{"id":329565,"date":"2025-08-08T20:05:10","date_gmt":"2025-08-08T20:05:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/329565\/"},"modified":"2025-08-08T20:05:10","modified_gmt":"2025-08-08T20:05:10","slug":"ein-alltaegliches-werkzeug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/329565\/","title":{"rendered":"Ein allt\u00e4gliches Werkzeug"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr viele Menschen im Arbeitsleben ist die Nutzung K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) ein Experimentierfeld. Andere scheuen den Umgang mit ChatGPT und \u00e4hnlichen Anwendungen. F\u00fcr Annika Lambeck hingegen ist KI zu einem Werkzeug geworden, das sie jeden Tag benutzt. Mehr noch: die hybride Assistentin m\u00f6chte andere Bremerinnen und Bremer f\u00fcr die Nutzung von KI begeistern sowie gleichzeitig Anbieter und Nutzer von KI-Anwendungen vernetzen.<\/p>\n<p>Die Bremerin steht beruflich auf zwei Beinen. Einerseits ist sie halbtags als Angestellte t\u00e4tig, andererseits ist sie selbstst\u00e4ndig als hybride Assistentin im Einsatz. Das bedeutet, sie wird von verschiedenen Firmen f\u00fcr administrative T\u00e4tigkeiten gebucht, etwa um Veranstaltungen zu organisieren, Netzwerke zu pflegen oder auch mal um Social-Media-Auftritte zu pflegen und Inhalt f\u00fcr Internetauftritte zu erstellen.<\/p>\n<p>KI wie ChatGPT als Unterst\u00fctzung nutzen<\/p>\n<p>\u201e2023 habe ich begonnen, mich mit KI zu besch\u00e4ftigen\u201c, sagt Lambeck. Ein Kunde habe ihr den Tipp gegeben, sich mit Prompts zu besch\u00e4ftigen. Prompts sind die Befehle, die man etwa bei ChatGPT eingibt, um die Aufgabe zu definieren, f\u00fcr die die KI dann eine L\u00f6sung generiert. Dabei gilt: Je pr\u00e4ziser die Formulierung, desto besser im Regelfall das Ergebnis. \u201eEs reicht nicht zu sagen \u201aErstelle ein sch\u00f6nes Bild\u2018. Man muss sagen \u201aErstelle ein fotorealistisches Bild von einer Frau, die im Garten sitzt und eine Tasse Kaffee trinkt\u2018\u2009\u201c, verdeutlicht sie. Je mehr sich Lambeck mit KI besch\u00e4ftigte, desto mehr stellte sie fest, dass diese ihr half, ihre Effizienz zu steigern. \u201eIch werde nicht durch KI ersetzt, ich nutze KI als Unterst\u00fctzung\u201c, sagt sie. \u201eIch rede mit der KI wie mit einem Menschen. Trotzdem denke ich noch selber.\u201c<\/p>\n<p>Lambeck hat eine Weiterbildung zur KI-Managerin abgeschlossen. Seither vernetzt sie gerne Unternehmen mit passenden KI-Anbietern. Gelegentlich ist sie als Dozentin an der Volkshochschule t\u00e4tig und lehrt dort den Umgang mit KI im Alltag. Ab Herbst will sie selber KI-Manager ausbilden.<\/p>\n<p>Plattform f\u00fcr Austausch und aktuelle Entwicklungen<\/p>\n<p>Ein Herzensprojekt ist ihre Internetpr\u00e4senz <a href=\"https:\/\/www.ki-navigator-bremen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ki-navigator-bremen.de<\/a>. Dort berichtet sie \u00fcber aktuelle Entwicklungen in Zusammenhang mit KI und bietet gleichzeitig eine Plattform f\u00fcr Nutzer und Anbieter von KI-basierten L\u00f6sungen, um sich zu vernetzen. Zum KI-Navigator Bremen geh\u00f6rt inzwischen auch ein Podcast, den man auf Spotify findet. \u201eDieser wurde bewusst niedrigschwellig und mit KI-Tools entwickelt, um zu zeigen, wie man mit einfachen Mitteln Wissen rund um KI schnell zug\u00e4nglich machen kann\u201c, sagt Lambeck.<\/p>\n<p>F\u00fcr den 14. August, 15 Uhr, l\u00e4dt KI-Navigator Bremen zudem zu einem KI-Speed-Dating im Paulaner\u2018s im Wehrschloss am Hastedter Osterdeich ein. Die Idee: Unternehmensvertreter k\u00f6nnen in kurzen pers\u00f6nlichen 1:1-Gespr\u00e4chen (maximal 20 Minuten) mit KI-Anbietern herausfinden, ob diese passende L\u00f6sungen f\u00fcr sie haben. \u201eDas KI-Speed-Dating richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Konzerne aus Bremen und Umgebung, die gezielt Informationen und Praxisbeispiele rund um KI suchen \u2013 ohne Fachchinesisch oder Verkaufsdruck\u201c, erkl\u00e4rt Lambeck.<\/p>\n<p>Kritisch bleiben<\/p>\n<p>Bei aller Begeisterung f\u00fcr KI ist es Lambeck sehr wichtig, die kritische Distanz nicht zu verlieren. \u201eEs braucht immer auch Menschen, die Dinge kritisch hinterfragen\u201c, mahnt sie und warnt vor allzu sorglosem Umgang mit KI. Schlie\u00dflich muss man damit rechnen, dass sie alle Angaben, die man f\u00fcr eigene Anfragen eingibt, speichert und sp\u00e4ter f\u00fcr andere Projekte nutzt. \u201eJeder pflegt das ein, was er im Bus auch laut sagen w\u00fcrde\u201c, bringt sie es auf eine griffige Formel. Viele Firmen nutzten deshalb eigene Server und eigene Chat-Bots, die dann nat\u00fcrlich erst mit eigenen Daten gef\u00fcttert werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch zu <a href=\"https:\/\/weserreport.de\/2025\/06\/bremen-bremen\/panorama\/kuenstliche-intelligenz-im-klassenzimmer\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">k\u00fcnstlicher Intelligenz in Bremens Klassenzimmern<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr viele Menschen im Arbeitsleben ist die Nutzung K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) ein Experimentierfeld. 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