{"id":327128,"date":"2025-08-07T21:46:12","date_gmt":"2025-08-07T21:46:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/327128\/"},"modified":"2025-08-07T21:46:12","modified_gmt":"2025-08-07T21:46:12","slug":"ard-deutschlandtrend-zwei-drittel-der-deutschen-mit-arbeit-von-friedrich-merz-unzufrieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/327128\/","title":{"rendered":"&#8222;ARD-Deutschlandtrend&#8220;: Zwei Drittel der Deutschen mit Arbeit von Friedrich Merz unzufrieden"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Nur noch 32 Prozent der wahlberechtigten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sind mit Bundeskanzler <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/friedrich-merz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrich Merz<\/a> (CDU) zufrieden. Das geht aus dem neuen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-pdf-186.pdf\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschlandtrend der ARD<\/a> hervor. Die Zufriedenheit mit dem Kanzler ist somit um zehn Prozentpunkte gegen\u00fcber dem Vormonat gesunken. 65 Prozent der Befragten gaben an, unzufrieden mit dessen Arbeit zu sein. Zum Vergleich: Die Zufriedenheitswerte von Olaf Scholz (SPD) drei Monate nach seinem Amtsantritt lagen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-2925.html\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">im M\u00e4rz 2022<\/a> bei 56 Prozent. 40 Prozent waren seinerzeit mit der Arbeit des damaligen Kanzlers unzufrieden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Beliebtheitswerte des Kanzlers sind auf gleich mehreren Kriterien niedrig. So sagt Merz&#8216; Kommunikationsstil nur 34 Prozent der Befragten zu, w\u00e4hrend 61 Prozent ihn nicht als \u00fcberzeugend empfinden. 29 Prozent der Befragten \u2013 zehn Prozentpunkte weniger als vor der Bundestagswahl \u2013 sehen in Merz einen guten Krisenmanager, 56 Prozent sind gegenteiliger Meinung. Nur 26 Prozent der Befragten gaben an, Merz zu vertrauen, und 66 Prozent trauen ihm nach eigenen Angaben nicht.\n<\/p>\n<p>        Weniger als 30 Prozent zufrieden mit Bundesregierung        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch weitere Mitglieder der Bundesregierung kommen demnach nur auf schlechte Werte: Lediglich 31 Prozent sind mit der Arbeit des Au\u00dfenministers Johann Wadephul (CDU) zufrieden, nur 30 Prozent mit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/spd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SPD<\/a>) und jeweils 26 Prozent mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bundesarbeitsministerin B\u00e4rbel Bas (SPD).\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der beliebteste Minister ist <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/27\/wehrpflicht-boris-pistorius-bundeswehr-spd\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)<\/a> mit 60 Prozent Zustimmung. Hinter Pistorius und Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU), mit dem 38 Prozent der Befragten zufrieden sind, steht Merz somit unter den wichtigsten Politikerinnen und Politikern der Koalitionsparteien auf dem dritten Platz.\n<\/p>\n<p>            Schwarz-Rot        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-08\/thorsten-frei-kanzleramt-wehrpflicht-buergergeld-afd\" data-ct-label=\"Thorsten Frei: Ist die AfD eine normale Partei? &quot;Nein, das ist sie nicht&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Thorsten Frei:<br \/>\n                        Ist die AfD eine normale Partei? &#8222;Nein, das ist sie nicht&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-07\/bundeshaushalt-2026-lars-klingbeil-finanzplanung-haushaltsluecke-milliarden\" data-ct-label=\"Lars Klingbeil: Pl\u00f6tzlich Sparminister\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Lars Klingbeil:<br \/>\n                        Pl\u00f6tzlich Sparminister<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-07\/richterwahl-streit-bundesregierung-spd-cdu-sommerpause\" data-ct-label=\"Richterwahl: Sommer des Misstrauens\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Richterwahl:<br \/>\n                        Sommer des Misstrauens<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                    SPD-Anh\u00e4nger bewerten Regierungsarbeit schlecht        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bundesregierung\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auch die schwarz-rote Koalition<\/a> schneidet in der Umfrage schlechter ab als die Vorg\u00e4ngerregierung zum selben Zeitpunkt nach ihrem Amtsantritt. Nur 29 Prozent der Befragten zeigten sich zufrieden oder sehr zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung aus Union und SPD, ebenfalls zehn Prozentpunkte weniger als im Vormonat. 69 Prozent lehnten sie hingegen ab, ein Zuwachs um 15 Prozentpunkte.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Doch mit 40 Prozent kann Schwarz-Rot weniger als die H\u00e4lfte der SPD-Anh\u00e4nger \u00fcberzeugen.\n<\/p>\n<ul class=\"duv-switcher svelte-59s9px \">\n<li class=\"svelte-59s9px\">Aktuell<\/li>\n<li class=\"svelte-59s9px\">seit 2021<\/li>\n<li class=\"svelte-59s9px\">seit 2017<\/li>\n<\/ul>\n<p>        Schwarz-Rot ohne Mehrheit in Sonntagsfrage        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die schlechten Umfragewerte der Bundesregierung spiegeln sich auch in der Sonntagsfrage wider. W\u00fcrde an diesem Sonntag gew\u00e4hlt werden, k\u00e4me die Union auf 27 Prozent (1,5 Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl) und die SPD auf 13 Prozent (minus 3,4 Prozentpunkte). Schwarz-Rot h\u00e4tte somit keine Mehrheit mehr. 24 Prozent gaben an, AfD w\u00e4hlen zu wollen (plus 3,2 Prozent). Gr\u00fcne und Linke w\u00e4ren mit zw\u00f6lf beziehungsweise zehn Prozent jeweils leicht st\u00e4rker als am Wahltag. FDP und BSW w\u00fcrden mit vier beziehungsweise drei Prozent erneut nicht in den Bundestag einziehen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Daten wurden vom Institut Infratest dimap zwischen dem 4. und 6. August unter 1.321 erwachsenen Wahlberechtigten per Online- und Telefonbefragung erhoben. Das Institut gibt die Schwankungsbreite mit drei Prozentpunkten an. Auch repr\u00e4sentative Umfragen sind mit Unsicherheiten behaftet und geben nur die Stimmungslage zum Zeitpunkt der Befragung wider.\n<\/p>\n<p>    \u00dcber die Unsicherheiten von Umfragen<\/p>\n<p class=\"x-copytext x-spacing--paragraph\">\nWahlumfragen sind immer nur Momentaufnahmen der politischen Stimmung. Da nie alle Wahlberechtigten, sondern nur eine Stichprobe befragt wird, unterliegen die Umfragen au\u00dferdem statistischen Schwankungen. Um ein m\u00f6glichst repr\u00e4sentatives Meinungsbild zu vermitteln, kombiniert <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/umfragen-bundestagswahl-neuwahl-wahltrend\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Wahltrend von ZEIT ONLINE<\/a> die Werte aller verf\u00fcgbaren Umfragen zur Bundestagswahl.\n    <\/p>\n<p class=\"x-copytext x-spacing--paragraph\">\nF\u00fcr die Wahlumfragen befragen Meinungsforschungsinstitute regelm\u00e4\u00dfig eine vierstellige Anzahl Wahlberechtigter. Die meisten Institute rufen sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern an, meist kommen au\u00dferdem Onlinebefragungen zum Einsatz. Da sich nicht alle Bev\u00f6lkerungsgruppen gleich gut f\u00fcr die Umfragen erreichen lassen, werden die Werte anschlie\u00dfend nach soziodemografischen Merkmalen wie Alter und Geschlecht gewichtet. So entstehen sogenannte repr\u00e4sentative Stichproben, die in ihrer Zusammensetzung die Gesellschaft m\u00f6glichst gut abbilden sollen. Die genaue Methodik der Institute ist dabei in der Regel f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit nicht transparent.\n    <\/p>\n<p class=\"x-copytext x-spacing--paragraph\">\nUmfragewerte sind immer Momentaufnahmen. Mehr als eine grobe Tendenz f\u00fcr ein Meinungsbild l\u00e4sst sich daraus nicht ableiten. Selbst wenn die Zahlen zum Ver\u00f6ffentlichungszeitpunkt der Umfrage nahe an der Realit\u00e4t liegen, ist immer noch offen, ob die damals befragten W\u00e4hler zum Beispiel sp\u00e4ter tats\u00e4chlich ihre Stimme abgeben oder sich kurzfristig umentscheiden.\n    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nur noch 32 Prozent der wahlberechtigten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sind mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden. 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