{"id":330455,"date":"2025-08-09T04:47:10","date_gmt":"2025-08-09T04:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/330455\/"},"modified":"2025-08-09T04:47:10","modified_gmt":"2025-08-09T04:47:10","slug":"berlin-brandenburg-experte-der-juli-war-ein-wonnemonat-fuer-die-pflanzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/330455\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Experte: &#8222;Der Juli war ein Wonnemonat f\u00fcr die Pflanzen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Experte: &#8222;Der Juli war ein Wonnemonat f\u00fcr die Pflanzen&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              09.08.2025, 05:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Viele Menschen haben sich \u00fcber ihn ge\u00e4rgert und sich beleidigt einen Tee zubereitet. Ganz im Gegensatz zu den Pflanzen, f\u00fcr die der verregnete Juli ein echter Segen war. Das ist kaum zu \u00fcbersehen.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Lange waren die Parks in Berlin im Sommer nicht mehr so grasgr\u00fcn wie in diesem Jahr. Nach dem nassen Juli scheint die Natur f\u00f6rmlich zu explodieren. &#8222;Der Juli war ein Wonnemonat f\u00fcr die Pflanzen&#8220;, sagt Stadtnaturexperte Derk Ehlert. &#8222;Ein Segen f\u00fcr viele Pflanzen.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Man sehe es den B\u00e4umen an, von denen zahlreiche nun kr\u00e4ftig neue Bl\u00e4tter bildeten. &#8222;Auch der Rasen profitiert jetzt in besonderer Weise. Man kann geradezu zuschauen, wie Rasenfl\u00e4chen sich von Gelb auf Gr\u00fcn verf\u00e4rben und wie Pilze aus dem Boden sprie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>B\u00e4ume haben Wasser durstig aufgesogen<\/p>\n<p>Im Juli fielen in Berlin einer Auswertung des Deutschen Wetterdienstes zufolge 145 Liter Regen pro Quadratmeter. Das entspreche mehr als dem Zweieinhalbfachen dessen, was man sonst im zweiten Sommermonat erwarten w\u00fcrde. Im deutschlandweiten Vergleich kam im Juli nur in Hamburg (155 Liter pro Quadratmeter) mehr runter als in Berlin.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Auch die tieferen Bodenschichten wurden nass&#8220;, erkl\u00e4rt Ehlert. Das Wasser sei bis zu einer Tiefe von 1,8 Metern versickert und von den B\u00e4umen durstig aufgesogen worden. &#8222;Genau dort ist es wichtig f\u00fcr die B\u00e4ume, um an ausreichend N\u00e4hrstoffen ranzukommen.&#8220; Ausgewachsene B\u00e4ume seien tief verwurzelt. Es dauere lange, bis das Wasser dort ankomme.\u00a0<\/p>\n<p>Grundwasser nicht ausreichend entlastet<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben das Empfinden, dass es dauernd geregnet hat. Aber insgesamt sind wir jetzt knapp unter dem Jahresdurchschnitt, den wir br\u00e4uchten&#8220;, erkl\u00e4rt Ehlert. Der Regen habe auch nicht ausgereicht, um den niedrigen Grundwasserspiegel zu entlasten.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die zum Teil schwer angeschlagenen B\u00e4ume ist es nur ein kurzfristiges Heilmittel. Ehlert vergleicht es mit einem Schal, den man sich bei einer Erk\u00e4ltung um den Hals wickelt. Das Defizit der vorigen Monate und Jahre &#8211; das Fr\u00fchjahr 2025 war eines der trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen &#8211; k\u00f6nne damit nicht ausgeglichen werden.<\/p>\n<p>Laut dem Berliner Waldzustandsbericht aus dem vergangenen Jahr weisen nur noch vier Prozent der B\u00e4ume keine sichtbaren Sch\u00e4den auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Experte: &#8222;Der Juli war ein Wonnemonat f\u00fcr die Pflanzen&#8220; 09.08.2025, 05:03 Uhr Viele Menschen haben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":330456,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,1890,282,29,41541,30,44032,2191,93521],"class_list":{"0":"post-330455","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-der","11":"tag-deutschland","12":"tag-experte","13":"tag-germany","14":"tag-juli","15":"tag-pflanzen","16":"tag-wonnemonat"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114996998634991108","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330455","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=330455"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330455\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/330456"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=330455"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=330455"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=330455"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}