{"id":332355,"date":"2025-08-09T22:22:20","date_gmt":"2025-08-09T22:22:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332355\/"},"modified":"2025-08-09T22:22:20","modified_gmt":"2025-08-09T22:22:20","slug":"munch-bilder-in-chemnitz-ausstellung-angst-in-kulturhauptstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332355\/","title":{"rendered":"Munch-Bilder in Chemnitz: Ausstellung &#8222;Angst&#8220; in Kulturhauptstadt"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\" alt=\"Im Hintergrund h\u00e4ngt an der Wand eine Neuinterpretation des Werks &quot;Der Schrei&quot;. Im Vordergrund sind verschwommen Besucher zu sehen.\" class=\"pei0kpe\"\/>Die Ausstellung in der Kulturhauptstadt blickt auf Edvard Munch jenseits seines ber\u00fchmtesten Werks &#8222;Der Schrei&#8220;. Das Hauptthema seiner Kunst und der Ausstellung bleibt die Angst.09.08.2025 | 1:30 min<\/p>\n<p>Angst und Einsamkeit, Krankheit, Liebe und Tod sind Themen, die sich durch Edvard Munchs umfangreiches Werk ziehen. Sein Lebensweg f\u00fchrte den norwegischen K\u00fcnstler auch ins s\u00e4chsische Chemnitz. Deswegen widmen ihm die dortigen Kunstsammlungen nun eine gro\u00dfe Ausstellung unter dem Titel &#8222;Angst&#8220;.<\/p>\n<p>Neben fast 100 Arbeiten von Munch selbst haben die Kuratorinnen viele Arbeiten anderer K\u00fcnstler wie Andy Warhol, Neo Rauch, Georg Baselitz und Karl Schmidt-Rottluff zusammengetragen. Zudem kehrt ein Gem\u00e4lde Munchs erstmals nach fast 90 Jahren in die Stadt zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Angst, Einsamkeit und Liebe zeitlos aktuelle Themen<\/p>\n<p>Munchs Themen wie Angst und Liebe seien universell und machten seine Arbeiten bis heute aktuell, betonte die Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Florence Thurmes. In vielerlei Hinsicht habe er seinerzeit technisch und inhaltlich neue Wege beschritten und sei pr\u00e4gend f\u00fcr nachfolgende K\u00fcnstlergenerationen gewesen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\" alt=\"In Frankfurt wird die &quot;Mona Lisa&quot; lebendig und beantwortet Fragen. Ein innovatives KI-Projekt macht Geschichte interaktiv erlebbar.\" class=\"pei0kpe\"\/>In Frankfurt wird die &#8222;Mona Lisa&#8220; lebendig und beantwortet Fragen. Ein innovatives KI-Projekt macht Geschichte interaktiv erlebbar.26.06.2025 | 2:16 min<\/p>\n<p>Dialog mit K\u00fcnstlern wie Warhol<\/p>\n<p>Munchs weltber\u00fchmtes Schrei-Motiv wird in der Chemnitzer Ausstellung als Lithografie aus dem Jahr 1895 gezeigt. Es tritt in den Dialog mit Andy Warhols &#8222;The Scream (After Munch)&#8220; von 1984. Als W\u00fcrdigung Munchs hatte Warhol die Lithografie nachgezeichnet und mit Farbfeldern in Schwarz, Gelb, Gr\u00fcn, Pink und Blau untersetzt. Auch der K\u00fcnstler Osmar Osten hat sich mit dem &#8222;Schrei&#8220; auf seine ganz eigene Art auseinandergesetzt, wie die Ausstellung zeigt.<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/kunstsammlungen-chemnitz-edvard-munch-100~3840x2160\"  alt=\"Sachsen, Chemnitz: Die Arbeit &quot;The Scream&quot; (nach Munch) von Andy Warhol ist w\u00e4hrend einer Vorbesichtigung in den Kunstsammlungen Chemnitz zu sehen.\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"  style=\"object-fit:cover;object-position:center\" fetchpriority=\"low\" class=\"f1mqliu0\"\/><\/p>\n<p>Die Bilder des K\u00fcnstlers Edvard Munch wurden oft als Inspiration genutzt &#8211; wie sein ber\u00fchmtes Bild &#8222;Der Schrei&#8220; f\u00fcr &#8222;The Scream&#8220; von Andy Warhol.<\/p>\n<p>Quelle: dpa<\/p>\n<p>So werden Arbeiten Munchs immer wieder in Beziehung zu Werken anderer K\u00fcnstler gesetzt. Sein Selbstportr\u00e4t etwa, das ihn vor schwarzem Hintergrund zeigt, im Vordergrund ein knochiger Arm als Zeichen der Verg\u00e4nglichkeit, h\u00e4ngt neben einer Videoarbeit von Marina Abramovic. Darin ist sie mit goldener Maske zu sehen, die nach und nach f\u00e4llt. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\" alt=\"Eine Besucherin fotografiert das Bild &quot;Das Rendezvous der Freunde&quot; (1922) von Max Ernst beim Er\u00f6ffnungsrundgang in der Hamburger Kunsthalle in der Ausstellung &quot;Rendezvous der Tr\u00e4ume - Surrealismus und deutsche Romantik&quot;.\" class=\"pei0kpe\"\/>Der Surrealismus zeigt Tr\u00e4ume und Begierde, seinen Ursprung hat er in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg. Ab Freitag \u00f6ffnet die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle.   12.06.2025 | 1:31 min<\/p>\n<p>Gem\u00e4lde kehrt nach fast 90 Jahren zur\u00fcck<\/p>\n<p>In Chemnitz wurde Munch schon zu Lebzeiten mehrfach mit Ausstellungen gew\u00fcrdigt. Daran wird ebenfalls erinnert, etwa mit einem Plakat der Retrospektive 1929. Darauf abgedruckt ist das Gem\u00e4lde &#8222;Zwei Menschen. Die Einsamen&#8220;. 1937 musste es unter den Nationalsozialisten wieder verkauft werden.<\/p>\n<p>Mit der aktuellen Ausstellung kehrt es vor\u00fcbergehend zur\u00fcck. Nach fast 90 Jahren sei es erstmals wieder in Deutschland und Chemnitz zu sehen, betonte Thurmes. Es zeigt eine Frau und einen Mann an einem Strand aufs Meer blickend.<\/p>\n<p>Munch selbst war 1905 auf Einladung eines Textilunternehmers einige Wochen in Chemnitz. In dieser Zeit entstanden mehrere Gem\u00e4lde und Zeichnungen, von denen zwei in der Ausstellung zu sehen sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\" alt=\"Halbzeitbilanz Kulturhauptstadtjahr\" class=\"pei0kpe\"\/>Chemnitz ist in diesem Jahr europ\u00e4ische Kulturhauptstadt. Bei einem Streifzug durch die s\u00e4chsische Stadt zieht Mima-Reporter Thomas B\u00e4rsch eine Halbzeitbilanz. 04.07.2025 | 6:00 min<\/p>\n<p>Ausstellung H\u00f6hepunkt im Kulturhauptstadtjahr <\/p>\n<p>Chemnitz ist dieses Jahr zusammen mit dem slowenischen Nova Gorica an der Grenze zu Italien <a data-testid=\"richtext-link\" class=\"b7kurox _nl_\" id=\"3cbba947\" href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/deutschland\/kulturhauptstadt-chemnitz-2025-fest-vielfalt-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kulturhauptstadt Europas<\/a>. Die Munch-Ausstellung &#8222;Angst&#8220; gilt als einer der H\u00f6hepunkte im Programm. Sie ist vom 10. August bis 2. November in den Kunstsammlungen am Theaterplatz zu sehen. Parallel dazu gibt es Veranstaltungen wie Filmvorf\u00fchrungen, Vortr\u00e4ge, Lesungen, F\u00fchrungen und Workshops &#8211; etwa zum Thema &#8222;Schreien &#8211; aber richtig!&#8220;.ZDFheute auf WhatsApp<img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/logo-whatsapp-100~1920x1080\"  alt=\"Icon von whatsapp\" decoding=\"async\" loading=\"eager\"  style=\"object-fit:cover;object-position:center\" fetchpriority=\"high\" class=\"f1mqliu0\"\/><\/p>\n<p>Quelle: dpa<\/p>\n<p>Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann sind Sie beim ZDFheute-WhatsApp-Channel richtig. Hier erhalten Sie <strong>die wichtigsten Nachrichten auf Ihr Smartphone<\/strong>. Nehmen Sie teil an Umfragen oder lassen Sie sich durch unseren Podcast &#8222;Kurze Auszeit&#8220; inspirieren. <strong>Zur Anmeldung<\/strong>: <a data-testid=\"richtext-link\" href=\"https:\/\/whatsapp.com\/channel\/0029VaDL1i89cDDZkGqJRr2S\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"b7kurox\">ZDFheute-WhatsApp-Channel<\/a>.<\/p>\n<p>Quelle: dpa, epd<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Ausstellung in der Kulturhauptstadt blickt auf Edvard Munch jenseits seines ber\u00fchmtesten Werks &#8222;Der Schrei&#8220;. Das Hauptthema seiner&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":332356,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,1794,215],"class_list":{"0":"post-332355","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-kunst-und-design","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115001147171358960","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/332355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=332355"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/332355\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/332356"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=332355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=332355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=332355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}