{"id":328594,"date":"2025-08-08T11:20:10","date_gmt":"2025-08-08T11:20:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328594\/"},"modified":"2025-08-08T11:20:10","modified_gmt":"2025-08-08T11:20:10","slug":"keine-50-prozent-mehr-lesotho-entgeht-trumps-todesurteil-bei-den-zoellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328594\/","title":{"rendered":"Keine 50 Prozent mehr: Lesotho entgeht Trumps &#8222;Todesurteil&#8220; bei den Z\u00f6llen"},"content":{"rendered":"<p>                    Keine 50 Prozent mehr<br \/>\n                Lesotho entgeht Trumps &#8222;Todesurteil&#8220; bei den Z\u00f6llen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.08.2025, 12:17 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Lesotho atmet nach einer US-Zollsenkung auf, doch die Aussicht ist trotzdem getr\u00fcbt. W\u00e4hrend aus dem Finanzministerium ein &#8222;Seufzer der Erleichterung&#8220; ert\u00f6nt, warnen Gewerkschaften vor weiteren Jobverlusten.<\/strong><\/p>\n<p>Die USA haben den Zoll f\u00fcr Textilien aus dem kleinen K\u00f6nigreich Lesotho im s\u00fcdlichen Afrika von 50 auf 15 Prozent reduziert &#8211; die Regierung in Maseru hat sich erleichtert ge\u00e4u\u00dfert. Die Gewerkschaft Unite hingegen warnte, es sei immer noch wahrscheinlich, dass viele Arbeitspl\u00e4tze gestrichen w\u00fcrden. Der Satz von 15 Prozent sei immer noch h\u00f6her als der Satz von zehn Prozent f\u00fcr andere L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Finanzminister Retselisitsoe Matlanyane sagte, er und seine Regierungskollegen h\u00e4tten angesichts der Senkung des Aufschlags einen &#8222;Seufzer der Erleichterung&#8220; ausgesto\u00dfen: &#8222;Erleichterung dar\u00fcber, dass wir jetzt mindestens auf dem gleichen Niveau wie andere L\u00e4nder sind&#8220;. Das gebe dem Land &#8222;eine Chance im Wettbewerb&#8220;. Die Regierung sei &#8222;dankbar f\u00fcr die 15 Prozent&#8220;.<\/p>\n<p>Das Land mit einem Bruttoinlandsprodukt von etwas mehr als zwei Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) ist stark von Textilexporten abh\u00e4ngig, die gr\u00f6\u00dftenteils in die USA gehen &#8211; darunter auch Jeans f\u00fcr bekannte US-Marken. Unter dem US-Programm &#8222;Wachstum und Chancen f\u00fcr Afrika&#8220; (Agoa) wurden f\u00fcr Produkte aus Lesotho lange gar keine Importz\u00f6lle erhoben. Das endete mit der Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump; er hatte Anfang April einen Zollkonflikt mit Handelspartnern in aller Welt entfacht.<\/p>\n<p>Minister nennt 50 Prozent &#8222;Todesurteil&#8220; <\/p>\n<p>Finanzminister Matlanyane verglich den zun\u00e4chst angedrohten Zollsatz von 50 Prozent mit einem &#8222;Todesurteil&#8220; f\u00fcr sein Land. Auch nach der Absenkung verhandle Lesotho weiterhin mit den USA um eine Fortsetzung des Programms Agoa, sagte er.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der Textilgewerkschaft Unite, Malebohang Thai, sagte, auch mit dem Satz von 15 Prozent &#8222;werden wir ernste Probleme bekommen&#8220;, weil Lesotho mit anderen L\u00e4ndern konkurriere, auf deren Produkte nur zehn Prozent aufgeschlagen werden. &#8222;Wir werden weiter Jobs verlieren &#8211; in einem Land, das schon k\u00e4mpft.&#8220; Lesotho hatte Anfang Juli den Notstand wegen steigender Arbeitslosigkeit ausgerufen. Die Arbeitslosenquote unter jungen Menschen betr\u00e4gt 38 Prozent.<\/p>\n<p>Finanzminister Matlanye hofft noch auf ein Einsehen in Washington. &#8222;Die Erwartung ist, dass die USA die Pflicht, eine moralische Pflicht haben, daf\u00fcr zu sorgen, dass die Welt zu einem besseren Ort f\u00fcr alle wird, und daher kleineren Volkswirtschaften viel mehr entgegenkommen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Keine 50 Prozent mehr Lesotho entgeht Trumps &#8222;Todesurteil&#8220; bei den Z\u00f6llen 08.08.2025, 12:17 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":328595,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[106,13,14,15,12,28947,10,8,9,11,103,55,104,211],"class_list":{"0":"post-328594","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-donald-trump","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-textilindustrie","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-welt","19":"tag-wirtschaft","20":"tag-world","21":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114992881702254829","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/328594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=328594"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/328594\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/328595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=328594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=328594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=328594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}