes Schrei-Motiv wird in der Chemnitzer Ausstellung als Lithografie aus dem Jahr 1895 gezeigt. Es tritt in den Dialog mit Andy Warhols &#8222;The Scream (After Munch)&#8220; von 1984. Als W\u00fcrdigung Munchs hatte Warhol die Lithografie nachgezeichnet und mit Farbfeldern in Schwarz, Gelb, Gr\u00fcn, Pink und Blau untersetzt. Auch der K\u00fcnstler Osmar Osten hat sich mit dem &#8222;Schrei&#8220; auf seine ganz eigene Art auseinandergesetzt, wie die Ausstellung zeigt.\u00a0<\/p>\n<p>So werden Arbeiten Munchs immer wieder in Beziehung zu Werken anderer K\u00fcnstler gesetzt. Sein Selbstportr\u00e4t etwa, das ihn vor schwarzem Hintergrund zeigt, im Vordergrund ein knochiger Arm als Zeichen der Verg\u00e4nglichkeit, h\u00e4ngt neben einer Videoarbeit von Marina Abramovi\u0107. Darin ist sie mit goldener Maske zu sehen, die nach und nach f\u00e4llt. Irene B\u00f6schs &#8222;Bangende&#8220; zeigt eine nackte Frau nach vorn gekr\u00fcmmt auf einem Hocker &#8211; ausgeliefert und verwundbar. Auch Michael Morgner, der sich immer wieder mit Themen wie Tod, Leiden und Verlusterfahrungen auseinandersetzt, ist vertreten.\u00a0<\/p>\n<p>Gem\u00e4lde kehrt nach fast 90 Jahren zur\u00fcck<\/p>\n<p>In Chemnitz wurde Munch schon zu Lebzeiten mehrfach mit Ausstellungen gew\u00fcrdigt. Daran wird ebenfalls erinnert, etwa mit einem Plakat der Retrospektive 1929. Darauf abgedruckt ist das Gem\u00e4lde &#8222;Zwei Menschen. Die Einsamen&#8220;. 1937 musste es unter den Nationalsozialisten wieder verkauft werden. Mit der aktuellen Ausstellung kehrt es zur\u00fcck, wenn auch nur vor\u00fcbergehend. Nach fast 90 Jahren sei es erstmals wieder in Deutschland und Chemnitz zu sehen, betonte Thurmes. Es zeigt eine Frau und einen Mann an einem nordischen Strand aufs Meer blickend. Zwischen beiden herrscht nicht nur r\u00e4umlich Distanz, sondern auch emotional.\u00a0<\/p>\n<p>Munch selbst war 1905 auf Einladung eines Textilunternehmers einige Wochen in Chemnitz. In dieser Zeit entstanden mehrere Gem\u00e4lde und Zeichnungen, von denen zwei in der Ausstellung zu sehen sind: das Portr\u00e4t von Herbert Esche und das Landschaftsbild &#8222;Blick aufs Chemnitztal&#8220;.<\/p>\n<p>Ausstellung ist ein H\u00f6hepunkt im Kulturhauptstadtjahr\u00a0<\/p>\n<p>Chemnitz ist dieses Jahr zusammen mit dem slowenischen Nova Gorica an der Grenze zu Italien Kulturhauptstadt Europas. Die Munch-Ausstellung &#8222;Angst&#8220; gilt als einer der H\u00f6hepunkte im Programm. Sie ist vom 10. August bis 2. November in den Kunstsammlungen am Theaterplatz zu sehen. Parallel dazu gibt es zahlreiche Veranstaltungen wie Filmvorf\u00fchrungen, Vortr\u00e4ge, Lesungen, F\u00fchrungen und Workshops &#8211; etwa zum Thema &#8222;Schreien &#8211; aber richtig!&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sachsen Gro\u00dfe Munch-Schau in Chemnitz &#8211; Gem\u00e4lde kehrt zur\u00fcck 07.08.2025, 14:20 Uhr Edvard Munch war einst selbst in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":326075,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1851],"tags":[2770,3364,29,548,663,3934,6409,30,8086,13,92631,14,15,859,12],"class_list":{"0":"post-326074","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-chemnitz","8":"tag-chemnitz","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-gemaelde","15":"tag-germany","16":"tag-groe","17":"tag-headlines","18":"tag-munch-schau","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-sachsen","22":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114987482897492485","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/326074","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=326074"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/326074\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/326075"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=326074"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=326074"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=326074"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}