{"id":328635,"date":"2025-08-08T11:44:11","date_gmt":"2025-08-08T11:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328635\/"},"modified":"2025-08-08T11:44:11","modified_gmt":"2025-08-08T11:44:11","slug":"ukraine-konflikt-koennte-eher-frueher-als-spaeter-eingefroren-werden-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328635\/","title":{"rendered":"Ukraine-Konflikt k\u00f6nnte \u201eeher fr\u00fcher als sp\u00e4ter\u201c eingefroren werden \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Donald Tusk spricht nach einem Treffen mit Wolodymyr Selenskij von \u201ebestimmten Signalen\u201c f\u00fcr eine Unterbrechung der K\u00e4mpfe. Ein Gespr\u00e4ch des ukrainischen Pr\u00e4sidenten mit dem Kremlchef ist vor dem Treffen mit Donald Trump nicht geplant.<\/p>\n<p>Vor einem Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem russischen Machthaber Wladimir Putin wachsen die Hoffnungen auf einen Stopp der K\u00e4mpfe im Ukraine-Krieg. <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/19974855\/trump-geht-es-bei-den-strafzoellen-nicht-um-die-wirtschaft-es-geht-ihm-um-macht\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Nicht nur bei Trump, der von seinen Verhandlungsk\u00fcnsten fest \u00fcberzeugt ist<\/a>, sondern auch in Europa.<\/p>\n<p>Eine Unterbrechung der Kampfhandlungen r\u00fccke n\u00e4her, sagte der polnische Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk am Freitag nach einem Treffen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskij. Es gebe \u201ebestimmte Signale\u201c, dass ein Einfrieren des Konflikts eher n\u00e4her als weiter entfernt sei, sagte Tusk. Welche Anzeichen er genau meint, l\u00e4sst Tusk offen. Auch Selenskij sei \u201esehr vorsichtig, aber optimistisch\u201c.<\/p>\n<p>  Selenskij will Europ\u00e4er auf eine Linie bringen<\/p>\n<p>Der ukrainische Staatschef dr\u00e4ngt bei den laufenden US-Verhandlungen mit Russland \u00fcber ein Kriegsende auf einen st\u00e4rkeren Einfluss der Europ\u00e4er. \u201eAlle zu treffenden Entscheidungen, um diesen Krieg zu beenden und Sicherheit zu garantieren, betreffen tats\u00e4chlich das gesamte Europa und nicht nur einen\u201c, sagte das Staatsoberhaupt in seiner abendlichen Videobotschaft. Das sei ein Krieg Russlands nicht nur gegen die Ukraine, sondern \u201ein Europa und gegen Europa\u201c, so Selenskij. Deshalb seien Treffen auf europ\u00e4ischer Ebene f\u00fcr eine Abstimmung der Positionen geplant.<\/p>\n<p>Trump: Selenskij soll erst sp\u00e4ter hinzugezogen werden<\/p>\n<p>Trump erachtet es vor seinem ersten pers\u00f6nlichen Treffen mit Putin seit Kriegsbeginn ein Gespr\u00e4ch zwischen dem Kremlchef und Selenskij jedenfalls nicht f\u00fcr notwendig. Trump und Putin wollen sich voraussichtlich kommende Woche erstmals pers\u00f6nlich zu Gespr\u00e4chen \u00fcber eine Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine treffen. Beide Seiten erkl\u00e4rten, die Zeit sei reif f\u00fcr einen solchen Gipfel. Tag und Ort stehen bisher nicht fest. Selenskij w\u00fcrde dabei in einer sp\u00e4teren Phase zu den Gespr\u00e4chen hinzugezogen werden. Noch im Fr\u00fchjahr hatte Kiew darauf bestanden, bei allen Gespr\u00e4chen direkt beteiligt zu sein.<\/p>\n<p>Trump bleibt zu Sanktionsultimatum vage<\/p>\n<p>Offen lie\u00df der US-Pr\u00e4sident, wie er mit seinem selbst gesetzten Ultimatum an Putin zu Sanktionen gegen Russlands Handelspartner umgeht. Seit dem 29. Juli l\u00e4uft die 10-Tages-Frist. Bis zum Ablauf soll eine Waffenruhe zwischen Russland und der von Moskau angegriffenen Ukraine erreicht werden. Sonst will Trump Strafen gegen Russlands Handelspartner verh\u00e4ngen &#8211; gegen Indien hat er bereits zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob die Deadline immer noch stehe, sagte Trump \u00fcber Putin: \u201eWir werden sehen, was er zu sagen hat. Es liegt ganz bei ihm.\u201c<\/p>\n<p>Russland f\u00fchrt seit mehr als drei Jahren einen zerst\u00f6rerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Trump hatte immer wieder erkl\u00e4rt, den Krieg rasch beenden zu wollen. Es w\u00e4re das erste pers\u00f6nliche Treffen eines amtierenden US-Pr\u00e4sidenten mit Putin seit dem Sommer 2021. Damals traf Trumps demokratischer Vorg\u00e4nger Joe Biden den Kremlchef in Genf.<\/p>\n<p>Erneut Drohnenangriffe auf die Ukraine<\/p>\n<p>Russland griff die Ukraine am Abend unterdessen erneut mit Drohnen an. Die Nachrichtenagentur RBK Ukraine berichtete unter Berufung auf Beh\u00f6rdenangaben von einem Angriff auf die Gro\u00dfstadt Charkiw im Osten des Landes am sp\u00e4ten Abend. Explosionen seien zu h\u00f6ren gewesen, es sei ein Feuer in einem Unternehmen ausgebrochen, hie\u00df es dem Bericht zufolge von B\u00fcrgermeister Ihor Terechow. Verletzte wurden zun\u00e4chst nicht gemeldet. (APA\/Reuters\/red.)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Donald Tusk spricht nach einem Treffen mit Wolodymyr Selenskij von \u201ebestimmten Signalen\u201c f\u00fcr eine Unterbrechung der K\u00e4mpfe. 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