{"id":327669,"date":"2025-08-08T02:54:14","date_gmt":"2025-08-08T02:54:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/327669\/"},"modified":"2025-08-08T02:54:14","modified_gmt":"2025-08-08T02:54:14","slug":"hib-ausbruch-in-hamburg-wer-gefaehrdet-ist-und-wer-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/327669\/","title":{"rendered":"Hib-Ausbruch in Hamburg &#8211; Wer gef\u00e4hrdet ist und wer nicht"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.leinetal24.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_leinetal24\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">leinetal24<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.leinetal24.de\/welt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_welt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 08.08.2025, 04:32 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39245598-impfpass-1zfe.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Impfpass\"\/>S\u00e4uglinge werden in Deutschland standardm\u00e4\u00dfig gegen Hib geimpft (Symbolbild). \u00a9\u00a0Sophia Kembowski\/dpa<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">In Deutschland sind Hib-Erkrankungen nach Angaben des Robert Koch-Instituts selten. Ein Ausbruch bereitet jedoch aktuell manchen Menschen Sorgen. Wie sch\u00e4tzen Experten die Situation ein?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Hamburg &#8211; In Hamburg beobachten Experten einen Ausbruch der bakteriellen Krankheit Haemophilus influenzae Typ b (Hib) mit bislang 16 Erkrankungen und drei Todesf\u00e4llen. Grund zur Sorge besteht f\u00fcr gesunde Menschen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) aber nicht. Erwachsene k\u00f6nnten zwar mit Hib im Nasenrachenraum besiedelt sein, Gesunde seien aber in der Lage, den Erreger zu eliminieren, erl\u00e4uterte eine RKI-Sprecherin. Von einer vermehrten Ausbreitung in Deutschland k\u00f6nne man nicht sprechen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Eine Hib-Infektion verl\u00e4uft bei gesunden Menschen oft mild. Bei Personen mit geschw\u00e4chtem Immunsystem kann eine Infektion schwerwiegende Verl\u00e4ufe nehmen, etwa in Form einer Lungenentz\u00fcndung, Hirnhautentz\u00fcndung oder Sepsis. Eine Erkrankung kann innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden, wie das RKI erkl\u00e4rt. Betroffen seien haupts\u00e4chlich Personen, die Drogen gebrauchen, und Personen ohne festen Wohnsitz.<\/p>\n<p>Hamburg bietet Impfungen in Drogenkonsum-R\u00e4umen an<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das tritt bisherigen Erkenntnissen zufolge auch auf die Infizierten in Hamburg zu. Die Erkrankten h\u00e4tten h\u00e4ufig intensivmedizinisch behandelt werden m\u00fcssen, sagte eine Sprecherin der Hamburger Sozialbeh\u00f6rde. In zwei Drogenkonsum-R\u00e4umen in Hamburg w\u00fcrden nun Impfungen angeboten. \u201eZiel ist es, m\u00f6glichst viele Menschen aus der genannten Risikogruppe zu erreichen, eine Immunit\u00e4t herzustellen und so weitere Infektionen zu verhindern.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die \u00dcbertragung der Krankheit erfolgt durch Tr\u00f6pfchen, beim Husten, Niesen oder engem Gesichtskontakt. Beim aktuellen Ausbruch k\u00f6nnte Hib vermutlich auch indirekt \u00fcber Zigaretten, Rauchzubeh\u00f6r, Essensbesteck und Drogenkonsum-Utensilien \u00fcbertragen worden sein.<\/p>\n<p>Anstieg der F\u00e4lle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Bundesweit wurden laut RKI in diesem Jahr bis zum 20. Juli bislang 27 F\u00e4lle gemeldet. Im vergangenen Jahr wurden dem Institut im gleichen Zeitraum 16 F\u00e4lle \u00fcbermittelt, im Jahr 2023 waren es 21 F\u00e4lle. Insgesamt gab es 2024 deutschlandweit 33 Erkrankungen und zwei Todesf\u00e4lle (beide in Hamburg), 2023 waren es 35 Erkrankungen und vier Todesf\u00e4lle.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Invasive Hib-Erkrankungen &#8211; also F\u00e4lle, bei denen die Krankheit ausbricht &#8211; geh\u00f6rten zu den eher seltenen meldepflichtigen Erkrankungen in Deutschland. Der Konsum von Drogen, die zum Beispiel mit einer Pfeife inhaliert werden, wird laut RKI als ein Risikofaktor vermutet. Es sei ebenfalls vorstellbar, dass chronische Vorerkrankungen, Rauchen oder Mangelern\u00e4hrung zu einer Immunschw\u00e4che beitragen k\u00f6nnten, die eine invasive Hib-Erkrankung beg\u00fcnstige.<\/p>\n<p>S\u00e4uglinge werden standardm\u00e4\u00dfig gegen Hib geimpft<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Hib-Impfung geh\u00f6rt in Deutschland zu den Standardimpfungen bei S\u00e4uglingen. Von einer invasiven Erkrankung sind nach RKI-Angaben in der Regel vor allem Kleinkinder betroffen. Ab einem Alter von f\u00fcnf Jahren komme diese bei gesunden Kindern quasi nicht mehr vor.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Vor Einf\u00fchrung der Schutzimpfung im Jahr 1990 war Hib eine schwere und h\u00e4ufig t\u00f6dlich verlaufende Kinderkrankheit. Im Jahr 2018 lag die Impfquote laut RKI bei Schulanf\u00e4ngern bei 91,4 Prozent.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eBei bestimmten Immunschw\u00e4cheerkrankungen gibt es auch f\u00fcr Erwachsene eine Impfempfehlung\u201c, hie\u00df es. Im h\u00f6heren Alter sei aber meist schon der Immunschutz ausreichend. Die St\u00e4ndige Impfkommission berate derzeit dar\u00fcber, die Empfehlungen gegebenenfalls anzupassen, so das RKI. dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"leinetal24 Welt Stand: 08.08.2025, 04:32 Uhr DruckenTeilen S\u00e4uglinge werden in Deutschland standardm\u00e4\u00dfig gegen Hib geimpft (Symbolbild). \u00a9\u00a0Sophia Kembowski\/dpa&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":327670,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-327669","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114990891934697917","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/327669","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=327669"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/327669\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/327670"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=327669"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=327669"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=327669"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}