{"id":328682,"date":"2025-08-08T12:09:11","date_gmt":"2025-08-08T12:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328682\/"},"modified":"2025-08-08T12:09:11","modified_gmt":"2025-08-08T12:09:11","slug":"gastro-gewerkschaft-kritisiert-lebensmittelverschwendung-am-buefett-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328682\/","title":{"rendered":"Gastro-Gewerkschaft kritisiert Lebensmittelverschwendung am B\u00fcfett \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Einfach so viel essen, wie man will und kann: B\u00fcfetts in Restaurants machen satt \u2013 oft pappsatt. \u201eB\u00fcfett-Gier folgt dem Prinzip: Draufladen, was das Zeug h\u00e4lt. Denn die Augen sind oft gr\u00f6\u00dfer als der Magen. Aufgegessen wird dann nicht. Und am Ende landet gutes Essen in der Tonne\u201c, sagt Christian Ullmann von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NNG) Leipzig-Halle-Dessau. Der NGG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer appelliert deshalb an Restaurantbesucher in Leipzig, den Teller am B\u00fcfett \u201emit Augenma\u00df vollzumachen\u201c.<\/p>\n<p>Es sei vern\u00fcnftiger, lieber h\u00e4ufiger zum B\u00fcfett zu gehen und daf\u00fcr mit kleineren Portionen zum Tisch zur\u00fcckzukehren. \u201eWenn der Punkt kommt, an dem nichts mehr geht, kann man mit dem Essen aufh\u00f6ren, ohne einen halbvollen Teller stehenzulassen\u201c, so Ullmann.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/ost.ngg.net\/ngg-vor-ort\/region-leipzig-halle-dessau\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NGG Leipzig-Halle-Dessau<\/a> pl\u00e4diert damit f\u00fcr mehr \u201eB\u00fcfett-Disziplin\u201c in den \u201eAll you can eat\u201c-Restaurants in der Stadt. \u201eWer eine viertel oder sogar halbe Portion auf dem Teller zur\u00fcckgehen l\u00e4sst, der sollte dringend an seiner Wegwerf-Marotte arbeiten. Das gilt auch bei halbvollen Gl\u00e4sern, wenn es eine Getr\u00e4nke-Flatrate gibt\u201c, so NGG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ullmann.<\/p>\n<p>Verschwendete Ressourcen<\/p>\n<p>Immerhin gehe es um Lebensmittelverschwendung. Wenn ein Restaurant pro Woche f\u00fcr mehrere Hundert Euro Essen in die Lebensmittel-Tonne werfen m\u00fcsse, dann sei das ethisch genauso wie wirtschaftlich nicht zu vertreten. \u201eDas sind verschwendete Ressourcen. Das ist Geld, das Restaurants in Leipzig wesentlich sinnvoller investieren k\u00f6nnen \u2013 n\u00e4mlich in mehr Personal und bessere L\u00f6hne f\u00fcr K\u00f6che und Kellnerinnen\u201c, so Christian Ullmann.<\/p>\n<p>Es werde Zeit, in den K\u00f6pfen der Menschen den Schalter umzulegen \u2013 auch beim Restaurantbesuch in Leipzig.<\/p>\n<p>\u201eFleisch, Fisch, Gem\u00fcse, Obst \u2013 Lebensmittel sind kostbar. Und jeder, der am B\u00fcfett den L\u00f6ffel in die Hand nimmt, muss wissen: Dahinter steckt auch eine Menge Arbeit von Menschen\u201c, sagt der NGG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Gastronomen sollten das \u201eAll you can eat\u201c-Gesch\u00e4ftsmodell \u00fcberdenken. Stehe beispielsweise am B\u00fcfett Personal, dann sei \u201edie Hemmschwelle, hemmungslos zuzugreifen, deutlich h\u00f6her\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Einfach so viel essen, wie man will und kann: B\u00fcfetts in Restaurants machen satt \u2013 oft pappsatt. \u201eB\u00fcfett-Gier&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":328683,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[3364,29,6763,30,29169,71,48131,859],"class_list":{"0":"post-328682","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-gastronomie","11":"tag-germany","12":"tag-lebensmittelverschwendung","13":"tag-leipzig","14":"tag-ngg","15":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114993074518577654","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/328682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=328682"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/328682\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/328683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=328682"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=328682"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=328682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}