{"id":330449,"date":"2025-08-09T04:44:10","date_gmt":"2025-08-09T04:44:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/330449\/"},"modified":"2025-08-09T04:44:10","modified_gmt":"2025-08-09T04:44:10","slug":"berlin-umfrage-so-viele-eltern-wollen-ein-handy-verbot-an-schulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/330449\/","title":{"rendered":"Berlin | Umfrage: So viele Eltern wollen ein Handy-Verbot an Schulen"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Rund 80 Prozent der Eltern haben sich in einer neuen Umfrage f\u00fcr ein Handy-Verbot an Schulen ausgesprochen &#8211; Lehrer warnen vor solch einem Schritt. Laut der von der Postbank in Auftrag gegebenen Studie sind 49 Prozent der Befragten mit Kindern der Auffassung, dass Smartphones den Unterricht und die Konzentration st\u00f6rten. Weitere 32 Prozent bef\u00fcrworten demnach ein Verbot, finden aber, dass es Ausnahmen f\u00fcr bestimmte Situation geben sollte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die \u00abDigitalstudie 2025\u00bb wurden laut der Postbank zwischen Mai und Juni dieses Jahres 3.050 Einwohner online befragt. \u00abViele Eltern sehen den Lernerfolg ihrer Kinder wegen fehlender Konzentrationsf\u00e4higkeit in Gefahr, deshalb w\u00fcnschen sie sich auch offiziell klare Regeln und Schutzr\u00e4ume\u00bb, sagte der Leiter Digitalvertrieb der Postbank, Thomas Brosch.\u00a0<\/p>\n<p>Ist diese Forderung eine Generationen-Frage?<\/p>\n<p>Bereits fr\u00fchere Umfragen kamen zu dem Ergebnis, dass ein Teil der Eltern Smartphones an Schulen ungern sehen. Laut der Postbank-Studie ist diese Einstellung keine Generationen-Frage. Demnach stimmten 52 Prozent der 40-J\u00e4hrigen und \u00e4lter der Aussage zu, dass Handys den Unterricht und die Konzentration st\u00f6rten. Bei den 18- bis 39-J\u00e4hrigen seien es 47 Prozent gewesen.\u00a0<\/p>\n<p>Erst im Juni hatte das Landesparlament des Saarlandes die Nutzung privater Smartphones und Smartwatches in den ersten vier Jahrgangsstufen der Grund- und F\u00f6rderschulen verboten. In Nordrhein-Westfalen sollen alle Schulen bis zum Herbst altersgerechte Regeln f\u00fcr die Handynutzung aufstellen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern sollen das die Schulen selbst regeln.<\/p>\n<p>Der Deutsche Lehrerverband lehnt ein absolutes Handyverbot an Schulen ab. Im Fall eines Verbots werde f\u00fcr viele ein heimlicher Gebrauch attraktiv, sagte Verbandspr\u00e4sident Stefan D\u00fcll der Deutschen Presse-Agentur. \u00abEs geht vielmehr um einen kritisch-reflektierten Handy-Gebrauch, um Heranwachsende auf ihrem Weg zur emanzipierten Person an eine \u00fcberlegte Nutzung heranzuf\u00fchren, wie sie letztlich jedem Erwachsenen zu eigen sein sollte.\u00bb<\/p>\n<p>Was sagen die Lehrer?<\/p>\n<p>Zuletzt hatte die repr\u00e4sentative Studie \u00abFreizeit-Monitor 2025\u00bb ergeben, dass viele Deutsche sehr viel Zeit am Smartphone und im Internet verbringen &#8211; also auch viele Eltern. Gleichzeitig beklagten die Befragten, dass andere, rein analoge Freizeitaktivit\u00e4ten zu kurz k\u00e4men. Laut D\u00fcll besitzen Smartphones ein hohes Ablenkungspotential, \u00abdem auch viele Erwachsene nicht immer gewachsen sind\u00bb. Er sprach sich f\u00fcr klare Regeln an Schulen aus.<\/p>\n<p>\u00abEin Verbot der privaten Handy-Nutzung w\u00e4hrend des Unterrichts versteht sich von selbst\u00bb, sagte der Verbandschef und erg\u00e4nzte: Ohnehin d\u00fcrften schon jetzt \u00abunterrichtsfremde Gegenst\u00e4nde\u00bb, also auch Handys, bis zum Ende des Unterrichtstages eingezogen werden.<\/p>\n<p>Die Nutzung digitaler Medien sei in den Schulen gezielt anzuleiten, sagte D\u00fcll. \u00abDas hilft den Kindern und Jugendlichen dabei, die notwendigen F\u00e4higkeiten zu entwickeln, digitale Medien und soziale Netzwerke angemessen und verantwortungsvoll zu nutzen.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Rund 80 Prozent der Eltern haben sich in einer neuen Umfrage f\u00fcr ein Handy-Verbot an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":330450,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1724,198,1940,1938,966],"class_list":{"0":"post-330449","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-gesellschaft","15":"tag-internet","16":"tag-nachrichten-aus-berlin","17":"tag-news-aus-berlin","18":"tag-schule"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114996986795163030","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=330449"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330449\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/330450"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=330449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=330449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=330449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}