{"id":329545,"date":"2025-08-08T19:53:11","date_gmt":"2025-08-08T19:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/329545\/"},"modified":"2025-08-08T19:53:11","modified_gmt":"2025-08-08T19:53:11","slug":"treffen-zwischen-fortuna-und-der-juedischen-gemeinde-duesseldorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/329545\/","title":{"rendered":"Treffen zwischen Fortuna und der J\u00fcdischen Gemeinde D\u00fcsseldorf"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t <a href=\"https:\/\/www.f95.de\/aktuell\/news\/profis\/108\/33975-fortuna-leiht-florent-muslija-aus\/\" title=\"Fortuna leiht Florent Muslija aus\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a> <\/p>\n<p> 08.08.2025 | Verein <\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tStellungnahme des Vorstands<\/p>\n<p class=\"lead\">Nach der \u00f6ffentlichen Debatte um die nicht erfolgte Verpflichtung des israelischen Nationalspielers Shon Weissman kam es am Freitagnachmittag zu einem Gespr\u00e4ch zwischen dem Vorstand von Fortuna D\u00fcsseldorf, Vertretern der J\u00fcdischen Gemeinde D\u00fcsseldorf und Wolfgang Rolshoven, dem Antisemitismus-Beauftragten der Stadt.<\/p>\n<ul class=\"slides\">\n<li>\n<\/li>\n<p class=\"news-single-caption\">v.r.n.l.: Arnd Hovemann, Klaus Allofs, Wolfgang Rolshoven (Antisemitismus-Beauftragter der Stadt D\u00fcsseldorf), Dr. Oded Horowitz (Vorstandsvorsitzender JGD), Bert R\u00f6mgens (Verwaltungsdirektor JGD)<\/p>\n<\/ul>\n<p>Bei dem Austausch hat der Vereinsvorstand sein Vorgehen erkl\u00e4rt. Das Treffen fand in konstruktiver Atmosph\u00e4re statt und hat einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, ein besseres gegenseitiges Verst\u00e4ndnis in der Sache selbst und ihren Auswirkungen zu erreichen.<\/p>\n<p>Fortuna versteht, dass die Ereignisse des 7. Oktober und die Situation der Geiseln f\u00fcr die israelische Bev\u00f6lkerung alles \u00fcberschattet haben, zu einem emotionalen Ausnahmezustand gef\u00fchrt und auch den Spieler Shon Weissman gepr\u00e4gt haben. Die J\u00fcdische Gemeinde D\u00fcsseldorf zeigt ihrerseits Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Perspektive der Fortuna und die grunds\u00e4tzlichen Handlungsweisen bei einem Transfer. In diesem Fall bezeichnet er das Vorgehen des Vereins als ungl\u00fccklich. Gerade in einer Zeit zunehmenden israelbezogenen Antisemitismus habe Fortuna ungewollt Zeichen gesetzt, die f\u00fcr die j\u00fcdische Gemeinde problematisch sind. Fortuna kann die erh\u00f6hte Sensibilit\u00e4t nachvollziehen und bedauert sehr, dass es zu Irritationen gekommen ist.<\/p>\n<p><b>Bei dem Treffen hat der Vorstand sein Vorgehen wie folgt erkl\u00e4rt:<\/b> Leider ist aus einem eigentlich unpolitischen Vorgang, einen Spieler zu verpflichten, ein Politikum geworden. Bei einer Spielerverpflichtung geht es darum, ob der Fu\u00dfballer aufgrund seiner sportlichen Qualit\u00e4t und seines Charakters zur Fortuna passt. So war auch unsere Vorgehensweise bei dem Versuch, Shon Weissman unter Vertrag zu nehmen. Wir haben am Ende festgestellt, dass sich seine in den sozialen Medien get\u00e4tigten Aussagen und der anschlie\u00dfende Umgang damit nicht mit unseren Werten in Einklang bringen lie\u00dfen. Dies und die sich daraus unvermeidlich ergebende Polarisierung sehen wir als keine guten Wegbegleiter f\u00fcr eine erfolgreiche Saison. Es ist unsere Aufgabe, alles daf\u00fcr zu tun, damit wir unsere hochgesteckten sportlichen Ziele erreichen. Die abschlie\u00dfende Bewertung aller Informationen und unsere Gespr\u00e4che mit Shon Weissman haben schlie\u00dflich zu der Entscheidung gef\u00fchrt, ihn nicht zu verpflichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"08.08.2025 | Verein Stellungnahme des Vorstands Nach der \u00f6ffentlichen Debatte um die nicht erfolgte Verpflichtung des israelischen Nationalspielers&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":329546,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-329545","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114994898867686802","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329545","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=329545"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329545\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/329546"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=329545"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=329545"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=329545"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}