{"id":330388,"date":"2025-08-09T04:07:23","date_gmt":"2025-08-09T04:07:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/330388\/"},"modified":"2025-08-09T04:07:23","modified_gmt":"2025-08-09T04:07:23","slug":"mehr-als-40-grad-fuer-italien-und-frankreich-prognostiziert-waldbrand-vor-athen-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/330388\/","title":{"rendered":"Mehr als 40 Grad f\u00fcr Italien und Frankreich prognostiziert, Waldbrand vor Athen \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>In vielen Gebieten Frankreichs und Italiens gilt eine Hitzewarnung. Im franz\u00f6sischen Mittelmeerraum und in Griechenland herrscht aufgrund der Trockenheit hohe Waldbrandgefahr.<\/p>\n<p>Der Westen und S\u00fcden Europas wird von einer neuen Hitzewelle erfasst, Br\u00e4nde toben. Im S\u00fcden Frankreichs, der mit den schwersten Feuern seit Jahrzehnten zu k\u00e4mpfen hat, wurden Dutzende D\u00e9partements am Freitag in Alarmbereitschaft versetzt. Am Sonntag k\u00f6nnten die Temperaturen die 40-Grad-Marke \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>Der H\u00f6hepunkt der Hitzewelle wird nach Angaben des franz\u00f6sischen Wetterdienstes Anfang kommender Woche in weiten Teilen des Staatsgebiets erwartet. Das Land hatte bereits vom 19. Juni bis zum 4. Juli unter sehr hohen Temperaturen ge\u00e4chzt.<\/p>\n<p>Frankreich: Waldbrand im Mittelmeerraum erst in Tagen gel\u00f6scht<\/p>\n<p>Der Wetterdienst warnte zudem vor einer hohen Waldbrandgefahr im Mittelmeerraum. Die Feuerwehr hat den gr\u00f6\u00dften Waldbrand in dem Gebiet seit mindestens 50 Jahren zwar unter Kontrolle gebracht &#8211; gel\u00f6scht ist er aber noch lange nicht. Der Einsatz in der N\u00e4he von Narbonne werde unvermindert fortgesetzt, berichtete am Freitag der \u00f6rtliche Pr\u00e4fekt. Das Feuer werde erst in einigen Tagen endg\u00fcltig gel\u00f6scht sein. Mehr als 2.000 Feuerwehrleute seien ausger\u00fcckt, sie w\u00fcrden von mehr als 200 Gendarmen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>                               <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"figure__image lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/EUROPE-WEATHERFRANCE-WILDFIRE.webp\" alt=\"Ein durch den gro\u00dfen Waldbrand im S\u00fcden Frankreichs zerst\u00f6rtes Auto in einer Drohnenaufnahme.\" width=\"1000\" height=\"600\"\/>                                     <\/p>\n<p>Ein durch den gro\u00dfen Waldbrand im S\u00fcden Frankreichs zerst\u00f6rtes Auto in einer Drohnenaufnahme.\u2003Reuters \/ Manon Cruz<\/p>\n<p>Das am Dienstag im D\u00e9partement Aude ausgebrochene Feuer hat bereits mehr als 17.000 Hektar Vegetation zerst\u00f6rt. In den Flammen kam eine Frau ums Leben, mehr als ein Dutzend Menschen wurden verletzt. Nach Angaben des \u00f6rtlichen Pr\u00e4fekten konnten bis Freitag rund 2.000 Menschen noch nicht in ihre evakuierten H\u00e4user zur\u00fcckkehren. Er sch\u00e4tzte zudem, dass 800 bis 900 Hektar Weinberge verloren gegangen seien.<\/p>\n<p>Hitzewelle in Italien bis nach Ferragosto<\/p>\n<p>Auch Italien steht vor einer neuen Hitzeperiode. In den n\u00e4chsten Tagen werden die Temperaturen laut den Vorhersagen in mehreren St\u00e4dten bis an die 40-Grad-Grenze und dar\u00fcber hinaus steigen. Es wird damit gerechnet, dass die Hitzewelle eine gute Woche anhalten wird &#8211; auch \u00fcber den italienischen Feiertag Ferragosto, den 15. August, hinaus.<\/p>\n<p>Mari\u00e4 Himmelfahrt ist in Italien traditionell der H\u00f6hepunkt des Sommers. Abseits der touristischen Ziele haben dann viele Gesch\u00e4fte und Restaurants geschlossen. Besonders betroffen von der Hitze sind die Regionen Toskana, Emilia-Romagna und der Gro\u00dfraum Rom.<\/p>\n<p>                               <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"figure__image lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/ITALY-WEATHER.webp\" alt=\"Am Strand von Messina, Sizilien.\" width=\"1000\" height=\"600\"\/>                                     <\/p>\n<p>Am Strand von Messina, Sizilien.\u2003Reuters \/ Yara Nardi<\/p>\n<p>        40 Grad in Florenz erwartet<\/p>\n<p>F\u00fcr diesen Samstag erwarten die Meteorologen in Florenz, wo sich derzeit viele Sommerurlauber aufhalten, 40 Grad. In Bozen sollen es 38 Grad werden, in Rom 36 und in Neapel 35. In der Nacht sinken die Temperaturen nicht unter 20 Grad. F\u00fcr mehrere St\u00e4dte haben die Beh\u00f6rden Hitzealarm ausgerufen. Empfohlen wird, k\u00f6rperliche Anstrengungen m\u00f6glichst zu vermeiden. Der Ratschlag gilt insbesondere f\u00fcr \u00c4ltere und Menschen, die ohnehin unter Gesundheitsproblemen leiden.<\/p>\n<p>Griechenland: Warnungen vor St\u00fcrmen und Waldbr\u00e4nden<\/p>\n<p>In Griechenland mahnten Meteorologen in den Medien zur Vorsicht: Aufgrund anhaltender Trockenheit k\u00f6nnten selbst kleine Funken innerhalb weniger Minuten einen Gro\u00dfbrand ausl\u00f6sen. In weiten Teilen der \u00c4g\u00e4is gilt nach Angaben des Zivilschutzes daher die h\u00f6chste Stufe der Brandgefahr. Das meteorologische Amt in Athen warnte zudem vor st\u00fcrmischen Winden rund um die \u00c4g\u00e4is mit Geschwindigkeiten bis zu St\u00e4rke neun.<\/p>\n<p>Die starken Winde erschweren L\u00f6scharbeiten eines Waldbrandes, der am Freitag im S\u00fcdosten der Hauptstadt au\u00dfer Kontrolle geraten ist. Der Wind fachte die Flammen immer weiter an, teilte die \u00f6rtliche Feuerwehr mit. Mehrere Ortschaften wurden demnach vorsorglich evakuiert.<\/p>\n<p>L\u00f6schflugzeuge und Hubschrauber im Kampf gegen Waldbrand bei Athen<\/p>\n<p>Das Feuer brach am Nachmittag aus bisher ungekl\u00e4rter Ursache etwa 35 Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Athen aus. Nach Angaben der Beh\u00f6rden sind derzeit drei L\u00f6schflugzeuge und f\u00fcnf Hubschrauber im Einsatz, um die Flammen aus der Luft zu bek\u00e4mpfen. Die Feuerwehr wird von Einsatzkr\u00e4ften aus anderen Landesteilen unterst\u00fctzt \u2013 Verst\u00e4rkung sei bereits auf dem Weg, berichtete der staatliche Rundfunk ERT. Touristische Einrichtungen sind nach Berichten von Reportern vor Ort bisher nicht in Gefahr.<\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern sind extreme Wetterereignisse, zu denen Hitzewellen ebenso wie St\u00fcrme z\u00e4hlen, auch eine Folge des menschengemachten Klimawandels. Es wird damit gerechnet, dass sie an Intensit\u00e4t und H\u00e4ufigkeit weiter zunehmen. (APA\/dpa\/red.)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In vielen Gebieten Frankreichs und Italiens gilt eine Hitzewarnung. 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