{"id":331276,"date":"2025-08-09T12:36:13","date_gmt":"2025-08-09T12:36:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331276\/"},"modified":"2025-08-09T12:36:13","modified_gmt":"2025-08-09T12:36:13","slug":"sachsen-leipzig-1972-ausstellung-bietet-einen-besonderen-blick-auf-die-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331276\/","title":{"rendered":"Sachsen: &#8222;Leipzig 1972&#8220;: Ausstellung bietet einen besonderen Blick auf die Stadt"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 09.08.2025 12:45 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong><strong>In der neuen Ausstellung &#8222;Leipzig 1972&#8220; zeigt das Grassi Museum f\u00fcr Angewandte Kunst historische Aufnahmen der Stadt zu DDR-Zeiten. Aufgenommen wurden sie von Ute Eskildsen und Timm Rautert, die damals zum Verwandten-Besuch aus dem Westen in den Osten reisten. Nach mehr als 50 Jahren entdeckten sie die Bilder im Privatarchiv wieder. Nun sind sie am neuen Ausstellungsort, im Grassi-Himmel, erstmals zu sehen. Zu entdecken ist dort ebenso eine begehbare Skulptur des Leipziger K\u00fcnstlers Thomas Moecker. <\/strong><\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><a name=\"leipzig\" class=\"copytext-anchor\">In Leipzig<\/a> ist am Freitagabend die erste Ausstellung im neuen Saal des Grassi-Museums f\u00fcr Angewandte Kunst, im Grassi-Himmel, er\u00f6ffnet worden. Unter dem Titel &#8222;Leipzig 1972&#8220; sind dort rund 50 historische Schwarz-Wei\u00df-Fotografien der Messestadt zu sehen.<\/p>\n<p>    Reise in die DDR nach Leipzig: Private Fotos als Zeitdokument<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAufgenommen wurden sie von Ute Eskildsen und Timm Rautert, die damals als junge Absolventen der Folkwang-Schule f\u00fcr Gestaltung in Essen eine Reise in die DDR unternommen hatten. Rautert, Jahrgang 1941, kannte die Stadt bereits seit seiner Kindheit, gemeinsam mit Ute Eskildsen wollte er dort 1972 Verwandte besuchen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">\nGemeinsam zogen beide eine Woche lang mit ihrem Fotoapparat durch die Stadt, um die Stimmung in der DDR-Metropole einzufangen. Sie zeigen Menschen in Alltagssituationen in ihrer Umgebung in stillen Schwarz-Wei\u00df-Aufnahmen. Die nun ausgestellte Foto-Serie sei &#8222;wirklich Teamwork&#8220;, erkl\u00e4rt Olaf Thormann, Direktor des Grassi-Museums, zur Schau. Wer damals welches Bild geschossen habe, k\u00f6nne das Fotografen-Paar heute nicht mehr sagen. Die Pl\u00e4ne, die Fotoreihe in einem Buch zu ver\u00f6ffentlichen, seien damals nicht realisiert worden. Die Aufnahmen seien bei ihnen selbst in Vergessenheit geraten, die Negative erst beim Ordnen des Archivs von Rautert wieder aufgetaucht.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Gemeinsam fing das Paar sowohl die modernen Seiten Leipzigs ein &#8230;\n                    <\/p>\n<p>    Pr\u00e4gend f\u00fcr die Kunst der Fotografie: Rautert und Eskildsen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRautert arbeitete nach seinem Studium weltweit als Fotojournalist, von 1993 bis 2008 lehrte er als Professor f\u00fcr Fotografie an der Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst in Leipzig, zugleich portr\u00e4tierte er K\u00fcnstler von Andy Warhol bis Neo Rauch. Eskildsen baute am Folkwang-Museum die fotografische Abteilung auf und leitete sie bis 2012, au\u00dferdem war sie dort stellvertretende Direktorin und Kuratorin.<\/p>\n<p>    Museum plant Ankauf der Leipzig-Fotos<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">\nNun ist eine Auswahl der Aufnahmen doch noch zu sehen, zur Ausstellung erscheint ein Foto-Buch, das laut Thormann zeigt, wie die beiden jungen Fotografen, das &#8222;Nebeneinander von Modernit\u00e4t und br\u00f6ckelnder Bausubstanz&#8220; ins Bild setzten, mit einem besonderen Blick &#8222;f\u00fcr die eigent\u00fcmliche Stille auch belebter Orte&#8220;. Die &#8222;Beobachtungssch\u00e4rfe und Melancholie&#8220; k\u00e4me nun, 35 nach dem Ende der DDR, besonders zur Geltung. &#8222;Diese Serie, die geh\u00f6rt nat\u00fcrlich nach Leipzig&#8220;, sagt Grassi-Direktor Thormann bei MDR KULTUR. &#8222;Wir sind dran, sie zu erwerben und hoffen, das wir das f\u00fcr Leipzig wirklich retten k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        &#8230; als auch die Stille und der Verfall in der sozialistischen Metropole.\n                    <\/p>\n<blockquote class=\"zitat\">\n<p>\n                    Diese Serie, die geh\u00f6rt nat\u00fcrlich nach Leipzig.<br \/>\n <strong>Olaf Thormann | Direktor Grassi-Museum f\u00fcr Angwandte Kunst Leipzig<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>    Blick \u00fcber die Stadt: Skulptur zum Aufstieg in den Grassi-Himmel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Weg hoch zum neuen Ausstellungsort, dem Grassi-Himmel, im dritten Stock des Geb\u00e4udes, f\u00fchrt zu einem weiteren Kunstwerk, das erstmals zu sehen ist. Zeitgleich zur Vernissage wird auch die Arbeit &#8222;Offene Stadt&#8220; von Thomas Moecker eingeweiht. Die Besucherinnen und Besucher k\u00f6nnen \u00fcber die begehbare Skulptur, eine wei\u00dfe Treppe aus Betonbl\u00f6cken im Stile des Brutalismus nach oben steigen und durch ein Fenster einen Blick hinaus auf die Stadt werfen, die heute so ganz anders aussieht als in den Aufnahmen von Rautert und Eskildsen vor mehr als 50 Jahren.<\/p>\n<p>    Weitere Informationen zu Ausstellung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>&#8222;Leipzig 1972. Ute Eskildsen &amp; Timm Rautert&#8220;<\/strong><br \/>Foto-Ausstellung vom 9. August bis 30. November 2025<\/p>\n<p><strong>Grassi Himmel<\/strong><br \/>Grassi Museum f\u00fcr Angewandte Kunst<br \/>Johannisplatz 5-11<br \/>04103 Leipzig<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffnungszeiten:<\/strong><br \/>Dienstag bis Sonntag, von 10 bis 18 Uhr<br \/>Mittwochs bis 20 Uhr<br \/>Montags geschlossen<\/p>\n<p>Der <strong>Eintritt<\/strong> ist frei.<\/p>\n<p><strong>Hinweis zur Barrierefreiheit:<\/strong><br \/>Die Ausstellung ist nur \u00fcber Treppen erreichbar. Es gibt keine Angebote f\u00fcr Menschen mit Sehbehinderung.<\/p>\n<p><strong>Das Buch zur Ausstellung:<\/strong><br \/>Ute Eskildsen, Timm Rautert: &#8222;Leipzig 1972&#8220;<br \/>Steidl Verlag<br \/>144 Seiten, 68 Abbildungen<br \/>In Leinen gebunden<br \/>ISBN: 978-3-96999-273-9<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Quelle: MDR KULTUR (Ulrike Thielmann), Grassi MAK, Wikipedia, Redaktionelle Bearbeitung: tsa, ks<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/leipzig-leipzig-land\/grassi-foto-ausstellung-ddr-rautert-eskildsen-kultur-news-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.tagesschau.de\/image\/3b6f5760-8e5b-474f-ab60-9f42d5eba8e2\/AAABlap_eyE\/AAABmFUWGAQ\/original\/lra-mdr-logo-100.svg\" alt=\"Mitteldeutscher Rundfunk\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 09.08.2025 12:45 Uhr In der neuen Ausstellung &#8222;Leipzig 1972&#8220; zeigt das Grassi Museum f\u00fcr Angewandte Kunst historische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":331277,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[3364,29,30,71,81,859],"class_list":{"0":"post-331276","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-leipzig","12":"tag-mdr","13":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114998842713473759","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=331276"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331276\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/331277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=331276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=331276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=331276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}