{"id":327355,"date":"2025-08-07T23:50:17","date_gmt":"2025-08-07T23:50:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/327355\/"},"modified":"2025-08-07T23:50:17","modified_gmt":"2025-08-07T23:50:17","slug":"organisation-erfolgt-in-engem-austausch-mit-der-polizei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/327355\/","title":{"rendered":"Organisation erfolgt in engem Austausch mit der Polizei"},"content":{"rendered":"<p><strong>Teile der breiten \u00d6ffentlichkeit hatten ebenso lange auf den ersten Christopher-Street-Day in Delmenhorst gewartet, wie andere ihn ablehnen. Kurioserweise sorgt die Thematik f\u00fcr derart viel innergesellschaftliche Kontroversen wie nur wenige andere. So wie sich etliche wohlwollend und erfreut \u00fcber die Initiative zeigten, \u00fcberschlugen sich bereits bei ersten Ank\u00fcndigungen die negativen und oftmals weit unter die G\u00fcrtellinie zielenden Kommentare. Doch exakt gegen diese massive Intoleranz wollen die Initiierenden und Teilnehmenden des ersten Delmenhorster CSD ein Zeichen setzen. Der Termin steht: Am 20. September findet zum Abschluss der CSD-Saison erstmals der CSD in der Stadt an der Delme statt.<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem der Pride Month nunmehr vor\u00fcber ist, ist die CSD-Saison mit Paraden in den unterschiedlichsten St\u00e4dten deutschland- und schlussendlich weltweit in vollem Gange. In Gro\u00dfst\u00e4dten wie Hamburg, Berlin oder K\u00f6ln nahmen in diesem Jahr erneut Hunderttausende Menschen teil. Indes die queere Community sich f\u00fcr mehr Toleranz und Akzeptanz der bunten Vielfalt einsetzt, gab und gibt es immer wieder Provokationen bis hin zu k\u00f6rperlichen Angriffen. Die Kontroversen sind \u00fcberbordend enorm. Hass und Hetze gegen queere Menschen nehmen zu. Dieverse Umz\u00fcge wie etwa in Braunschweig und Bautzen mussten deshalb mit gro\u00dfem Polizeiaufgebot stattfinden, Abschlusspartys teils wegen erh\u00f6hter Sicherheitsgefahr abgesagt werden. Ebenso gab es Empfehlungen der dortigen Polizei an queere Menschen und Paraden-Teilnehmende, sich nur in Gruppen zu bewegen.<\/p>\n<p>Nadja Allmers-Plump hatte als Sprecherin des CSD-Delmenhorst im Vorfeld betont, f\u00fcr die Sicherheit der Demonstrierenden st\u00fcnden die Organisatoren im engen Austausch mit der Polizei. Ebenso werde gegenw\u00e4rtig \u00fcber ein Awarness-Team diskutiert, das Menschen hilft, die sich bedr\u00e4ngt f\u00fchlen. F\u00fcr die Planung hatte sich das Delmenhorster B\u00fcndnis mit den bereits erfahrenen CSD-Teams aus Wilhelmshaven und Bremen ausgetauscht. Wie viele Menschen schlussendlich kommen werden, ist f\u00fcr das B\u00fcndnis aus B\u00fcrger:innen, lokalen Initiativen und politischen Organisationen schwer einzusch\u00e4tzen. Dem aktuellen Feedback zufolge gehen die Initiierenden von etwa 300 Menschen aus. Das k\u00f6nnten aber auch weitaus mehr werden.<\/p>\n<p>Nachdem die Organisierenden anfangs den Startpunkt des Demozugs nicht ver\u00f6ffentlicht hatten, steht er nun fest. Der Zug startet um 15:00 Uhr auf dem Delmenhorster Marktplatz, sobald der Wochenmarkt vor\u00fcber ist, woraufhin es rund 60 bis 90 Minuten durch die Innenstadt und schlussendlich zur Abschlussveranstaltung wieder zur\u00fcck auf den Markplatz gehen soll. Daf\u00fcr sucht das CSD-Aktionsb\u00fcndnis \u00fcber die eigenen Social-Media-Accounts noch nach Musiker:innen, K\u00fcnstler:innen und weiteren Mitmachenden, die sich im Sinne der Community einbringen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Organisiert wird die Veranstaltung von einem B\u00fcndnis aus Unordnungsamt des SUBKULTUR e.V., B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen, Die Linke, den Jusos, dem Breiten B\u00fcndnis gegen Rechts Delmenhorst und engagierten B\u00fcrger:innen. Ziel des CSD ist es, ein klares Zeichen f\u00fcr Vielfalt, Toleranz und die Rechte von queeren Menschen zu setzen \u2013 und damit auch gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung. \u201eIch w\u00fcnsche mir ein buntes und sch\u00f6nes Miteinander. Der CSD Delmenhorst ist l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig, und ich freue mich \u00fcber jede*n, der erscheint.\u201c, hatte Angelina Fehrmann vom Unordnungsamt erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Teile der breiten \u00d6ffentlichkeit hatten ebenso lange auf den ersten Christopher-Street-Day in Delmenhorst gewartet, wie andere ihn ablehnen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":182763,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-327355","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114990168454627764","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/327355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=327355"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/327355\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/182763"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=327355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=327355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=327355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}