{"id":328445,"date":"2025-08-08T10:02:11","date_gmt":"2025-08-08T10:02:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328445\/"},"modified":"2025-08-08T10:02:11","modified_gmt":"2025-08-08T10:02:11","slug":"rente-geld-ist-genug-vorhanden-linke-nachwuchsorganisationen-fordern-umverteilung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328445\/","title":{"rendered":"Rente: \u201eGeld ist genug vorhanden\u201c \u2013 Linke Nachwuchsorganisationen fordern Umverteilung"},"content":{"rendered":"<p>Wie soll die Rente k\u00fcnftig finanziert werden? Die Jusos wollen h\u00f6here Abgaben auf \u201ehohe Kapitalertr\u00e4ge\u201c, die Gr\u00fcne Jugend m\u00f6chte private Milliardenverm\u00f6gen heranziehen. Die Junge Union fordert hingegen die Verl\u00e4ngerung der Lebensarbeitszeit.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Vorsitzenden der Nachwuchsorganisation von SPD und Gr\u00fcne fordern mehr Umverteilung bei der Rente. N\u00f6tig seien \u201eh\u00f6here L\u00f6hne und die Einbeziehung aller Berufsgruppen, also auch Beamte, Bundestagsabgeordnete und Selbstst\u00e4ndige, in die gesetzliche Rente\u201c, sagte der Juso-Vorsitzende, Philipp T\u00fcrmer, dem \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/rente-was-junge-politiker-zu-den-plaenen-der-koalition-sagen-LBNRBKNFQNHZ3BGZKZ74GRYRZY.html\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.rnd.de\/politik\/rente-was-junge-politiker-zu-den-plaenen-der-koalition-sagen-LBNRBKNFQNHZ3BGZKZ74GRYRZY.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">RedaktionsNetzwerk Deutschland<\/a>\u201c (\u201eRND\u201c) mit Blick auf die geplanten Beschl\u00fcsse zur Rentenpolitik am Mittwoch im Kabinett. \u201eAu\u00dferdem ben\u00f6tigen wir mehr Umverteilung und hohe Kapitalertr\u00e4ge m\u00fcssen endlich einen Beitrag zur Sicherung der Altersvorsorge leisten\u201c. <\/p>\n<p>F\u00fcr die junge Generation sei vor allem entscheidend, dass \u201edie dauernden Angriffe der Union auf die gesetzliche Rente abgewehrt werden\u201c. Eine Erh\u00f6hung des Renteneintrittsalters komme einer Rentenk\u00fcrzung gleich, so T\u00fcrmer.<\/p>\n<p>Die Sprecherin der Gr\u00fcnen Jugend, Jette Nietzard, nannte die Rentenpl\u00e4ne der Koalition \u201efrech\u201c.<\/p>\n<p>\u201eWeil sich niemand an eine echte Rentenreform traut, werden die Interessen der Gro\u00dfeltern gegen die ihrer Enkel ausgespielt\u201c, sagte Nietzard dem \u201eRND\u201c. \u201eDie Kosten des demografischen Wandels m\u00fcssen aber nicht nur nach Alter, sondern nach Verm\u00f6gen und Leistungsf\u00e4higkeit verteilt werden. Unsere Rentenpolitik ist kein Generationen-, sondern ein Verteilungskonflikt.\u201c Die Rentenl\u00fccke m\u00fcsse mit den privaten Milliardenverm\u00f6gen in diesem Land geschlossen werden, so Nietzard. Geld sei genug vorhanden.<\/p>\n<p>Das Bundeskabinett will einen Gesetzentwurf von Arbeitsministerin B\u00e4rbel Bas (SPD) beschlie\u00dfen, mit dem das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent festgesetzt werden \u2013 es beschreibt das Verh\u00e4ltnis zwischen der Standardrente nach 45 Beitragsjahren und dem aktuellen Durchschnittslohn. Zudem ist eine Ausweitung der M\u00fctterrente geplant.<\/p>\n<p>Kritik an den Pl\u00e4nen kommt auch von der Jungen Union. JU-Chef Johannes Winkel wirft der Regierung vor, mit ihrer Rentenpolitik den Spielraum der jungen Generation massiv einzuschr\u00e4nken. Er verteidigte den Vorsto\u00df von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zur Lebensarbeitszeitverl\u00e4ngerung. Die CDU-Politikerin habe \u201enat\u00fcrlich recht\u201c, sagte Winkel dem \u201eRND\u201c. \u201eWir m\u00fcssen l\u00e4nger arbeiten und vor allem die Fr\u00fchverrentungssysteme beenden. Schwarz-Rot braucht den Mut der Agenda 2010.\u201c <\/p>\n<p>Ab den 2030er-Jahren werde der Staatsetat angesichts der in Rente gehenden Boomer-Jahrg\u00e4nge vor einer \u00fcberw\u00e4ltigenden Situation stehen, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete. Es gehe um die Frage, ob der jungen Generation in zehn Jahren zwischen Rentenzusch\u00fcssen und Zinslasten \u00fcberhaupt noch Spielr\u00e4ume f\u00fcr eigene Investitionen zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden.<\/p>\n<p>ll mit dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie soll die Rente k\u00fcnftig finanziert werden? 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