{"id":329814,"date":"2025-08-08T22:21:14","date_gmt":"2025-08-08T22:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/329814\/"},"modified":"2025-08-08T22:21:14","modified_gmt":"2025-08-08T22:21:14","slug":"patrick-hahn-freut-sich-auf-seine-letzte-spielzeit-als-gmd-in-wuppertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/329814\/","title":{"rendered":"Patrick Hahn freut sich auf seine letzte Spielzeit als GMD in Wuppertal"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Und verzichtet bei der Planung seiner Spielzeiten  bewusst  auf den gro\u00dfen Bogen, setzt auf die Stimmigkeit im Kleinen, im einzelnen Konzert.  Das gilt auch f\u00fcr 2025\/26 so, die einerseits das bew\u00e4hrte Konzept aus  viel gespielten Lieblingen der Klassik und weniger gespielten Entdeckungen fortsetzt. Und zugleich mit der konzertanten Auff\u00fchrung von Wagners \u201eDer Ring der Nibelungen\u201c ein Ausrufezeichen setzt.  Das letzte \u2013  f\u00fcr den Sommer 2026 hat der  GMD seinen Abschied angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Spielzeit besteht f\u00fcr Hahn also aus zwei Bl\u00f6cken, die zusammen auf die gewohnte Zahl von zehn Konzertprogrammen kommen: sechs \u201enormal aufgebaute\u201c Sinfoniekonzerte, die bis auf eines von G\u00e4sten dirigiert werden \u2013 die unter der Perspektive der Nachfolgesuche betrachtet werden d\u00fcrfen \u2013 und der vier Teile umfassende Ring.  Dessen Inszenierung weniger einem konkreten Anlass zu verdanken ist, denn einer Entwicklung, die mit der Auff\u00fchrung des ersten Aktes der Walk\u00fcre vor zwei Jahren  begann, die beim Publikum auf  messbar gro\u00dfes Interesse stie\u00df,  dem Orchester gut lag und Hahn selbst viel Freude bereitete. Hinzu kamen der fantastische Konzertsaal der Stadthalle, die schon lange zur\u00fcckliegende letzte Auff\u00fchrung in Wuppertal und, als I-T\u00fcpfelchen, die 2026 150 Jahre zur\u00fcckliegende Urauff\u00fchrung.<\/p>\n<p>In der Saison wird der Kopf in Wagners Partituren gesteckt      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass es eine konzertante Auff\u00fchrung werden wird, ist   vor allem dem immensen Aufwand   und den Kosten geschuldet. Au\u00dferdem w\u00e4re eine Opern-Auff\u00fchrung   nicht Sache eines GMD.  Auch so ist die Vorbereitung  au\u00dfergew\u00f6hnlich. Es m\u00fcssen  deutlich l\u00e4ngere Abende mit teilweise bis zu 13 Solisten, Chor und einem   vergr\u00f6\u00dferten Orchester geplant werden, was  einen Inspizienten  ben\u00f6tigt. Marketing, Disposition,  Noten f\u00fcr 16 Stunden Musik, Vertr\u00e4ge sind zu bedenken. Nat\u00fcrlich muss  mehr geprobt werden, \u201eim Schnitt eine Woche mehr als bei Sinfoniekonzerten\u201c, \u00fcberschl\u00e4gt Hahn. Auch die  Fitness ist gefordert, da bereite sich aber jeder individuell vor, so der GMD, der sich \u201ein ehrf\u00fcrchtiger Vorbereitung\u201c vor der Inszenierung seines ersten Rings befindet, wissend, dass er auch selbst viel tun muss.  Die Sommerpause unterbricht er diesmal nur f\u00fcr ein Konzertengagement,  in der Saison werde er \u201eden Kopf in die Partituren stecken\u201c und weniger  Auftritte au\u00dferhalb Wuppertals absolvieren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hinzu kommt ein superattraktives und aufwendiges Programm \u2013 schlie\u00dflich sollen auch Menschen bedacht werden, die mit Wagner wenig anfangen k\u00f6nnen. Hahn hebt  das neunte Sinfoniekonzert hervor, das den Ehrengastdirigenten Carl St. Clair am 17. und 18.  Mai wieder in die Stadt bringt. Er leitet ein gro\u00dfes Bernstein-Programm. Das werde sicherlich sehr unterhaltsam, zumal der Dirigent noch Bernstein selbst erlebt habe. Das erste Sinfoniekonzert (21. und 22. September) sei typisches Beispiel f\u00fcr die bewusste Mischung: Zu Beethovens Vierter nimmt Hahn Korngold (Theme and Variations) und Kurt Weill hinzu, der diesmal von seiner weniger bekannten Seite als Komponist von Sinfonien pr\u00e4sentiert wird. Im vierten Sinfoniekonzert (14 und 15. Dezember) wird neben Mozart und Rimski-Korsakow  ein Trompetenkonzert des bekannten Jazz-Trompeters Wynton Marsalis (Jahrgang 1961) gespielt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im ersten Chorkonzert nimmt Hahn zu Luigi Cherubinis Requiem Anna Clynes 2015 komponiertes Werk \u201eThe Midnight Hour\u201c (23. November). Mit dabei ist der Konzertchor. Chorkonzert Nummer zwei (25. Dezember) bestreitet der Chor der Konzertgesellschaft Wuppertal mit H\u00e4ndels \u201eMessiah\u201c, Chorkonzert Nummer drei ein neuer Player, die Wuppertaler Kurrende, womit die Zusammenarbeit  institutionalisiert wird. Auf dem Programm steht Mozart: \u201eWir k\u00f6nnen uns wieder auf gute Chormusik freuen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weitere Highlights werden der Open-Air-Auftakt sein, der am 30. August den Laurentiusplatz in einen Konzertsaal verwandelt, das Neujahrskonzert mit Modest Mussorgskis \u201eBilder einer Ausstellung\u201c in Yaron Gottfrieds Remake f\u00fcr Jazz Trio und Orchester (2011) sein, das das Frank Dupree Trio erneut in die Stadt bringt.  Und nat\u00fcrlich das letzte Sinfoniekonzert (28. und 29. Juni), das Hahns Mahler-Zyklus in Wuppertal beschlie\u00dft. Die Sechste sei Mahler pur und (mit 85 Minuten) lang genug, um ein ganzes Konzert zu f\u00fcllen. Fortgesetzt werden alle Sonder- und Education-Formate, von Uptown Classics \u00fcber Ohren\u00f6ffner und -kitzel bis hin zu den Kammerkonzerten. Und auch eine dritte Auflage von \u201eHautnah\u201c wird geplant.   \u201eEs wird intensiv\u201c, verspricht Hahn f\u00fcr seine letzte Spielzeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Und verzichtet bei der Planung seiner Spielzeiten bewusst auf den gro\u00dfen Bogen, setzt auf die Stimmigkeit im Kleinen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":329815,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[46163,43630,3364,29,30,16699,93420,36228,93421,1209,4894,8630,17961,55228,9789,52890,4418],"class_list":{"0":"post-329814","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-auffuehrung","9":"tag-bringt","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-gespielt","14":"tag-gmd","15":"tag-hahn","16":"tag-nibelungen","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-orchester","19":"tag-patrick","20":"tag-ring","21":"tag-sinfonieorchesters","22":"tag-spielzeit","23":"tag-urauffuehrung","24":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114995480751197214","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329814","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=329814"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329814\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/329815"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=329814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=329814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=329814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}