{"id":329492,"date":"2025-08-08T19:23:10","date_gmt":"2025-08-08T19:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/329492\/"},"modified":"2025-08-08T19:23:10","modified_gmt":"2025-08-08T19:23:10","slug":"kooperation-mit-kreml-vertieft-bericht-indien-kontert-us-zoelle-mit-abgesagten-waffenkaeufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/329492\/","title":{"rendered":"Kooperation mit Kreml vertieft: Bericht: Indien kontert US-Z\u00f6lle mit abgesagten Waffenk\u00e4ufen"},"content":{"rendered":"<p>                    Kooperation mit Kreml vertieft<br \/>\n                Bericht: Indien kontert US-Z\u00f6lle mit abgesagten Waffenk\u00e4ufen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.08.2025, 19:56 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die US-Regierung will, dass andere Staaten Waffen &#8222;made in America&#8220; kaufen. Mit Indien stehen dazu bereits Gespr\u00e4che an. Einem Bericht zufolge liegen die nun auf Eis. Der Grund sind die 50-Prozent-Z\u00f6lle Washingtons. Stattdessen kokettiert Neu-Delhi mit engerem Kontakt zum Kreml. <\/strong><\/p>\n<p>In Indien regt sich wegen der hohen US-Z\u00f6lle Widerstand. Mehreren Regierungsvertretern zufolge liegen geplante R\u00fcstungsk\u00e4ufe des asiatischen Landes bei US-Anbietern auf Eis. Drei mit den Vorg\u00e4ngen vertraute Personen sagten der Nachrichtenagentur Reuters, dabei gehe es unter anderem um Waffen und Flugzeuge. Eigentlich sollte der indische Verteidigungsminister Rajnath Singh in den kommenden Wochen nach Washington reisen, um einige der K\u00e4ufe bekanntzugeben. Diese Reise sei nun aber abgesagt worden, so zwei der Insider.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte diese Woche zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent auf indische Waren angek\u00fcndigt. Damit w\u00e4ren es dann insgesamt 50 Prozent &#8211; einer der h\u00f6chsten S\u00e4tze der USA derzeit im weltweiten Handelskrieg. Trump st\u00f6rt sich an den indischen K\u00e4ufen von russischem \u00d6l. Experten zufolge braucht der Kreml \u00d6l- und Gaseinnahmen, um den Krieg in der Ukraine zu finanzieren, den Trump gerne beenden w\u00fcrde. In indischen Regierungskreisen hie\u00df es, das Land sei offen, einen Teil seines \u00d6ls anderswo einzukaufen, sollten daf\u00fcr \u00e4hnliche Preise aufgerufen werden.<\/p>\n<p>Die Regierung in Neu-Delhi hatte zuletzt betont, in Kontakt mit Washington bleiben zu wollen. Einer der Insider sagte, es gebe zwar in der indischen Regierung keine schriftliche Anordnung, die R\u00fcstungsk\u00e4ufe auszusetzen. Es gehe aber auch nicht mehr voran. Indien und die USA wollten sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Reuters-Informationen zufolge sind konkret die Gespr\u00e4che \u00fcber den Kauf von Stryker-Kampffahrzeugen der US-Firma General Dynamics Land Systems sowie von Javelin-Panzerabwehrraketen der Konzerne Raytheon und Lockheed Martin ausgesetzt worden. Trump und Indiens Ministerpr\u00e4sident Narendra Modi hatten im Februar Pl\u00e4ne zur Beschaffung und gemeinsamen Produktion dieser G\u00fcter angek\u00fcndigt. Zwei der Insider sagten zudem, bei der nun abgesagten Singh-Reise nach Washington sollte der Kauf von sechs Boeing P8I-Aufkl\u00e4rungsflugzeugen und Unterst\u00fctzungssystemen f\u00fcr die indische Marine bekannt gegeben werden. Die Gespr\u00e4che \u00fcber die Beschaffung der Flugzeuge &#8211; ein Deal im Volumen von 3,6 Milliarden Dollar &#8211; waren bisher in einem fortgeschrittenen Stadium.<\/p>\n<p>Modi l\u00e4dt Putin nach Indien ein<\/p>\n<p>Indien will stattdessen seine Zusammenarbeit mit Russland verst\u00e4rken. Ministerpr\u00e4sident Narendra Modi und der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin h\u00e4tten bei einem Telefongespr\u00e4ch \u00fcber den Fortschritt in den bilateralen Beziehungen beraten, teilte das B\u00fcro des indischen Regierungschefs mit. Beide Seiten h\u00e4tten ihre Entschlossenheit betont, &#8222;die spezielle und privilegierte strategische Partnerschaft&#8220; zu vertiefen. Modi lud demnach den Kremlchef zum geplanten j\u00e4hrlichen russisch-indischen Gipfeltreffen in diesem Jahr nach Indien ein. Ein Termin daf\u00fcr steht bisher nicht fest.<\/p>\n<p>Modi nannte Putin auf X seinen Freund. &#8222;Ich habe ihm daf\u00fcr gedankt, mich \u00fcber die j\u00fcngsten Entwicklungen zur Ukraine zu informieren.&#8220; Details nannte Modi nicht. Zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verh\u00e4lt sich Neu-Delhi, das gleicherma\u00dfen gute Beziehungen zu Moskau und zum Westen pflegt, neutral. Laut seines B\u00fcros betonte Modi die Position Indiens, es m\u00fcsse eine friedliche L\u00f6sung des Konflikts gefunden werden.<\/p>\n<p>Indien und die USA wollten mit den K\u00e4ufen eigentlich enger zusammenr\u00fccken. Beide L\u00e4nder verbindet ihre Rivalit\u00e4t zu China. Bislang kauft Indien Waffen vor allem in Russland ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kooperation mit Kreml vertieft Bericht: Indien kontert US-Z\u00f6lle mit abgesagten Waffenk\u00e4ufen 08.08.2025, 19:56 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":329493,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,699,14,15,16,9952,307,12,10,8,9,11,64,10178,211],"class_list":{"0":"post-329492","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-indien","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-politik","13":"tag-rohstoff-oel","14":"tag-russland","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-usa","21":"tag-waffenhandel","22":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114994780762007189","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329492","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=329492"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329492\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/329493"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=329492"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=329492"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=329492"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}