{"id":331633,"date":"2025-08-09T15:47:18","date_gmt":"2025-08-09T15:47:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331633\/"},"modified":"2025-08-09T15:47:18","modified_gmt":"2025-08-09T15:47:18","slug":"marjana-verkauft-russen-ihren-koerper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/331633\/","title":{"rendered":"Marjana verkauft Russen ihren K\u00f6rper"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Kiew. Nahe der Front in Donezk boomt die Prostitution. Russische Soldaten zahlen gut \u2013 trotz Krieg und Gefahr ist der Markt lukrativer denn je.<\/p>\n<p class=\"\">Die Frontlinie verl\u00e4uft nur wenige Kilometer entfernt, doch das Gesch\u00e4ft in Donezk floriert. Es geht um Sex. Um Soldaten. Um viel <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/geld\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1641991635\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Geld<\/a> \u2013 und um Gefahr.<\/p>\n<p class=\"\">Fast dreieinhalb Jahre nach Beginn des <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/ukraine-krieg\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1642507034\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine<\/a> boomt die Prostitution in den besetzten Gebieten wie nie zuvor. Besonders in Donezk und Luhansk, wo bereits seit 2014 eine Art Ausnahmezustand herrscht. Damals riefen prorussische Kr\u00e4fte die sogenannten \u201eVolksrepubliken\u201c aus. Seither existieren dort keine funktionierenden rechtsstaatlichen Strukturen mehr \u2013 ein N\u00e4hrboden f\u00fcr Schattenwirtschaft. Auch f\u00fcr die Sexindustrie, die sich bis 2022 relativ ungest\u00f6rt entwickeln konnte.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409633261_1754542986_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[1\/1] \" alt=\"209674_1325_209674_cover.jpg\" title=\"209674_1325_209674_cover.jpg\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"\">Nach dem Gro\u00dfangriff <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/russland\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1642506816\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russlands<\/a> im Februar 2022 brach das Gesch\u00e4ft zun\u00e4chst ein. Doch mittlerweile ist es zur\u00fcck \u2013 gr\u00f6\u00dfer und lukrativer als je zuvor. Hauptkunden sind russische Soldaten, nicht mehr zivile Verwaltungsmitarbeiter wie fr\u00fcher. Viele von ihnen verf\u00fcgen \u00fcber gut dotierte Vertr\u00e4ge. Laut dem renommierten russischen Exilmedium \u201eWjorstka\u201c, das f\u00fcr investigative Recherchen bekannt ist, machen Milit\u00e4rangeh\u00f6rige mittlerweile rund 90 Prozent der Kundschaft aus.<\/p>\n<p>   Frauen aus Russland verdienen gut: Hohe Einnahmen, aber bedr\u00fcckende Realit\u00e4t <\/p>\n<p class=\"\">Neu ist auch: Viele der Frauen, die in Donezk und Luhansk arbeiten, stammen aus dem international anerkannten russischen Staatsgebiet. Die Einnahmen sind hoch \u2013 laut \u201eWjorstka\u201c lassen sich dort zwischen 5000 Euro im Monat und bis zu 15.000 Euro pro Woche verdienen. Die Nachfrage ist gro\u00df. Oft gehe es den Soldaten dabei nicht nur um Sex, sondern auch um N\u00e4he \u2013 manche buchten Frauen nur, um \u00fcber ihre Kriegsm\u00fcdigkeit zu sprechen. <\/p>\n<p>   Hauptstadt Inside von J\u00f6rg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hinter den Kulissen der Politik &#8211; meinungsstark, exklusiv, relevant.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p class=\"\">Eine von ihnen ist Marjana, 25. Sie arbeitete fr\u00fcher in Moskau und Sotschi. Im Februar 2023 reiste sie erstmals nach Luhansk. Ihr Zuh\u00e4lter hatte sie auf die Idee gebracht \u2013 er war im <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/herbst\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1635346138\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Herbst<\/a> 2022 mobilisiert worden und berichtete von vielen Soldaten mit Geld und nur wenigen Frauen vor Ort. Einige Prostituierte h\u00e4tten bis zu zehn M\u00e4nner pro Tag bedient, berichtet sie. \u201eIch konnte das nicht in dem Umfang. F\u00fcnf bis sechs Kunden sind mein Maximum.\u201c Die Angst vor Luftangriffen? Sie sei irgendwann nur noch zweitrangig gewesen.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409645549_1754744795_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Mit dem neuen Standard-Gewehr der russischen Streitkr\u00e4fte: Kampftraining von Soldaten der 7. Garde-Luftsturm-Division mit dem neuen AK-12K Sturmgewehr in der Region Saporischschja\" title=\"Offiziell ist Prostitution f\u00fcr russische Soldaten verboten.\u00a0\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Offiziell ist Prostitution f\u00fcr russische Soldaten verboten.\u00a0<br \/>\n      \u00a9 action press | Alexander Polegenko\n    <\/p>\n<p>    Einige Frauen fahren sogar bis an die Sch\u00fctzengr\u00e4ben \u2013 trotz Gewalterfahrungen <\/p>\n<p class=\"\">Laut den von \u201eWjorstka\u201c zitierten Frauen sind heute \u00fcber 300 Prostituierte in Donezk und Luhansk t\u00e4tig. Etwa ein Drittel von ihnen arbeitet in Bordellen, der Rest selbstst\u00e4ndig. Viele reisen f\u00fcr zwei bis drei Wochen an, kehren dann nach Russland zur\u00fcck \u2013 und kommen nach etwa einem Monat wieder. Neben Donezk und Luhansk gelten auch Berdjansk, Mariupol und Melitopol als Zentren der Prostitution. Die Vermittlung l\u00e4uft vor allem \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/telegram\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1631699012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Telegram<\/a>-Chats. Die Preise sind hoch \u2013 rund 200 Euro pro Stunde, \u00e4hnlich wie in Moskau.<\/p>\n<p class=\"\">Das Gesch\u00e4ft ist gef\u00e4hrlich. Viel gef\u00e4hrlicher als anderswo. Karina, eine weitere Prostituierte, berichtet: Fast alle ihre Kunden leiden unter Kriegstraumata, viele haben Kopfverletzungen oder Nervenst\u00f6rungen. Beinahe jede Frau, die sie kennt, sei von Soldaten geschlagen oder vergewaltigt worden. Messer, Pistolen, Maschinengewehre \u2013 Drohungen mit Waffen geh\u00f6ren zum Alltag. Einige Frauen fahren sogar bis an die Sch\u00fctzengr\u00e4ben, h\u00e4ufiger aber arbeiten sie in zweiter Linie, zwei bis drei Kilometer von der Front entfernt.<\/p>\n<p class=\"\">Offiziell ist Prostitution f\u00fcr russische Soldaten verboten. Die Milit\u00e4rpolizei soll einschreiten. Doch laut Aussagen der Frauen verdienen auch manche Ordnungsh\u00fcter mit \u2013 indem sie wegsehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kiew. Nahe der Front in Donezk boomt die Prostitution. 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