{"id":327206,"date":"2025-08-07T22:27:14","date_gmt":"2025-08-07T22:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/327206\/"},"modified":"2025-08-07T22:27:14","modified_gmt":"2025-08-07T22:27:14","slug":"sternschnuppen-strom-der-perseiden-im-august-zu-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/327206\/","title":{"rendered":"Sternschnuppen-Strom der Perseiden im August zu sehen"},"content":{"rendered":"<p>Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<p>Der Sternschnuppen-Strom der Perseiden ist im August am Himmel \u00fcber Deutschland und \u00fcber Bremen zu sehen: W\u00e4hrend des H\u00f6hepunkts in der Nacht vom 12. auf den 13. August k\u00f6nnten bis zu 60 Meteore pro Stunde ausgemacht werden, sagte Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie in Heidelberg.<\/p>\n<p>Abh\u00e4ngig ist das nat\u00fcrlich von der Wetterlage in dieser Nacht. Daher lohnt sich vielleicht auch schon ein Blick fr\u00fcher in den Himmel: Bereits aktuell sind es laut Liefke mehr als die drei, vier Sternschnuppen pro Stunde in einer regul\u00e4ren Nacht.<\/p>\n<p>Die Perseiden haben einen gemeinsamen Ursprung, den Komet 109 P\/Swift-Tuttle. Die Erde kreuzt ihn auf ihrer Bahn um die Sonne und trifft dabei auf die von ihm verstreuten Teile. \u201eJede einzelne Sternschnuppe ist in Wirklichkeit ein Staubteilchen, das in dem Falle mit relativ gro\u00dfen Geschwindigkeiten auf die Erde trifft\u201c, sagte Liefke. \u201eWir reden \u00fcber so was wie 30, 35 Kilometer pro Sekunde.\u201c<\/p>\n<p>Wenn ein Staubteilchen auf die Erdatmosph\u00e4re trifft, erzeuge es mit den Luftmolek\u00fclen Reibung, erl\u00e4utert die Physikerin. Grob kann das so erkl\u00e4rt werden: Die Luft entlang dieses kleinen Schlauches, durch das das Staubteilchen flitzt, werde aufgeheizt und fange an zu leuchten. \u201eDas ist das, was wir als Sternschnuppe sehen.\u201c \u00dcblicherweise bleibe von den Staubteilchen am Ende nichts \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Komet kommt nur alle 133 Jahre wieder<\/p>\n<p>Durch diese Spur von Staubteilchen l\u00e4uft die Erde jedes Jahr von Ende Juli bis Ende August, 2025 erreicht das Maximum der Perseiden die Erde am Abend des 12. August. Der Komet selbst komme nur alle 133 Jahre auf seiner Umlaufbahn wieder in unsere Region. Der Name Perseiden gehe auf den Eindruck zur\u00fcck, dass die Sternschnuppen aus dem Sternbild Perseus fallen, sagte Liefke. Perseus ist ein mythologischer Held aus der griechischen Antike. <\/p>\n<p>Alle W\u00fcnschew\u00fcnscher und Sterngucker, die nun die besondere Nacht verplanen wollen, sollten wissen: Das Sternbild Perseus &#8211; und damit der Meteorschauer &#8211; sei grunds\u00e4tzlich in der zweiten Nachth\u00e4lfte besser zu sehen, erkl\u00e4rt Liefke. Dann sei allerdings Mitte August auch der abnehmende Mond auf unserer Himmelsseite und sein Licht beeintr\u00e4chtige die Wahrnehmung der Sternschnuppen. \u201eGanz ideal ist es nicht in diesem Jahr mit den Perseiden.\u201c<\/p>\n<p>Wo kann man die Perseiden in Bremen und umzu am besten sehen?<\/p>\n<p>Der wichtigste Tipp: &#8222;An einem m\u00f6glichst dunklen Ort, wo es keine Lichtquellen gibt.&#8220; In der Stadt d\u00fcrfte das schwieriger sein als auf dem Land. &#8222;Leuchtenburg in der Gemeinde Schwanewede ist ein guter Standort, stadtnah das Blockland oder der neue Aussichtspunkt Metalhenge auf dem stillgelegten Teil der Blocklanddeponie.&#8220;<\/p>\n<p>\n    Wer f\u00fcr optimale Bedingungen durchaus auch eine l\u00e4ngere Anreise in Kauf nimmt, kann zu sogenannten Sternenparks oder -inseln reisen. Bundesweit gib es sechs davon. Dort k\u00f6nnen Sterne besonders gut beobachtet werden, weil es keine Lichtverschmutzung gibt. In Niedersachsen wurde die ostfriesische Insel Spiekeroog im vergangenen Jahr von der<a href=\"https:\/\/www.darksky.org\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> International Dark-Sky Association (IDA<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.darksky.org\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">)<\/a> als internationaler Sternenpark beziehungsweise Sterneninsel anerkannt. Weitere Orte sind die Insel Pellworm, der Naturpark Westhavelland, das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n, der Nationalpark Eifel, die Winklmoosalm in Bayern und Fulda.\n<\/p>\n<p>Auch das Wetter muss mitspielen<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich muss das Wetter mitspielen. F\u00fcr eine gute Sicht auf die Feuerb\u00e4lle braucht es einen m\u00f6glichst klaren Himmel. Laut dem Deutschen Wetterdienst ist es in den kommenden Tagen in und um Bremen bedeckt, zum Teil jedoch nur leicht bew\u00f6lkt. Wenn das Wetter mitspielt, gibt es somit durchaus die Chance eine oder gleich mehrere Sternschnuppen zu entdecken.<\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc81r604l0gq0qwsgmjb\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inhaltsverzeichnis Der Sternschnuppen-Strom der Perseiden ist im August am Himmel \u00fcber Deutschland und \u00fcber Bremen zu sehen: W\u00e4hrend&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":327207,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-327206","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114989842034072670","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/327206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=327206"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/327206\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/327207"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=327206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=327206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=327206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}