{"id":331092,"date":"2025-08-09T10:55:19","date_gmt":"2025-08-09T10:55:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331092\/"},"modified":"2025-08-09T10:55:19","modified_gmt":"2025-08-09T10:55:19","slug":"wachstum-um-jeden-preis-wird-es-nicht-mehr-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331092\/","title":{"rendered":"&#8222;Wachstum um jeden Preis wird es nicht mehr geben\u201c"},"content":{"rendered":"<p>    <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/ywAAAAAAQABAAACAUwAOw==\" alt=\"Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der ING Deutschland, sitzt am Rande eines Interviews der Deutschen Presse-Agentur dpa in der ING-Zentrale vor dem Unternehmens-Logo.  - Copyright: picture alliance\/dpa | Arne Dedert\" loading=\"eager\" height=\"673\" width=\"960\" class=\"yf-1gfnohs loader\"\/> Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der ING Deutschland, sitzt am Rande eines Interviews der Deutschen Presse-Agentur dpa in der ING-Zentrale vor dem Unternehmens-Logo. &#8211; Copyright: picture alliance\/dpa | Arne Dedert      <\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Seit Januar 2025 f\u00fchrt Lars Stoy die ING Deutschland \u2013 und hat klare Pl\u00e4ne, um Angebotsl\u00fccken zu schlie\u00dfen. \u201eDer Zettel, den wir in den vergangenen sieben Monaten gef\u00fcllt haben, ist lang\u201c, sagt er der Deutschen Presse Agentur.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Viele Kunden \u00e4rgern sich besonders in der Urlaubszeit, dass die ING keine echte Kreditkarte anbietet. Stoy verspricht: \u201eWir arbeiten daran, 2026 eine solche L\u00f6sung f\u00fcr unsere Kundinnen und Kunden zu realisieren. Wenn wir \u00fcber bedarfsgerechte L\u00f6sungen f\u00fcr Kunden nachdenken, geh\u00f6rt eine Kreditkarte ganz sicher dazu. Das steht dick auf dem Zettel und ist hoch priorisiert.\u201c<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Wachstumspotenzial sieht Stoy bei jungen Kundengruppen: \u201eWir werden noch im August ein Girokonto Junior f\u00fcr 7- bis 17-J\u00e4hrige einf\u00fchren.\u201c Zun\u00e4chst nur f\u00fcr Kinder mit bestehendem Depot oder Tagesgeldkonto, ab Anfang 2026 auch f\u00fcr Neukunden.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Sicherheit geht vor: kein Dispo, keine riskanten Gesch\u00e4fte wie Gl\u00fccksspiel, Alkohol oder Tabak.<br \/>\u201eWir wollen mit diesem Konto junge Menschen an Finanzthemen heranf\u00fchren\u201c, sagt Stoy. \u201eEltern haben ein Cockpit, \u00fcber das sie sehen k\u00f6nnen, was ihre Kinder mit dem Konto tun.\u201c<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Im M\u00e4rz knackte die ING die Marke von zehn Millionen Kunden. Stoy stellt klar: \u201eDie Gesamtkundenzahl darf gerne weiterwachsen, aber nicht um jeden Preis. Wir wollen die Verbindung mit Kunden intensivieren.\u201c Und weiter: Dies sei &#8222;keine Wachstums-Absage, aber Wachstum um jeden Preis wird es nicht mehr geben.\u201c<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Seit Juli gibt es ein neues Kundenbindungsprogramm f\u00fcr aktive Trader. Wer vom \u201eBasis-Level\u201c bis in den Platin-Status aufsteigt, erh\u00e4lt Verg\u00fcnstigungen. Stoy betont: \u201eDas hat aber f\u00fcr denjenigen, der bei uns ab und zu mal einen Trade macht, \u00fcberhaupt keine Verschlechterungen zur Folge.\u201c Und: \u201eIch w\u00fcrde nicht ausschlie\u00dfen, dass wir derartige Kundenbindungsprogramme auch f\u00fcr andere Bereiche bringen.\u201c<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die ING setzt auf Hausbankkunden, die regelm\u00e4\u00dfig die App nutzen. Ende Juni z\u00e4hlte die Bank 2,75 Millionen \u201eMobile Primary Customers\u201c \u2013 bei 3,1 Millionen Hausbankkunden. Stoy ordnet ein: \u201eDer Konzern hat das Ziel, um eine Million Mobile-Primary-Kunden pro Jahr zu wachsen. Deutschland tr\u00e4gt rund 30 Prozent dazu bei \u2013 und das ist auch unser Anspruch nach vorne.\u201c<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die gesunkenen Leitzinsen dr\u00fccken den Gewinn: Im zweiten Quartal lag der Vorsteuergewinn bei 381 Millionen Euro \u2013 rund 20 Prozent weniger als im Vorjahr. \u201eUnterm Strich sind die Kennzahlen sehr gesund\u201c, sagt Stoy. \u201eDass sich Rekordergebnisse wie 2023, als die Zentralbankzinsen so sprungartig angestiegen sind, nicht wiederholen lassen, liegt auf der Hand.\u201c<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Stoy will das Gesch\u00e4ftsmodell breiter aufstellen: \u201eBei uns kommen \u00fcber 80 Prozent des Ergebnisses aus dem Zinsergebnis, der Rest aus Provisionen. Dieses Verh\u00e4ltnis wollen wir zugunsten des Provisions\u00fcberschusses ver\u00e4ndern. Dennoch werden wir immer ein eher zins\u00fcberschusslastiges Haus sein.\u201c<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Stoy will die ING im Wettbewerb vorn halten. Mit Blick auf Neo-Banken wie N26, Trade Republic und Revolut sagt er: \u201eIm besten Fall bleiben wir immer eine Nase voraus. Die ING ist die gr\u00f6\u00dfte Digitalbank in Deutschland, und der Anspruch bleibt ganz sicher bestehen.\u201c<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">dpa\/lidi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der ING Deutschland, sitzt am Rande eines Interviews der Deutschen Presse-Agentur dpa in der ING-Zentrale&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":331093,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,30,13,76912,93631,93629,14,3923,15,3921,12,93630],"class_list":{"0":"post-331092","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-ing","17":"tag-kundenbindungsprogramm","18":"tag-lars-stoy","19":"tag-nachrichten","20":"tag-nachrichten-aus-deutschland","21":"tag-news","22":"tag-news-aus-deutschland","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-wachstums"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114998445934144551","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331092","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=331092"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331092\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/331093"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=331092"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=331092"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=331092"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}