{"id":331182,"date":"2025-08-09T11:42:16","date_gmt":"2025-08-09T11:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331182\/"},"modified":"2025-08-09T11:42:16","modified_gmt":"2025-08-09T11:42:16","slug":"seltene-rohstoffe-regierung-in-sorge-wegen-china-erpressung-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331182\/","title":{"rendered":"Seltene Rohstoffe: Regierung in Sorge wegen China-Erpressung | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Peking\/Berlin \u2013 <b>Deutschland r\u00fcstet auf \u2013 doch damit die Produktion anlaufen kann, braucht es Rohstoffe aus China. Jetzt beklagen sich immer mehr Unternehmen, dass Lieferungen ausbleiben. Die Bundesregierung ist besorgt. <\/b><\/p>\n<p>Zu Jahresbeginn, als der Zollstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt Schlagzeilen machte, setzte auch Peking ein Zeichen. Eines, das im Trubel der Geschehnisse fast unterging und das langfristig dennoch tiefgreifende Konsequenzen haben k\u00f6nnte. Still und heimlich erweiterte die kommunistische Regierung ihre Liste der ausfuhrgenehmigungspflichtigen <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/rohstoffe\/news-fotos-videos-17024738.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rohstoffe.<\/a> <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>\u25ba Hei\u00dft konkret: Nicht mehr die Unternehmen selbst entscheiden, was sie an wen verkaufen \u2013 sondern Peking! <\/p>\n<p>\u25ba Im Fokus: Sogenannte Seltene Erden, bei denen <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/china\/thema-china-alle-infos-80032882.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">China<\/a> ein Quasi-Monopol (mehr als 90 Prozent Marktanteil) hat. <\/p>\n<p>\u25ba Die Folge: Exporte m\u00fcssen jetzt penibel dokumentiert und Informationen \u00fcber die Nutzung der G\u00fcter offengelegt werden.<\/p>\n<p>Material \u201ef\u00fcr wenige Wochen\u201c<\/p>\n<p>Der Wirtschaftsjurist Dr. Amir-Said Ghassabeh (46) ber\u00e4t betroffene Unternehmen und spricht von \u201eunz\u00e4hligen Anfragen\u201c seit April dieses Jahres. In BILD warnt er: \u201eEine deutliche Versch\u00e4rfung der Versorgungslage ist zu erwarten.\u201c Gerade kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen h\u00e4tten oft nur Material \u201ef\u00fcr wenige Wochen\u201c. <\/p>\n<p>Besorgt zeigt sich auch das Wirtschaftsministerium von Ministerin <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/katherina-reiche-alle-news-und-infos-eBj9L27XOBBk0ZOQuAoI\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Katherina Reiche<\/a> (52, <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/cdu\/cdu-csu-alle-infos-76661590.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CDU<\/a>): Man nehme \u201edie Risiken durch Chinas Exportkontrollen f\u00fcr kritische Rohstoffe sehr ernst\u201c und betrachte die Situation \u201emit Sorge\u201c, teilte eine Sprecherin BILD mit. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"628\" alt=\"Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/34693538f2c7d9e0c44ffa4fd942f2d6,60488dd\"   class=\"dynamic\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche setzt auf die EU-Kommission <\/p>\n<p>Foto: IMAGO\/Bernd Elmenthaler<\/p>\n<p>Betroffene Unternehmen k\u00f6nnen sich deshalb bei der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/europaeische-union\/thema-europaeische-union-alle-infos-79955728.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU<\/a>-Kommission melden, welche die F\u00e4lle dann geb\u00fcndelt an die chinesische Regierung \u00fcbergibt. Das soll diplomatischen Druck erzeugen. Ob es ausreicht? Unklar. <\/p>\n<p>Produktionsstopps m\u00f6glich<\/p>\n<p>Denn sicher ist auch: China nutzt die Abh\u00e4ngigkeit der Welt f\u00fcr eine kalkulierte Erpressung. Die Chancen auf Erfolg stehen gut. Laut Bundeswirtschaftsministerium k\u00f6nnen \u201ekommerzielle Anlagen zur Separation von Seltenen Erden derzeit nur von wenigen L\u00e4ndern au\u00dferhalb von China errichtet werden\u201c. <\/p>\n<p>F\u00fcr den Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie ist deshalb klar, dass es eine \u201eweitere Diversifizierung der Bezugsquellen\u201c braucht. Auch wenn man dort die aktuelle Versorgungslage als \u201estabil\u201c einsch\u00e4tzt. <\/p>\n<p><b>Bleiben die Lieferungen weiterhin aus, so Wirtschaftsjurist Dr. Ghassabeh, drohen bei einigen Unternehmen sogar Produktionsstopps. <\/b><\/p>\n<p>Zur Person<\/p>\n<p><b>Dr. Amir-Said Ghassabeh<\/b> ist Rechtsanwalt und Partner bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Hamburg. Er gilt als ausgewiesener Experte f\u00fcr den grenz\u00fcberschreitenden Handel und ber\u00e4t hierzu zahlreiche Industrieunternehmen, die neben zivilen auch milit\u00e4rische G\u00fcter herstellen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Peking\/Berlin \u2013 Deutschland r\u00fcstet auf \u2013 doch damit die Produktion anlaufen kann, braucht es Rohstoffe aus China. Jetzt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":331183,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[685,175,227,170,169,29,30,171,174,451,105,45,1017,173,172,64,10257],"class_list":{"0":"post-331182","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-bundeswehr","9":"tag-business","10":"tag-china","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-militaer","18":"tag-seltene-erden","19":"tag-texttospeech","20":"tag-trump-donald","21":"tag-unternehmen","22":"tag-unternehmen-maerkte","23":"tag-usa","24":"tag-xi-jinping"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114998630493080523","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331182","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=331182"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331182\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/331183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=331182"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=331182"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=331182"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}