{"id":327968,"date":"2025-08-08T05:38:23","date_gmt":"2025-08-08T05:38:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/327968\/"},"modified":"2025-08-08T05:38:23","modified_gmt":"2025-08-08T05:38:23","slug":"cdu-fordert-flussbad-fuer-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/327968\/","title":{"rendered":"CDU fordert Flussbad f\u00fcr Hamburg"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die CDU in der Hamburgischen B\u00fcrgerschaft macht sich f\u00fcr ein Flussbad an Alster oder Elbe stark. \u00abEs wird Zeit, Hamburgs Gew\u00e4sser f\u00fcr alle zug\u00e4nglich zu machen \u2013 nicht nur zum Angucken, sondern zum Baden, Schwimmen und Genie\u00dfen\u00bb, sagte die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion, Anke Frieling, der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Sie verwies auf entsprechende Beispiele in Skandinavien. Doch: \u00abWas in St\u00e4dten wie Kopenhagen, Oslo oder Malm\u00f6 l\u00e4ngst Realit\u00e4t ist, bleibt in Hamburg weiterhin Wunschdenken\u00bb, wie aus der Antwort des Senats auf ihre Schriftliche Kleine Anfrage hervorgehe.<\/p>\n<p>Senat hat Bedenken wegen Wasserqualit\u00e4t und Sicherheit<\/p>\n<p>Zwar werde aktuell im Rahmen eines B\u00fcrgerschaftlichen Ersuchens mit dem Titel \u00abStadtentwicklung am Wasser &#8211; Neue Perspektiven f\u00fcr Hamburgs Wasserlagen\u00bb die Eignung der Gew\u00e4sser f\u00fcr den Badesport gepr\u00fcft, schreibt der rot-gr\u00fcne Senat. \u00abGegen eine entsprechende Nutzung der Gew\u00e4sser spricht bislang jedoch die vielfach nicht durchg\u00e4ngig gute Wasserqualit\u00e4t.\u00bb<\/p>\n<p>Zudem habe die Umweltbeh\u00f6rde 2015 M\u00f6glichkeiten zur Errichtung einer \u00f6ffentlichen Badestelle in der Elbe gepr\u00fcft. \u00abSicherheitsaspekte sprachen jedoch gegen das Baden in der Elbe.\u00bb<\/p>\n<p>Auch unterschieden sich die Voraussetzungen in Hamburg wesentlich von denen in Kopenhagen, Aarhus oder dem norwegischen Arendal, hei\u00dft es in der Senatsantwort. \u00abDie Bedingungen sind wegen des in Hamburg vorherrschenden Tidehubs und des hohen Schiffsverkehrs, teilweise auf einer Bundeswasserstra\u00dfe und in Hafengebieten, anders zu beurteilen als in diesen skandinavischen St\u00e4dten.\u00bb<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt sei die Integration von Schwimmm\u00f6glichkeiten in den weiterhin hafenwirtschaftlich genutzten Gew\u00e4ssern nach Einsch\u00e4tzung der f\u00fcr Stadtentwicklung zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde nicht m\u00f6glich. Neue Pr\u00fcfungen oder Machbarkeitsstudien f\u00fcr Gew\u00e4sserb\u00e4der sind nach Angaben des Senats daher nicht geplant.<\/p>\n<p>Frieling fordert kreative L\u00f6sungen f\u00fcr Badem\u00f6glichkeit<\/p>\n<p>Frieling reicht das nicht aus. \u00abWenn Hamburg ernst macht mit urbaner Lebensqualit\u00e4t und innovativer Stadtentwicklung, dann brauchen wir kreative L\u00f6sungen f\u00fcr mehr Wasserzugang \u2013 und keine Ausreden\u00bb, sagte sie.<\/p>\n<p>Zudem sei es in der Hafencity nur noch ganz selten der Fall, dass Hafenbecken auch hafenwirtschaftlich genutzt w\u00fcrden. \u00abDort werden neue Hochh\u00e4user in ein Hafenbecken gebaut \u2013 aber ein Ort zum Schwimmen soll nicht m\u00f6glich sein?\u00bb, fragte sie.<\/p>\n<p>\u00abDer Senat verweist auf Finanzierungs-, Sicherheits- und Hygieneaspekte sowie auf die Wasserqualit\u00e4t \u2013 blendet dabei aber v\u00f6llig aus, dass diese Herausforderungen in anderen St\u00e4dten l\u00e4ngst gemeistert wurden.\u00bb Die Hansestadt verschenke hier ihr Potenzial, warnte Frieling.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die CDU in der Hamburgischen B\u00fcrgerschaft macht sich f\u00fcr ein Flussbad an Alster oder Elbe stark. \u00abEs wird&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":327969,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-327968","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114991536813987243","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/327968","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=327968"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/327968\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/327969"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=327968"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=327968"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=327968"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}