{"id":330443,"date":"2025-08-09T04:41:10","date_gmt":"2025-08-09T04:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/330443\/"},"modified":"2025-08-09T04:41:10","modified_gmt":"2025-08-09T04:41:10","slug":"hamburg-schleswig-holstein-baugrund-fuer-elektrolyseur-in-moorburg-wird-vorbereitet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/330443\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: Baugrund f\u00fcr Elektrolyseur in Moorburg wird vorbereitet"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                Baugrund f\u00fcr Elektrolyseur in Moorburg wird vorbereitet<\/p>\n<p>\t\t\t\t              09.08.2025, 06:34 Uhr<\/p>\n<p><strong>Am Standort des abgerissenen Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg soll eine Anlage zur Wasserstoffproduktion gebaut werden. Baustart sollte Mitte des Jahres sein. Viel zu sehen ist bislang aber nicht.<\/strong><\/p>\n<p>Hamburg (dpa\/lno) &#8211; Nach dem Abriss des Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg wird auf dem Gel\u00e4nde f\u00fcr die geplante Wasserstoff-Produktionsanlage der Baugrund vorbereitet. &#8222;Erste vorbereitende Bauma\u00dfnahmen zur Festigung des Untergrunds haben auf der 16.000 Quadratmeter gro\u00dfen Fl\u00e4che begonnen&#8220;, sagte eine Sprecherin der Hamburger Energiewerke. Auf dem Baugrund neben den Tr\u00fcmmern des abgerissenen Kohlekraftwerks stehen einige Baumaschinen.<\/p>\n<p>Als Termin f\u00fcr den Baubeginn hatte das st\u00e4dtische Unternehmen mehrfach Mitte dieses Jahres angegeben. B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte am 21. Mai in einer Regierungserkl\u00e4rung gesagt: &#8222;Der 100-Megawatt-Elektrolyseur in Moorburg ist im Bau.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Ab dem ersten Halbjahr 2027 sollen die ersten Verbraucher mit &#8222;gr\u00fcnem Wasserstoff&#8220; beliefert werden. J\u00e4hrlich sollen dann rund 10.000 Tonnen des Gases ausschlie\u00dflich mit Strom aus erneuerbaren Quellen produziert werden. F\u00fcr die Belieferung von Kunden soll bis dahin ein Leitungsnetz mit einer Gesamtl\u00e4nge von 40 Kilometern existieren.\u00a0<\/p>\n<p>Es werde angestrebt, den Prozess der Inbetriebnahme im Jahr 2026 zu starten, hatte der Senat im April nach einer Panne beim Abriss des Kohlekraftwerks erkl\u00e4rt. Am 30. April war die Sprengung eines Kesselhauses erst im zweiten Anlauf gegl\u00fcckt.\u00a0<\/p>\n<p>Zu den Kosten des Elektrolyseurs und der Produktion hie\u00df es, diese Angaben unterl\u00e4gen den Betriebs- und Gesch\u00e4ftsgeheimnissen der beteiligten Unternehmen. Das Konsortium Hamburg Green Hydrogen Hub besteht aus den Hamburger Energiewerken und dem Verm\u00f6gensverwalter Luxcara.<\/p>\n<p>Der Wasserstoff werde in den n\u00e4chsten Jahren vorrangig f\u00fcr die Dekarbonisierung industrieller Anwendungen eingesetzt, teilte der Senat Anfang Juli auf eine Gro\u00dfe Anfrage der AfD-Fraktion mit.\u00a0<\/p>\n<p>Doch nach einer Studie des Norddeutschen Reallabors d\u00fcrfte der Wasserstoffpreis zu hoch f\u00fcr die Industrie sein. Um mit Erdgas konkurrieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcsste er im Industriesektor bei 3,3 Euro pro Kilogramm netto liegen, f\u00fcr Prim\u00e4rstahl bei 1,6 Euro pro Kilo, hie\u00df es beim Forschungsverbund im M\u00e4rz. Die realistischen Wasserstoff-Erzeugungskosten lagen der Studie zufolge im Sommer 2024 noch bei etwa 6,1 Euro pro Kilogramm.\u00a0<\/p>\n<p>Erst im Juni hatte der Stahlhersteller ArcelorMittal Europe seine Pl\u00e4ne aufgegeben, die Flachstahlwerke in Bremen und Eisenh\u00fcttenstadt auf eine klimaneutrale Produktion ohne Kohleverbrennung umzustellen. &#8222;Die Rahmenbedingungen erm\u00f6glichen aus unserer Sicht kein belastbares und \u00fcberlebensf\u00e4higes Gesch\u00e4ftsmodell&#8220;, sagte Reiner Blaschek, Chef der europ\u00e4ischen Flachstahlsparte von ArcelorMittal. Verf\u00fcgbarkeit und Preise von &#8222;gr\u00fcnem Wasserstoff&#8220; seien mit gro\u00dfen Unw\u00e4gbarkeiten verbunden.\u00a0<\/p>\n<p>Auch im Verkehrssektor hat Wasserstoff in Hamburg bislang kaum eine Bedeutung. Ende 2024 waren bei den \u00f6ffentlichen Unternehmen elf Wasserstoff-Fahrzeuge im Einsatz. Seit Anfang 2025 erprobt die Hochbahn einen Wasserstoffbus. Die Testergebnisse w\u00fcrden zurzeit ausgewertet, sagte ein Unternehmenssprecher. Ob vier weitere bestellte Busse dieser Art \u00fcbernommen werden, ist weiterhin unklar.<\/p>\n<p>Im vergangenen Mai hatte der norwegische Energiekonzern Statkraft mitgeteilt, dass er die Entwicklung weiterer Wasserstoffprojekte vorerst stoppt. In Emden plante Statkraft einen Elektrolyseur mit einer Kapazit\u00e4t von 200 Megawatt sowie einen kleineren von 10 Megawatt aufzubauen. Eine Fortf\u00fchrung der Projekte durch Investoren werde gepr\u00fcft, hie\u00df es.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein Baugrund f\u00fcr Elektrolyseur in Moorburg wird vorbereitet 09.08.2025, 06:34 Uhr Am Standort des abgerissenen Kohlekraftwerks&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":330444,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[93519,29,42119,30,692,26479,1971],"class_list":{"0":"post-330443","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-baugrund","9":"tag-deutschland","10":"tag-elektrolyseur","11":"tag-germany","12":"tag-hamburg","13":"tag-moorburg","14":"tag-schleswig-holstein"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114996975035363965","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330443","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=330443"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330443\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/330444"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=330443"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=330443"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=330443"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}