{"id":330934,"date":"2025-08-09T09:28:09","date_gmt":"2025-08-09T09:28:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/330934\/"},"modified":"2025-08-09T09:28:09","modified_gmt":"2025-08-09T09:28:09","slug":"trump-route-soll-armenien-und-aserbaidschan-befrieden-dw-09-08-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/330934\/","title":{"rendered":"&#8222;Trump Route&#8220; soll Armenien und Aserbaidschan befrieden \u2013 DW \u2013 09.08.2025"},"content":{"rendered":"<p>Die S\u00fcdkaukasusrepubliken <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/armenien\/t-18426824\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Armenien<\/a> und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/aserbaidschan\/t-18456739\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aserbaidschan<\/a> wollen ein neues Kapitel in ihren Beziehungen aufschlagen. Auf <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/armenien-aserbaidschan-donald-trump-friedensgipfel-usa-ilham-aliyev-nikol-paschinjan\/a-73568289\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Einladung<\/a> von US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> unterzeichneten der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan und Aserbaidschans Pr\u00e4sident Ilham Aliyev im Wei\u00dfen Haus in Washington eine entsprechende Vereinbarung.<\/p>\n<p>&#8222;Armenien und Aserbaidschan verpflichten sich, alle K\u00e4mpfe f\u00fcr immer einzustellen, den Handel, den Reiseverkehr und die diplomatischen Beziehungen wieder aufzunehmen und die Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Integrit\u00e4t des jeweils anderen zu respektieren&#8220;, sagte Trump. Er habe &#8222;keinen Zweifel&#8220; daran, dass beide L\u00e4nder k\u00fcnftig &#8222;gro\u00dfartige Beziehungen&#8220; pflegen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>USA schlie\u00dfen noch separate Handelsvereinbarungen<\/p>\n<p>Die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/vereinigte-staaten-von-amerika-usa\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> h\u00e4tten zudem mit beiden Seiten separate Abkommen zur Ausweitung der Kooperation in den Bereichen Energie, Handel und Technologie unterschrieben, so der amerikanische Pr\u00e4sident. Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Verteidigungszusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und Aserbaidschan seien aufgehoben worden.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73577430\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73577430_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Aserbaidschans Pr\u00e4sident Ilham Aliyev, Donald Trump und der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan sitzen nebeneinander an einem Tisch \" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Aserbaidschans Pr\u00e4sident Ilham Aliyev, Donald Trump und der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan im Wei\u00dfen Haus in Washington Bild: Mark Schiefelbein\/AP Photo\/picture alliance<\/p>\n<p>&#8222;Bedeutender Meilenstein &#8211; Frieden im Kaukasus&#8220;<\/p>\n<p>Der armenische Regierungschef, der im eigenen Land umstritten ist, sprach von einem &#8222;bedeutenden Meilenstein&#8220;, der den Boden bereiten solle &#8222;f\u00fcr eine bessere Geschichte als die, die wir in der Vergangenheit hatten&#8220;. Der &#8222;Durchbruch&#8220; w\u00e4re ohne Trump nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>Aserbaidschans Pr\u00e4sident erkl\u00e4rte: &#8222;Wir stellen heute Frieden im Kaukasus her.&#8220; Er sei sich sicher, dass beide L\u00e4nder den Mut und die Verantwortung finden w\u00fcrden, sich zu vers\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Die beiden G\u00e4ste im Wei\u00dfen Haus regten an, Trump beim Nobelkomitee f\u00fcr den Friedensnobelpreis vorzuschlagen. &#8222;Wer, wenn nicht Pr\u00e4sident Trump\u00a0hat diesen Preis verdient&#8220;, sagte Aliyev.<\/p>\n<p>Transitkorridor durch Armenien<\/p>\n<p>Details der Vereinbarung wurden nicht bekannt. Eine Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Anna Kelly, hatte vor dem Treffen mitgeteilt, es werde eine &#8222;gemeinsame Erkl\u00e4rung&#8220; unterzeichnet, in der ein Transitkorridor zwischen Aserbaidschan und seiner autonomen Exklave Nachitschewan vereinbart wird &#8211; eine langj\u00e4hrige Forderung der Regierung in Baku. Der Korridor mit exklusiven Rechten f\u00fcr die USA werde &#8222;Trump-Stra\u00dfe f\u00fcr Internationalen Frieden und Wohlstand&#8220; (&#8222;Trump Route\u00a0for International Peace and Prosperity&#8220;) hei\u00dfen.<\/p>\n<p>Nachitschewan ist von Armenien, dem <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran\/t-17281594\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Iran<\/a> und der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/t\u00fcrkei\/t-17600264\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">T\u00fcrkei<\/a> umgeben. Obwohl die neue Handelsroute durch Armenien f\u00fchrt, sollen die Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Integrit\u00e4t des Landes gewahrt bleiben. US-Regierungsbeamte erkl\u00e4rten, der strategische Transitkorridor werde den Export von Energie und anderen Rohstoffen erleichtern. Erste konkrete Verhandlungen \u00fcber die &#8222;Trump Route&#8220; sollen Mitte n\u00e4chster Woche beginnen.<\/p>\n<p>Deutschland und die T\u00fcrkei begr\u00fc\u00dfen Friedensverpflichtung\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/deutschland\/t-17878299\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschlands<\/a> Au\u00dfenminister <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/johann-wadephul\/t-72499400\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Johann Wadephul<\/a> sagte, dass beide Staaten auf Initiative von Trump &#8222;einen Friedensvertrag paraphiert haben, ist Hoffnung f\u00fcr viele Menschen in Armenien und Aserbaidschan, die auf eine lange Vergangenheit von Konflikt, Vertreibungen und Leid blicken&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73482876\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73482876_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Johann Wadephul \" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul begl\u00fcckw\u00fcnschte beide L\u00e4nder &#8222;zum Weg der friedlichen Koexistenz&#8220; Bild: Michael Kappeler\/dpa\/picture alliance<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei, ein enger Verb\u00fcndeter Aserbaidschans, erkl\u00e4rte, in einer Zeit, in der internationale Konflikte und Krisen eskalierten, sei dieser Schritt eine \u00e4u\u00dferst wichtige Entwicklung f\u00fcr die F\u00f6rderung des Friedens und der Stabilit\u00e4t in der Region.\u00a0<\/p>\n<p>Lob von der EU und Gro\u00dfbritannien\u00a0<\/p>\n<p>Auch die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/europ\u00e4ische-union\/t-17281096\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Union<\/a> w\u00fcrdigte\u00a0die Friedensvereinbarung. In einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung von EU-Kommissionspr\u00e4sidentin <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ursula-von-der-leyen\/t-17298806\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ursula von der Leyen<\/a> und EU-Ratspr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ant\u00f3nio-costa\/t-71217402\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ant\u00f3nio Costa<\/a> hei\u00dft es, nun gelte es, &#8222;die rechtzeitige Umsetzung der vereinbarten Ma\u00dfnahmen sicherzustellen, um einen stetigen und ununterbrochenen Fortschritt in Richtung einer vollst\u00e4ndigen Normalisierung zu gew\u00e4hrleisten&#8220;.<\/p>\n<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/gro\u00dfbritannien\/t-17786217\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gro\u00dfbritanniens<\/a> Au\u00dfenminister David Lammy schrieb im Onlinedienst X, die Regierung in London sei bereit, &#8222;den Frieden im S\u00fcdkaukasus zu unterst\u00fctzen, sofern beide Seiten ihre Verpflichtungen einhalten&#8220;. Ausdr\u00fccklich lobte er die &#8222;entscheidende&#8220; Rolle von US-Pr\u00e4sident Trump.\u00a0<\/p>\n<p>Konfliktregion Berg-Karabach<\/p>\n<p>Jahrzehntelange Feindschaft hat bisher das Verh\u00e4ltnis zwischen dem christlich gepr\u00e4gten Armenien und dem \u00fcberwiegend muslimischen Aserbaidschan dominiert. Ein Streitpunkt war die mehrheitlich von ethnischen Armeniern bewohnte Enklave <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/berg-karabach\/t-18511714\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berg-Karabach<\/a> in Aserbaidschan. 2023 brachte Aserbaidschan in einer gro\u00dfangelegten Milit\u00e4roffensive die Konfliktregion unter seine Kontrolle. Mehr als 100.000 Armenier mussten aus ihrer Heimat ins Mutterland fliehen.<\/p>\n<p>se\/pgr (dpa, afp, ap, rtr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die S\u00fcdkaukasusrepubliken Armenien und Aserbaidschan wollen ein neues Kapitel in ihren Beziehungen aufschlagen. 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