{"id":328862,"date":"2025-08-08T13:45:13","date_gmt":"2025-08-08T13:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328862\/"},"modified":"2025-08-08T13:45:13","modified_gmt":"2025-08-08T13:45:13","slug":"schwuz-insolvenzverwalterin-nennt-gruende-fuer-finanzielle-schieflage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/328862\/","title":{"rendered":"Schwuz: Insolvenzverwalterin nennt Gr\u00fcnde f\u00fcr finanzielle Schieflage"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Insolvenzantrag des queeren Clubs Schwuz in Berlin hat die vorl\u00e4ufige Insolvenzverwalterin Susanne Berner von der Kanzlei &#8222;Dr. Berner &amp; Partner Rechtsanw\u00e4lte&#8220; Details zu den Ursachen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten genannt.<\/p>\n<p>In einer Mitteilung vom Freitag verwies Berner auf Umsatzr\u00fcckg\u00e4nge infolge der Corona-Pandemie, gestiegene Personalkosten sowie ein allgemein schwieriges Umfeld f\u00fcr Berliner Clubs.<\/p>\n<p>Demnach ist insbesondere das operative Gesch\u00e4ft der Schwuz Kulturveranstaltungs GmbH betroffen, die unter anderem Veranstaltungen organisiert und das Personal besch\u00e4ftigt. &#8222;Die Schwuz Kulturveranstaltungs GmbH sieht sich infolge der anhaltenden Nachwirkungen der Corona-Krise sowie des allgemeinen &#8218;Club-Sterbens&#8216; in Berlin mit erheblichen Umsatzr\u00fcckg\u00e4ngen konfrontiert&#8220;, hei\u00dft es in der Mitteilung.<\/p>\n<p>Obwohl der Club Ma\u00dfnahmen zur finanziellen Sanierung eingeleitet und Personal abgebaut habe, habe sich die wirtschaftliche Lage demnach nicht stabilisieren lassen.<\/p>\n<p>Die Einnahmen reichten zuletzt nicht mehr aus, um die laufenden Verbindlichkeiten zu decken, so Berner. Beim <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/07\/interview-berlin-csd-queer-sponsoring.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Christopher Street Day Ende Juli<\/a>, einem f\u00fcr den Club zentralen Event, lagen die Ums\u00e4tze demnach rund 15 Prozent unter Plan.<\/p>\n<p>Auch die Schwuz Club Verwaltungs GmbH sei infolge der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in finanzielle Not geraten. &#8222;Urspr\u00fcnglich war sie angetreten, um langfristige Fl\u00e4chen f\u00fcr soziale, gewerbliche und kulturelle Zwecke zu sichern &#8211; insbesondere f\u00fcr das Schwuz selbst&#8220;, so Berner. &#8222;Mit der Insolvenz des Hauptnutzers entfiel jedoch die wirtschaftliche Grundlage f\u00fcr das gesamte Nutzungskonzept.&#8220;<\/p>\n<p>Mit dem <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/kultur\/beitrag\/2025\/07\/berlin-schwuz-club-queer-neukoelln-insolvenz.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Insolvenzantrag beider Gesellschaften<\/a> hatte das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg Anfang August die Berliner Rechtsanw\u00e4ltin Berner zur vorl\u00e4ufigen Insolvenzverwalterin bestellt.<\/p>\n<p>Der Mitteilung zufolge wird der Clubbetrieb in Berlin-Neuk\u00f6lln zun\u00e4chst fortgef\u00fchrt. Die L\u00f6hne der rund 80 Besch\u00e4ftigten sind nach Angaben der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung bis Ende September \u00fcber das Insolvenzgeld der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit abgesichert. Die vorl\u00e4ufige Insolvenzverwalterin k\u00fcndigte an, nun Sanierungsoptionen zu pr\u00fcfen und Gespr\u00e4che mit m\u00f6glichen Investoren aufzunehmen.<\/p>\n<p>&#8222;Das Schwuz ist weit mehr als ein Club &#8211; es ist ein sicherer Ort f\u00fcr queere Kultur, Vielfalt und Sichtbarkeit&#8220;, erkl\u00e4rte Berner. &#8222;Gerade in Zeiten, in denen kulturelle Einrichtungen zunehmend unter Druck geraten, ist es umso wichtiger, nach Sanierungsl\u00f6sungen f\u00fcr den Erhalt dieses besonderen Ortes zu suchen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Insolvenzantrag des queeren Clubs Schwuz in Berlin hat die vorl\u00e4ufige Insolvenzverwalterin Susanne Berner von der Kanzlei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":328863,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1940,1938],"class_list":{"0":"post-328862","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-nachrichten-aus-berlin","15":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114993451800811025","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/328862","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=328862"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/328862\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/328863"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=328862"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=328862"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=328862"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}