{"id":332215,"date":"2025-08-09T21:04:11","date_gmt":"2025-08-09T21:04:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332215\/"},"modified":"2025-08-09T21:04:11","modified_gmt":"2025-08-09T21:04:11","slug":"die-us-rockband-the-black-keys-ueber-die-alben-die-ihren-sound-gepraegt-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332215\/","title":{"rendered":"Die US-Rockband The Black Keys \u00fcber die Alben, die ihren Sound gepr\u00e4gt haben"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"headline__lead\">Die Songs der US-Rockband The Black Keys sind im Blues getr\u00e4nkt. Soeben ist ihr neues Album \u00abNo Rain, No Flowers\u00bb erschienen. F\u00fcr uns haben sie die wichtigsten zehn Blues-Alben zusammengestellt, die ihren Sound pr\u00e4gten und in keiner Sammlung fehlen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>   <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" alt=\"Noch am Anfang ihrer Karriere: das amerikanische Rock-Duo The Black Keys im September 2003.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"2983\" height=\"3709\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/2b3d6e19-0528-4dde-888d-02204828d523.jpg\" loading=\"eager\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Noch am Anfang ihrer Karriere: das amerikanische Rock-Duo The Black Keys im September 2003. <\/p>\n<p>Gregory Bojorquez \/ Getty<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j20gghj00\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text\">Es gibt keine freundlicheren Rockstars als The Black Keys aus Nashville. Vielleicht ein Grund, weshalb es das Duo mit einem Musikstil in die Arenen dieser Welt schaffte, der zwar ungeheuren Spass macht, aber seit vierzig Jahren als ausgestorben gilt: Bluesrock. Am Freitag erschien ihr neues Album \u00abNo Rain, No Flowers\u00bb. Wir trafen Dan Auerbach, Gitarre, und Patrick Carney, Schlagzeug, an einem heissen Montagabend im Juni im fensterlosen, sauerstoffarmen Raum einer Mehrzweckhalle in D\u00fcbendorf, um mit ihnen \u00fcber die zehn wichtigsten Blues-Alben zu sprechen, die den Sound der Black Keys pr\u00e4gten. Eine Stunde sp\u00e4ter gaben sie in \u00abThe Hall\u00bb ein Konzert vor 5000 Fans.<\/p>\n<p> Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen <\/p>\n<p>\n        NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.\n      <\/p>\n<p>Bitte passen Sie die Einstellungen an.<\/p>\n<p>1. T-Model Ford: Pee-Wee Get My Gun (1997)<img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"1200\" height=\"1200\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j20c4qam0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\"><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Dieses Album war enorm wichtig f\u00fcr uns. Es erschien bei Fat Possum Records, einem kleinen Label aus Oxford, Mississippi, das sich darauf spezialisiert hatte, unbekannte oder in Vergessenheit geratene Bluesmusiker zu ver\u00f6ffentlichen. T-Model Ford war \u00fcber siebzig Jahre alt, als er mit \u00abPee-Wee Get My Gun\u00bb sein erstes Album aufnahm. Andere Blues-Legenden wie Son House oder Skip James waren bereits tot, aber T-Model Ford trat noch immer auf, in kleinen Klubs, und freute sich \u00fcber die jungen M\u00e4dchen im Publikum. <br \/><strong>Patrick Carney:<\/strong> Ich mag, wie Tommy Lee Miles hier Schlagzeug spielt. Sehr untypisch, nicht wie der g\u00e4ngige Chicago Blues, der damals \u00fcberall zu h\u00f6ren war. Etwas vom Besten in Sachen Blues seit den Sechzigern. Ich bin mit Classic Rock und Punk aufgewachsen, aber dieses Album hat f\u00fcr mich alles ver\u00e4ndert. Ich glaube, Dan hatte mich darauf aufmerksam gemacht. Der wusste alles \u00fcber den Blues.<\/p>\n<p>2. Robert Johnson: Complete Recordings (1936\/37)<img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"600\" height=\"600\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j20c4qar0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\"><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Mein Vater h\u00f6rte R&amp;B von Stax und Motown, aber auch Lightnin\u2019 Hopkins oder Howlin\u2019 Wolf. Als ich in der Mittelstufe war, kam Robert Johnsons \u00abComplete Recordings\u00bb heraus. Das Album lief bei uns die ganze Zeit und hatte einen riesigen Einfluss auf mich, obwohl ich noch nicht Gitarre spielte. Noch immer kenne ich alle seine Songs auswendig. <br \/><strong>NZZaS:<\/strong> Warum ist der mit 27 Jahren verstorbene Robert Johnson bis heute so eine mythische Figur? <br \/><strong>Dan Aucherbach:<\/strong> Weil er tot ist \u2013 und unglaublich gut war. Seine Texte, seine Technik, das Gitarrenspiel. Er hatte das Handwerk von K\u00fcnstlern wie Willie Brown, Skip James, Son House gelernt, aber er schrieb eing\u00e4ngigere Musik. Seine Songs springen fast aus den Lautsprechern. Auf seltsame Weise war Johnson eine fr\u00fche Pop-Version des Blues. Auch die Soundqualit\u00e4t ist f\u00fcr die damalige Zeit hervorragend, obwohl er seine Platten in Hotelzimmern aufgenommen hatte.<\/p>\n<p>3. Junior Kimbrough: Sad Days, Lonely Nights (1994)<img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"1249\" height=\"1112\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j21hllk21\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\"><strong>Patrick Carney:<\/strong> Wir hatten dieses Album auf unserer ersten Tournee fast pausenlos im Bus geh\u00f6rt. Perfekt zum Autofahren, hypnotisch, d\u00fcster, roh.<br \/><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Auch Kimbroughs Alben erschienen bei Fat Possum Records. Wir sahen ihn oft live. Er steckte seine Gitarre in einen billigen Verst\u00e4rker, sass dort, spielte und trank seinen Whisky. Arbeiterklasse, T-Shirt, Jeans. Wie R.\u00a0L. Burnside und T- Model Ford.<br \/><strong>Patrick Carney:<\/strong> Sein Sound erinnerte mich an die Bands, die ich damals mochte: Pavement, Modest Mouse, The Stooges\u00a0.\u00a0.\u00a0. Darum konnte ich sofort etwas mit ihm anfangen. <br \/><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Ich glaube, es sind unsere unterschiedlichen musikalischen Perspektiven, die uns gegenseitig beeinflussten und auch den Sound der Black Keys pr\u00e4gten.<\/p>\n<\/p>\n<p>The Black Keys: \u00abLonely Boy\u00bb. <\/p>\n<p>4. Muddy Waters: Electric Mud (1968)<img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"597\" height=\"600\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j20c4qb11\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\"><strong>Patrick Carney:<\/strong> \u00abElectric Mud\u00bb ist eine der wenigen Bluesplatten, die ich mochte, bevor ich Dan kennenlernte. Ein seltsames Album, aber es hatte mir die Augen ge\u00f6ffnet. Als Schlagzeuger konnte ich mit Chicago Blues nie etwas anfangen. Bis heute kriege ich diesen Shuffle Beat nicht hin. Aber \u00abElectric Mud\u00bb hat mir gezeigt, dass Blues auch anders klingen kann. <br \/><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Es gibt aber auch Chicago Blues, den wir m\u00f6gen, die fr\u00fchen Hound-Dog-Taylor-Platten zum Beispiel. <br \/><strong>Patrick Carney:<\/strong> Absolut. Geh\u00f6rt auch auf diese Liste.<\/p>\n<p>5. Hound Dog Taylor: Natural Boogie (1974)<img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"1200\" height=\"1200\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j20c4qb50\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\"><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Grossartig, wie roh und kaputt seine Gitarre klingt, aggressiv, verzerrt, und trotzdem wundersch\u00f6n. <br \/><strong>Patrick Carney:<\/strong> Von der Energie her fast schon Punk. Einfach in einer anderen Zeit.<br \/><strong>NZZaS:<\/strong> Es gibt viele grosse Blues-Gitarristen. Was aber ist mit Blues-Schlagzeugern?<br \/><strong>Patrick Carney:<\/strong> Peck Curtis, Sam Carr, Cedric Burnside\u00a0.\u00a0.\u00a0.<br \/><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Ich liebe Russell Simins von The Jon Spencer Blues Explosion. Als ich deren Album \u00abOrange\u00bb zum ersten Mal h\u00f6rte, dachte ich: \u00abWas ist denn das?\u00bb So was hatte ich noch nie geh\u00f6rt. Pat, erz\u00e4hl ihm deine Geschichte mit Jon Spencer, die ist grossartig!<\/p>\n<p>6. The Jon Spencer Blues Explosion: Orange (1994)<img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"1200\" height=\"1200\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j20c4qb80\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\"><strong>Patrick Carney:<\/strong> Als Teenager war ich ein grosser Blues-Explosion-Fan, und als ich sah, dass die Band ein Konzert in Akron spielte, ging ich hin und k\u00e4mpfte mich zur B\u00fchne vor. Spencer trug diese weissen italienischen Loafers und schrie sich die Seele aus dem Leib. Ich spielte bereits in einer eigenen Band und hatte ein Demo-Tape mitgebracht, das ich ihm vor die F\u00fcsse legte, in der Hoffnung, er w\u00fcrde es sich sp\u00e4ter anh\u00f6ren. Spencer blickte mir direkt in die Augen, hob einen Fuss \u2013 und trat die Kassette weg. Ein Schock f\u00fcr einen siebzehnj\u00e4hrigen Fan.<br \/><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Ha, ha, ha! Eine andere Platte, die ich durch dich kennenlernte und die mich sehr beeinflusste, war \u00abSafe as Milk\u00bb von Captain Beefheart. Wie bist du auf die gekommen?<\/p>\n<p>7. Captain Beefheart: Safe as Milk (1967)<img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"800\" height=\"800\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j20c4qba0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\"><strong>Patrick Carney:<\/strong> Mein Vater hatte einen \u00abSafe as Milk\u00bb-Sticker auf sein Auto geklebt. Ich kannte das Cover also schon als Kind, aber erst Jahre sp\u00e4ter, als ich in einem Plattenladen arbeitete, erinnerte ich mich daran und h\u00f6rte mir das Album an. Nat\u00fcrlich fand ich es grossartig. Als du mir dann Howlin\u2019 Wolf vorspieltest, dachte ich: \u00abWow, das klingt wie Beefheart!\u00bb<br \/><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Und als ich zum ersten Mal Beefheart h\u00f6rte, dachte ich, klingt wie Howlin\u2019 Wolf, nur schr\u00e4ger. Sp\u00e4ter fand ich heraus, dass Ry Cooder auf dem Album Gitarre spielt.<br \/><strong>NZZaS:<\/strong> Wer hat Sie als Gitarrist inspiriert?<br \/><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Lightnin\u2019 Hopkins war wichtig.<\/p>\n<p>8. Lightnin\u2019 Hopkins: The Gold Star Sessions (1947)<img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"900\" height=\"900\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j20c4qbd0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\"><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Mein Onkel war ein grosser Bluesfan und schenkte mir eine CD der \u00abGold Star Sessions\u00bb. Damals spielte ich bereits Gitarre, ich liebte Hopkins rohen, elektrischen Sound. In unserer Schulbibliothek entdeckte ich einen Konzertmitschnitt auf VHS-Kassette mit guten Nahaufnahmen. Die lieh ich mir aus. So konnte ich zusehen, was Hopkins mit seinen Fingern machte, und versuchte, es nachzuspielen. Immer wieder spulte ich das Tape zur\u00fcck, bis ich begriffen hatte, was da passierte.<br \/><strong>Patrick Carney:<\/strong> Du musstest in die Bibliothek gehen, um die alten Bluesmusiker spielen zu sehen\u00a0.\u00a0.\u00a0.<br \/><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Ja, darum waren Labels wie Fat Possum, die sich um diese Blues-Legenden k\u00fcmmerten, so wichtig f\u00fcr mich. Ich musste nicht mehr in die Bibliothek, um sie spielen zu sehen.<br \/><strong>Patrick Carney:<\/strong> Da f\u00e4llt mir ein tolles Live-Album von Robert Nighthawk ein.<\/p>\n<p>9. Robert Nighthawk: Live on Maxwell Street (1964)<img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"1000\" height=\"993\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j20c4qbh0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\"><strong>Dan Auerbach:<\/strong> \u00abLive on Maxwell Street\u00bb? Grossartig. Auf der Strasse in Chicago aufgenommen \u2013 man h\u00f6rt Passanten plaudern und Autos vorbeifahren. Zwei Gitarren, Schlagzeug, kein Bass. Aufs N\u00f6tigste reduziert. Wie Jon Spencer Blues Explosion oder R.\u00a0L. Burnside. Roh und ungefiltert.<br \/><strong>Patrick Carney:<\/strong> Die Platte hatte grossen Einfluss auf unser erstes Album \u00abThe Big Come Up\u00bb von 2002.<br \/><strong>NZZaS:<\/strong> Was ist mit Ihrem neuen Album \u00abNo Rain, No Flowers\u00bb? <br \/><strong>Patrick Carney:<\/strong> Das ist kein Blues. Da kommt vieles zusammen, was wir m\u00f6gen. Pop, Garage-Rock, Soul, Funk und nat\u00fcrlich auch Blues, aber\u00a0.\u00a0.\u00a0. <br \/><strong>NZZaS:<\/strong> Welches Ihrer Alben kommt dem Blues am n\u00e4chsten?<br \/><strong>Patrick Carney:<\/strong> \u00abDelta Kream\u00bb war eine Hommage an den Blues.<\/p>\n<\/p>\n<p>The Black Keys: \u00abThe Night Before\u00bb. <\/p>\n<p>10. The Black Keys: Delta Kream (2021)<img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"600\" height=\"600\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j20c4qbp0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\"><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Mit diesem Album haben wir uns alte Hill-Country-Blues-St\u00fccke vorgenommen, die wir lieben. Von John Lee Hooker, Junior Kimbrough, Johnnie Temple\u00a0.\u00a0.\u00a0. Aber macht uns das zu einer Blues-Band? Nein.<br \/><strong>Patrick Carney:<\/strong> Leute wie Junior Kimbrough oder T-Model Ford lebten ihr ganzes Leben am selben Ort und h\u00f6rten, wenn \u00fcberhaupt, nur lokale Musik. Wir sind mit allen m\u00f6glichen Einfl\u00fcssen aufgewachsen. Haben Plattenl\u00e4den durchforstet, sind herumgekommen, haben nach neuer Musik gest\u00f6bert. Wir k\u00f6nnten nie echte Bluesmusiker sein.<br \/><strong>NZZaS:<\/strong> Was ist das \u00fcberhaupt, echter Blues?<br \/><strong>Dan Auerbach:<\/strong> Der Blues ist das Fundament der modernen amerikanischen Musik. Nat\u00fcrlich hat er sich ver\u00e4ndert, wurde kommerzialisiert, ausgebeutet. Aber es gibt Alben, die mich noch immer tief ber\u00fchren und die f\u00fcr die Entwicklung unserer eigenen Musik von immenser Bedeutung waren.<\/p>\n<p data-team-footnote=\"\" id=\"id-doc-1j20ee24s0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"footnote\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent footnote nzzinteraction\">Neues Album: Black Keys: No Rain, No Flowers (Warner).<\/p>\n<p data-team-nzzas-footnote=\"\" id=\"id-doc-1j20d3pr90\" data=\"[object Object]\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"nzzas-footnote\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent nzzas-footnote nzzinteraction\">\n  Ein Artikel aus der \u00ab\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Songs der US-Rockband The Black Keys sind im Blues getr\u00e4nkt. 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