{"id":3291,"date":"2025-04-02T22:49:17","date_gmt":"2025-04-02T22:49:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/3291\/"},"modified":"2025-04-02T22:49:17","modified_gmt":"2025-04-02T22:49:17","slug":"anspannung-am-liberation-day-krypto-markt-vor-dem-crash","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/3291\/","title":{"rendered":"Anspannung am &#8222;Liberation Day&#8220;: Krypto-Markt vor dem Crash?"},"content":{"rendered":"<p>Angespannt blicken die Finanzm\u00e4rkte heute nach Washington. Um 16 Uhr Eastern Time (22 Uhr in Deutschland) wird Donald Trump Details der Handelspolitik im Rosengarten des Wei\u00dfen Hauses bekannt geben. Das friedlich florale Ambiente d\u00fcrfte im starken Kontrast zum Inhalt der Rede stehen. Eine weitere Eskalation im schwelenden Handelskrieg scheint gewiss, erwartet wird ein Rundumschlag gegen s\u00e4mtliche Exportnationen, denen Trump mit reziproken Z\u00f6llen droht. Nicht umsonst spricht er vom heutigen Tag breitschultrig als Liberation Day. Und auch der Termin nach B\u00f6rsenschluss d\u00fcrfte nicht zuf\u00e4llig gew\u00e4hlt sein. Anleger machen sich auf ein Beben gefasst.     <\/p>\n<p>Trumps n\u00e4chster Stresstest<\/p>\n<p>Donald Trump wird am heutigen Mittwoch die wohl umfassendsten Handelsbeschr\u00e4nkungen der USA seit einem Jahrhundert verk\u00fcnden. Womit der Handelskrieg eine n\u00e4chste Eskalationsstufe erreichen d\u00fcrfte. Welche Produkte und L\u00e4nder es im Einzelnen wie stark treffen wird, ist noch offen. Die Ank\u00fcndigung reziproker Z\u00f6lle deutet aber an, dass die USA zum Rundumschlag ausholen. Mit noch unvorhersehbaren Folgen f\u00fcr die Weltwirtschaft. <\/p>\n<p>Sehr wahrscheinlich sind weitere Z\u00f6lle gegen die Europ\u00e4ische Union, Mexiko, Kanada, Japan, S\u00fcdkorea, Vietnam und Indien. Auf chinesische Waren wurde bereits ein kumulativer Aufschlag von 20 Prozent erhoben. Aus der EU r\u00fcckten zun\u00e4chst Stahl und Aluminium wie auch j\u00fcngst Autos ins Fadenkreuz. Die EU setzt ihrerseits noch auf eine Verhandlungsstrategie. Das k\u00f6nnte sich ab heute \u00e4ndern. Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen k\u00fcndigte bereits Gegenma\u00dfnahmen als m\u00f6gliche Reaktion an. <\/p>\n<p>Kryptow\u00e4hrungen kaufen \u2013 Leitfaden &amp; Anbieter 2025<\/p>\n<p>In unserem kostenlosen BTC-ECHO Leitfaden zeigen wir dir, wie du sicher und Schritt f\u00fcr Schritt in Kryptow\u00e4hrungen investieren kannst. Au\u00dferdem erkl\u00e4ren wir, worauf du beim Kauf von Coins und Token achten solltest.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.btc-echo.de\/krypto-kaufen\/?utm_source=website&amp;utm_medium=artikel-widget&amp;utm_campaign=krypto-kaufen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jetzt zum Kryptow\u00e4hrungen kaufen Leitfaden<\/a><\/p>\n<p>Unsichere Zeiten <\/p>\n<p>Die Makroaussichten tr\u00fcben sich somit weiter ein. <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2025-03-30\/goldman-sees-more-fed-cuts-this-year-as-tariffs-dent-us-growth\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00d6konomen der Goldman Sachs Group sch\u00e4tzen<\/a>, dass der durchschnittliche US-Zollsatz f\u00fcr alle L\u00e4nder in diesem Jahr um 15 Prozentpunkte steigen k\u00f6nnte. Die Folgen: eine h\u00f6here Kerninflation, schwache Wachstumsaussichten sowie ein erh\u00f6htes Risiko einer Rezession.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/newsletters\/2025-04-01\/supply-chain-latest-trade-uncertainty-hits-a-record-high?srnd=homepage-asia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Bloomberg Economics<\/a> geht davon aus, dass ein maximaler Ansatz die durchschnittlichen US-Zolls\u00e4tze um bis zu 28 Prozentpunkte erh\u00f6hen w\u00fcrde, was einen R\u00fcckgang des Bruttoinlandsprodukts der Vereinigten Staaten von vier Prozent und einen Preisanstieg um fast 2,5 Prozent \u00fcber die kommenden zwei bis drei Jahren zur Folge h\u00e4tte. Wahrscheinlich wird dadurch auch das Szenario einer Stagflation, bei der langsames Wachstum mit anhaltend hohem Preisdruck einhergeht.<\/p>\n<p>Krypto-Markt h\u00e4lt den Atem an  <\/p>\n<p>Schon die bisherigen Folgen einer durch Donald Trump immer weiter eskalierenden Zollpolitik sind erheblich. US-Staatsanleihen stiegen um fast 3 Prozent, Gold hat Rekordh\u00f6hen erreicht, w\u00e4hrend der US-Dollar schw\u00e4chelt. US-Aktien verzeichneten in den ersten drei Monaten dieses Jahres die schlechteste Quartalsperformance seit 2023 \u2013 und Bitcoin die schlechteste seit 2018.<\/p>\n<p>Die Sorge, dass der Krypto-Markt besonders unter den unmittelbaren Auswirkungen leiden k\u00f6nnte, scheint daher nicht unberechtigt. W\u00e4hrend Anleger in sichere H\u00e4fen wie Gold str\u00f6men, d\u00fcrfte ein Abverkauf besonders bei den Risiko-Assets wie Kryptow\u00e4hrungen drohen, von denen sich Anleger in unsicheren Marktphasen als Erstes trennen. Das k\u00f6nnte eine Kettenreaktion in Gang setzen, wie sie am Krypto-Markt schon h\u00e4ufig gesehen wurde. Der Worst Case: <a href=\"https:\/\/www.btc-echo.de\/news\/so-funktioniert-ein-flash-crash-189459\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ein Flash Crash<\/a>, zus\u00e4tzlich beschleunigt durch die Liquidierung von Terminkontrakten, gefolgt von einer z\u00e4hen Seitw\u00e4rtsphase.<\/p>\n<p>Im besten Fall jedoch k\u00f6nnten die Sch\u00e4den am Krypto-Markt verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig glimpflich ausfallen, hat sich der Staub erst einmal gelegt. Die Hoffnung wird auch dadurch getragen, dass Krypto, anders als viele Unternehmen, nicht unmittelbar von Z\u00f6llen betroffen ist. Zumal Trump weitere Ma\u00dfnahmen ank\u00fcndigte, die der Krypto-Industrie weiter den R\u00fccken st\u00e4rken d\u00fcrften. Inwieweit diese den Markt bes\u00e4nftigen, wird sich zeigen. Die Reaktionen auf die Ank\u00fcndigung einer strategischen Krypto-Reserve fielen eher entt\u00e4uschend aus. Die Erwartungen sollten daher wohl nicht zu hoch gesteckt werden. <\/p>\n<p>Diese und viele weitere Artikel liest Du mit BTC-ECHO Plus+<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte dich auch interessieren<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Angespannt blicken die Finanzm\u00e4rkte heute nach Washington. 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