{"id":331297,"date":"2025-08-09T12:47:49","date_gmt":"2025-08-09T12:47:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331297\/"},"modified":"2025-08-09T12:47:49","modified_gmt":"2025-08-09T12:47:49","slug":"abgeordnete-kuendigen-ablehnung-von-streckenneubau-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331297\/","title":{"rendered":"Abgeordnete k\u00fcndigen Ablehnung von Streckenneubau an"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Hamburg\/L\u00fcneburg<\/strong> &#8211; Nieders\u00e4chsische Bundestagsabgeordnete \u00e4u\u00dfern sich weitgehend ablehnend \u00fcber eine neue Bahnstrecke Hamburg-Hannover. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Parlamentariern aus der Region ergeben. Zwei Bundestagsabgeordnete der Regierungsparteien k\u00fcndigten an, im Parlament gegen das Vorhaben stimmen zu wollen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">\u201eSollte der Bundestag in diesem Jahr \u00fcber die aktuelle Neubauplanung abstimmen, werde ich dem Vorhaben nicht zustimmen\u201c, sagte die Abgeordnete Cornell Babendererde (CDU) aus dem Wahlkreis Harburg der Deutschen Presse-Agentur. Aus demselben Wahlkreis k\u00fcndigte die SPD-Abgeordnete Svenja Stadler an, gegen den Neubau stimmen zu wollen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Deutsche Bahn hatte Ende Juni einen Vorschlag vorgelegt, der den Neubau einer Neubaustrecke Hamburg-Hannover vorsieht. Mit dem Vorschlag soll sich dieses Jahr zun\u00e4chst der Verkehrsausschuss und dann der Bundestag befassen. Im Bundestag braucht es eine einfache Mehrheit.\u00a0<\/p>\n<p>Wahlkreis Harburg<\/p>\n<ul class=\"list-content\">\n<li class=\"list-item\">Die Abgeordnete Babendererde lehnt den Neubau ab: Es handle sich um ein Vorhaben, \u201edas an den Bed\u00fcrfnissen und Realit\u00e4ten vor Ort vorbeigeht\u201c. Die Notwendigkeit des Vorhabens sei fraglich, denn die Bestandsstrecken k\u00f6nnten ausgebaut werden. \u201eBesonders entt\u00e4uschend finde ich, wie wenig konstruktiv und transparent die Deutsche Bahn bislang mit der Kritik aus der Region umgeht.\u201c<\/li>\n<li class=\"list-item\">Die Parlamentarierin Stadler spricht sich ebenfalls gegen die Neubaustrecke aus. \u201eDer Schutz der Region, der Natur und die Einhaltung demokratischer Kompromisse stehen f\u00fcr mich an erster Stelle\u201c, sagte sie. Stadler bef\u00fcrwortet den Ausbau der Bestandsstrecken. \u201eDiese L\u00f6sung ist wirtschaftlich, \u00f6kologisch und sozial der bessere Weg.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wahlkreis Rotenburg I \u2013 Heidekreis<\/p>\n<ul class=\"list-content\">\n<li class=\"list-item\">Eine aktuelle Antwort Lars Klingbeils (SPD) liegt nicht vor. Der Bundesfinanzminister spricht sich seit Jahren gegen den Neubau aus und pl\u00e4diert f\u00fcr eine sachliche Debatte. \u201eEs gibt die Bahndebatte seit 25 Jahren in meinem Wahlkreis. Beim Dialogforum Nord hat es eine Entscheidung gegeben. Ministerpr\u00e4sident Olaf Lies pl\u00e4diert f\u00fcr eine Generalsanierung, das halte ich f\u00fcr den richtigen Weg\u201c, sagte er Anfang Juni.\u00a0<\/li>\n<li class=\"list-item\">Die Bundestagsabgeordnete Vivian Tauschwitz (CDU) nimmt keine eindeutige Position ein, warnt aber vor einer vorschnellen Entscheidung. Eine Abstimmung im Bundestag k\u00f6nne erst angesto\u00dfen werden, wenn alle Informationen vorl\u00e4gen &#8211; etwa zu Fl\u00e4chen und Umweltauswirkungen. \u201eDas ist bislang nicht der Fall.\u201c Die bisherige Kommunikation der Bahn sei unzureichend gewesen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wahlkreis Celle &#8211; Uelzen<\/p>\n<ul class=\"list-content\">\n<li class=\"list-item\">Der CDU-Politiker Henning Otte ist im Juni Wehrbeauftragter geworden und musste deshalb sein Abgeordnetenmandat zur\u00fcckgeben. Otte will sich dennoch gegen den Neubau und f\u00fcr den Ausbau der Bestandsstrecken einsetzen, wie es aus seinem B\u00fcro hei\u00dft. Sein Stimmrecht hat er allerdings verloren.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wahlkreis Hannover-Land I<\/p>\n<ul class=\"list-content\">\n<li class=\"list-item\">Der Abgeordnete Hendrik Hoppenstedt (CDU) will sich zun\u00e4chst nicht zu der Neubautrasse \u00e4u\u00dfern. Er warte, bis der Vorschlag an das Parlament gegeben werde und eine Stellungnahme des Verkehrsministeriums vorliege. Hierzu werde dann Stellung genommen, hei\u00dft es aus dem Wahlkreisb\u00fcro.\u00a0<\/li>\n<li class=\"list-item\">Der AfD-Parlamentarier Dirk Brandes spricht sich gegen die Neubaustrecke aus, da diese am Interesse der B\u00fcrger vorbeigehe. Brandes verweist auf die zur\u00fcckliegende Einigung zugunsten des Ausbaus der Bestandsstrecken. \u201eWenn man heute \u2013 zehn Jahre sp\u00e4ter \u2013 diese Einigung einfach \u00fcbergeht, sendet das ein verheerendes Signal an alle Beteiligten.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wahlkreis L\u00fcchow-Dannenberg \u2013 L\u00fcneburg<\/p>\n<ul class=\"list-content\">\n<li class=\"list-item\">Als Sprecher seiner Fraktion f\u00fcr Umwelt und Klimaschutz pl\u00e4diert Jakob Blankenburg (SPD) f\u00fcr eine neue Verbindung. Er rechnet mit zunehmendem G\u00fcterumschlag, auch wegen der geplanten Fehmarnbelt-Querung nach D\u00e4nemark. \u201eEs gibt weniger Naturschutzfl\u00e4chen und Menschen, die beeintr\u00e4chtigt werden, wenn diese Strecke angegangen wird.\u201c Er verweist auf ein geplantes Gutachten des Verkehrsministeriums.\u00a0<\/li>\n<li class=\"list-item\">Julia Verlinden, Abgeordnete der Gr\u00fcnen, findet die vorgelegten Argumente f\u00fcr die Neubaustrecke nach eigener Aussage transparent und \u00fcberzeugend. \u201eDeswegen unterst\u00fctze ich diese.\u201c Sie erwarte, dass der Bundestag die Planungsergebnisse der Bahn z\u00fcgig ber\u00e4t. Auch die Bestandsstrecke m\u00fcsse dringend modernisiert werden. Daf\u00fcr habe sie sich in der vorangegangenen Legislatur starkgemacht.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg\/L\u00fcneburg &#8211; Nieders\u00e4chsische Bundestagsabgeordnete \u00e4u\u00dfern sich weitgehend ablehnend \u00fcber eine neue Bahnstrecke Hamburg-Hannover. 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