{"id":328332,"date":"2025-08-08T09:02:12","date_gmt":"2025-08-08T09:02:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328332\/"},"modified":"2025-08-08T09:02:12","modified_gmt":"2025-08-08T09:02:12","slug":"wird-sich-keiner-sicher-fuehlen-ukrainischer-botschafter-lehnt-gebietsabtritte-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328332\/","title":{"rendered":"&#8222;Wird sich keiner sicher f\u00fchlen&#8220;: Ukrainischer Botschafter lehnt Gebietsabtritte ab"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Wird sich keiner sicher f\u00fchlen&#8220;<br \/>\n                Ukrainischer Botschafter lehnt Gebietsabtritte ab<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.08.2025, 10:57 Uhr<\/p>\n<p><strong>Moskau h\u00e4lt an der Forderung fest, dass die Ukraine f\u00fcr Frieden Zugest\u00e4ndnisse machen m\u00fcsse. Wenn sein Land einen Teil seines Territoriums abtrete, w\u00fcrde das einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, warnt nun aber Kiews Botschafter in Deutschland, Makeiev. US-Pr\u00e4sident Trump lobt er.<\/strong><\/p>\n<p>Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, hat angesichts m\u00f6glicher Friedensverhandlungen die von Russland geforderten Gebietsabtritte der Ukraine weiterhin ausgeschlossen. Der Verzicht der Ukraine auf Teile ihres Territoriums &#8222;w\u00fcrde hei\u00dfen, dass das Recht des St\u00e4rkeren gewinnt&#8220;, sagte Makeiev im ZDF. &#8222;Wenn in Europa Ungerechtigkeit statt V\u00f6lkerrecht herrscht, dann wird sich in Europa keiner mehr sicher f\u00fchlen&#8220;, f\u00fcgte er hinzu. <\/p>\n<p>Alle Gespr\u00e4che m\u00fcssten dazu f\u00fchren, dass Russland zu Zugest\u00e4ndnissen gezwungen werde, nicht die Ukraine. Russland habe diesen Krieg angefangen und &#8222;es ist Russland, das daf\u00fcr Rechnung tragen muss&#8220;, forderte Makeiev. Moskau verlangt von Kiew bisher, vier von Russland teilweise besetzte ostukrainische Regionen sowie die annektierte Halbinsel Krim vollst\u00e4ndig abzutreten und zudem auf westliche Milit\u00e4rhilfe und einen Nato-Beitritt zu verzichten. Die Ukraine wies diese Forderungen bereits zuvor als unannehmbar zur\u00fcck. <\/p>\n<p>Russland sei an einem Frieden nicht interessiert, sagte Makeiev weiter. &#8222;Diese Nacht wurde die Ukraine erneut mit Drohnen beschossen&#8220;, der Kiewer Vorort Butscha sei getroffen worden und in der Hauptstadt selbst habe es Luftalarm gegeben. Im Hinblick auf das geplante bilaterale Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin betonte der Botschafter, es werde &#8222;nicht ohne die Ukraine \u00fcber die Ukraine gesprochen&#8220;. Trump habe den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selensykj &#8222;sofort&#8220; \u00fcber die Gespr\u00e4che der vergangenen Tage zwischen den USA und Russland informiert.<\/p>\n<p>Europa soll mit am Tisch sitzen<\/p>\n<p>Selenskyj habe sich mit europ\u00e4ischen Spitzenpolitikern abgesprochen, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen. Europa m\u00fcsse bei k\u00fcnftigen Verhandlungen mit am Tisch sitzen, forderte Makeiev. Selenskyj hatte wiederholt gefordert, mit Putin direkt \u00fcber ein Ende des Krieges zu verhandeln. Putin lehnte dies am Donnerstag erneut ab, da &#8222;bestimmte Voraussetzungen&#8220; derzeit noch nicht erf\u00fcllt seien. Trump machte ein Treffen des ukrainischen und russischen Pr\u00e4sidenten nicht zur Bedingung f\u00fcr ein bilaterales Gespr\u00e4ch mit Putin.<\/p>\n<p>Der Botschafter forderte weitere Sanktionen der USA und der EU gegen Russland, etwa durch den Einzug von russischem Staatsverm\u00f6gen. &#8222;Da liegen 300 Milliarden Euro auf der ganzen Welt&#8220; verteilt, sagte Makeiev. &#8222;Die k\u00f6nnte man daf\u00fcr nutzen, dass wir mehr Waffen bekommen.&#8220; <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Wird sich keiner sicher f\u00fchlen&#8220; Ukrainischer Botschafter lehnt Gebietsabtritte ab 08.08.2025, 10:57 Uhr Moskau h\u00e4lt an der Forderung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":328333,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,661,296,508,13,14,15,16,4043,4044,850,307,12,317,3081],"class_list":{"0":"post-328332","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-berlin","12":"tag-diplomatie","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-russia","18":"tag-russian-federation","19":"tag-russische-foederation","20":"tag-russland","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-ukraine","23":"tag-ukraine-konflikt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114992338944068994","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/328332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=328332"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/328332\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/328333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=328332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=328332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=328332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}