{"id":331284,"date":"2025-08-09T12:40:16","date_gmt":"2025-08-09T12:40:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331284\/"},"modified":"2025-08-09T12:40:16","modified_gmt":"2025-08-09T12:40:16","slug":"neue-betrugsmasche-in-stuttgart-nicht-ueberall-wo-polizei-draufsteht-steckt-auch-polizei-drin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331284\/","title":{"rendered":"Neue Betrugsmasche in Stuttgart: Nicht \u00fcberall, wo Polizei draufsteht, steckt auch Polizei drin"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Neue Betrugsmasche in Stuttgart: Nicht \u00fcberall, wo Polizei draufsteht, steckt auch Polizei drin\" title=\"Neue Betrugsmasche in Stuttgart: Nicht \u00fcberall, wo Polizei draufsteht, steckt auch Polizei drin\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.2d5e4618-faa1-449e-8c50-be77d58e0bdc.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tFalsche Polizisten tragen mitunter echt aussehende Uniformteile.\u00a0Foto: Phillip Weingand\t\t\t<\/p>\n<p>Aktuell sind betr\u00fcgerische Banden mit einer neuen Masche unterwegs: Sie kommen in Uniform an die T\u00fcr. Wie kann man sich vor ihnen sch\u00fctzen?<\/p>\n<p>Sie rufen an, sie machen Stress, verbreiten Angst und Panik \u2013 vor allem unter \u00e4lteren Menschen. Mit Schauergeschichten von dr\u00e4uenden \u00dcberf\u00e4llen oder Unf\u00e4llen geliebter Angeh\u00f6riger \u00fcberrumpeln Betr\u00fcgerinnen und Betr\u00fcger seit Jahren ihre Opfer. Dabei sind sie auch so dreist, sich als <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Polizei\" title=\"Polizei\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> auszugeben. <\/p>\n<p>Eine neue Masche geht noch einen Schritt weiter: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.suedwesten-falsche-polizisten-taeuschen-weiter-erfolgreich.93081110-c88b-4077-a6cb-0ec8228ec0c5.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nun treten die Tatverd\u00e4chtigen auch noch in Uniformen auf<\/a>, die offenbar echter Polizeikleidung t\u00e4uschend \u00e4hnlich sehen. Wie kann man erkennen, ob die Uniformierten an der Haust\u00fcr echt sind? Die Polizei hat ein paar einfache Tipps, wie man nicht in die Falle der Banden ger\u00e4t \u2013 und sein Hab und Gut vor ihnen sch\u00fctzen kann. <\/p>\n<p>In Brackenheim (Kreis <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Heilbronn\" title=\"Heilbronn\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heilbronn<\/a>) tauchten in den zur\u00fcckliegenden Wochen Personen an der Haust\u00fcr auf, die Westen mit der Aufschrift \u201ePolizei\u201c trugen. Sie versuchten, so meldet es die echte Polizei,<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.suedwesten-falsche-polizisten-taeuschen-weiter-erfolgreich.93081110-c88b-4077-a6cb-0ec8228ec0c5.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> in einem der gemeldeten F\u00e4lle<\/a> eine Frau zu \u00fcberreden, sensible Informationen \u00fcber die pers\u00f6nlichen Verh\u00e4ltnisse zu entlocken. Sie sollen eine Art Polizeimarke gezeigt haben und den Anruf eines weiteren Beamten angek\u00fcndigt haben. <\/p>\n<p>Diese Reihenfolge ist neu: Bei fr\u00fcheren Maschen und beispielsweise von einem bevorstehenden Einbruch geflunkert. Mit hartn\u00e4ckiger Gespr\u00e4chsf\u00fchrung wurden die Opfer dann dazu gebracht, Geld und Wertsachen an Boten zu \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.d2dd0556-1137-4fa9-8eba-9b74df35009e.original1024.media.jpeg\"\/>     Die Vorderseite des neuen Dienstausweises mit dem Polizeistern als Hologramm und einem \u201eKippbild\u201c des Passfotos, das \u2013 wie beim Personalausweis \u2013 in einem bestimmten Winkel sichtbar wird.    Foto: Innenministerium Baden-W\u00fcrttemberg    <\/p>\n<p>Laut der Polizei ist es m\u00f6glich, mit einfachen Methoden herauszufinden, ob die Person an der Haust\u00fcr wirklich eine Beamtin oder ein Beamter ist. Sie r\u00e4t, lieber skeptisch zu sein \u2013 echte Polizistinnen und Polizisten haben nichts zu verbergen und warten den Gegencheck ab. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.f1289636-c585-4f02-903d-f0f6b1839513.original1024.media.jpeg\"\/>     Auf der R\u00fcckseite ist das Wort Polizei in Blindenschrift eingepr\u00e4gt und die 110 steht in variabler Tinte drauf.    Foto: Innenministerium Baden-W\u00fcrttemberg    <\/p>\n<ul>\n<li>Beim geringsten Zweifel, ob die Person an der Haust\u00fcr tats\u00e4chlich von der Polizei kommt, soll man zum Telefon greifen und bei der n\u00e4chsten Polizeidienststelle oder die 110 anrufen. Sollte es sich tats\u00e4chlich um echte Polizistinnen und Polizisten handeln, dann kann man das auf diesem Weg verifizieren.<\/li>\n<li>Auf jeden Fall sollte man sich den Ausweis zeigen lassen. Aktuell bekommen alle Beamtinnen und Beamte einen neuen ausgestellt \u2013 dieser ist bundesweit einheitlich gestaltet und verf\u00fcgt \u00fcber neue Sicherheitsmerkmale. <\/li>\n<li>Auch die Uniform kann man \u00fcberpr\u00fcfen: Polizistinnen und Polizisten tragen ihre Uniform immer komplett. Ein Polizeihemd zu einer Jeans, wie es die Titelfigur der Eberhofer-Krimis tr\u00e4gt, ist nicht erlaubt. Auch eine Kombination einer Weste mit Alltagskleidung \u2013 wie in Brackenheim vorgekommen \u2013 ist keine korrekte Uniformierung. Kriminalpolizei kann in ziviler Kleidung arbeiten. In diesem Fall soll man aber dann wieder den Ausweis pr\u00fcfen und sich bei der Dienststelle r\u00fcckversichern. <\/li>\n<li>Die Sicherheitsmerkmale des neuen Ausweises sind ein Braille-Schriftzug auf der R\u00fcckseite, eine 110, die die Farbe je nach Blickwinkel wechselt und ein \u201eKippbild\u201c auf der Vorderseite. Dieses Bild erscheint \u2013 wie beim Personalausweis \u2013 je nachdem, aus welcher Richtung man auf den Dienstausweis schaut. Der Polizeistern ist als Hologramm aufgebracht. <\/li>\n<li>Die Polizei stellt keine Fragen zu pers\u00f6nlichen Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnissen, und erst recht fordern sie auch niemanden dazu auf, ihnen Geld, Schmuck oder andere Wertgegenst\u00e4nde zu geben. Man solle auf derlei Forderungen niemals eingehen, und seien die Anrufer oder Besucher an der T\u00fcr auch noch so \u00fcberzeugend. <\/li>\n<li>Wer den Verdacht hat, einen betr\u00fcgerischen Anruf erhalten zu haben oder gar von Tatverd\u00e4chtigen aufgesucht worden zu sein, soll sich umgehend bei der Polizei melden. Sie gibt dann Pressemeldungen heraus, um vor der Betrugsmasche zu warnen. <\/li>\n<li>Wer einen Anruf dieser Art erh\u00e4lt und die Polizei alarmieren soll, soll sichergehen, dass die Verbindung getrennt war. Also auflegen und neu w\u00e4hlen \u2013 in keinem Fall eine R\u00fcckruftaste dr\u00fccken, selbst wenn eine vermeintlich echte Rufnummer der Polizei angezeigt war. <\/li>\n<li>Wer Opfer geworden ist, solle keine falsche Scheu haben, sich bei der Polizei zu melden. Die Ermittelnden wissen, welchen gro\u00dfen Druck die Anrufenden aufbauen und haben Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Opfer. Je mehr die Polizei \u00fcber die F\u00e4lle wei\u00df, desto besser kann sie aufkl\u00e4ren und andere vor der Masche warnen. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch wenn die Anrufenden mit der \u201eSchock-Methode\u201c operieren und eine schlimme Nachricht \u00fcberbringen, etwa dass ein Familienmitglied einen schweren Unfall verursacht habe: Ruhe bewahren und zun\u00e4chst innerhalb des Familiemumfelds nachforschen, ob die Geschichte stimmen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Falsche Polizisten tragen mitunter echt aussehende Uniformteile.\u00a0Foto: Phillip Weingand Aktuell sind betr\u00fcgerische Banden mit einer neuen Masche unterwegs:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":331285,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,83037,93663,3364,29,30,18401,121,1441,85897],"class_list":{"0":"post-331284","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-betru","10":"tag-brackenheim","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-heilbronn","15":"tag-polizei","16":"tag-stuttgart","17":"tag-textmanager"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114998858592984346","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331284","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=331284"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331284\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/331285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=331284"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=331284"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=331284"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}