{"id":329583,"date":"2025-08-08T20:14:15","date_gmt":"2025-08-08T20:14:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/329583\/"},"modified":"2025-08-08T20:14:15","modified_gmt":"2025-08-08T20:14:15","slug":"fortuna-duesseldorf-erklaert-geplatzten-weissman-transfer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/329583\/","title":{"rendered":"Fortuna D\u00fcsseldorf erkl\u00e4rt geplatzten Weissman-Transfer"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Nach der \u00f6ffentlichen Debatte um die nicht erfolgte Verpflichtung des israelischen Fu\u00dfball-Nationalspielers Shon Weissman hat Fortuna D\u00fcsseldorf seine Entscheidung erstmals \u00f6ffentlich erkl\u00e4rt. \u201eLeider ist aus einem eigentlich unpolitischen Vorgang, einen Spieler zu verpflichten, ein Politikum geworden\u201c, teilte der Zweitligiste in einem l\u00e4ngeren Statement mit.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Bei einer Neuverpflichtung gehe es in erster Linie darum, ob der Spieler aufgrund seiner sportlichen Qualit\u00e4ten und seines Charakters zur Fortuna passe. So sei auch im Fall von Shon Weissman vorgegangen worden.<\/p>\n<p>Aussagen nicht mit Werten der Fortuna in Einklang zu bringen<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">\u201eWir haben am Ende festgestellt, dass sich seine in den sozialen Medien get\u00e4tigten Aussagen und der anschlie\u00dfende Umgang damit nicht mit unseren Werten in Einklang bringen lie\u00dfen\u201c, hie\u00df es weiter. Dies und die sich daraus unvermeidlich ergebende Polarisierung seien \u201ekeine guten Wegbegleiter f\u00fcr eine erfolgreiche Saison\u201c, erkl\u00e4rte der Verein.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Vorausgegangen war ein Austausch zwischen dem Club, Vertretern der J\u00fcdischen Gemeinde D\u00fcsseldorf und dem Antisemitismus-Beauftragten der Stadt. Zu Wochenbeginn hatte es in Fan-Foren und sozialen Netzwerken Widerstand gegen den geplanten Transfer des 29-J\u00e4hrigen gegeben. Auch eine Petition wurde gestartet. Fortuna hatte daraufhin am Dienstag mitgeteilt, von der Verpflichtung abzusehen, ohne dies zun\u00e4chst weiter zu begr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Weissman mit umstrittenen Social-Media-Aktivit\u00e4ten<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Die J\u00fcdische Gemeinde sprach danach von einer \u201eAnti-Israel-Kampagne gegen den israelischen Fu\u00dfballer Shon Weissmann\u201c. Im Austausch mit Fortuna bezeichnete sie das Vorgehen des Vereins nun als \u201eungl\u00fccklich\u201c. Gerade angesichts des zunehmenden israelbezogenen Antisemitismus habe Fortuna ungewollt Zeichen gesetzt, die f\u00fcr die J\u00fcdische Gemeinde problematisch seien, hie\u00df es.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Weissman hatte im Kontext des Gaza-Krieges nach dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 Social-Media-Posts abgesetzt, die weit \u00fcber eine sachliche Kritik hinausgingen. Laut dem israelischen Nachrichtenportal \u201eWalla\u201c hatte er auch Beitr\u00e4ge geliked, die die Ausl\u00f6schung Gazas forderten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der \u00f6ffentlichen Debatte um die nicht erfolgte Verpflichtung des israelischen Fu\u00dfball-Nationalspielers Shon Weissman hat Fortuna D\u00fcsseldorf seine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":329584,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1209],"class_list":{"0":"post-329583","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114994981475576550","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329583","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=329583"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329583\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/329584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=329583"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=329583"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=329583"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}