{"id":332414,"date":"2025-08-09T22:57:13","date_gmt":"2025-08-09T22:57:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332414\/"},"modified":"2025-08-09T22:57:13","modified_gmt":"2025-08-09T22:57:13","slug":"vor-putin-treffen-europaeische-staaten-unterbreiten-ukraine-vorschlag-und-stellen-trump-bedingungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332414\/","title":{"rendered":"Vor Putin-Treffen: Europ\u00e4ische Staaten unterbreiten Ukraine-Vorschlag \u2013 und stellen Trump Bedingungen"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Trump will in wenigen Tagen mit Kremlchef Putin \u00fcber die Zukunft der Ukraine verhandeln \u2013 ohne deren Beteiligung. Nun mischen sich die Europ\u00e4er ein und st\u00e4rken dem Land den R\u00fccken.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Vor dem geplanten Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin zur Ukraine machen europ\u00e4ische Staaten einen eigenen Vorschlag. \u201eWir halten weiterhin an dem Grundsatz fest, dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt ver\u00e4ndert werden d\u00fcrfen\u201c, hei\u00dft es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung von Frankreich, Italien, Deutschland, Polen, Gro\u00dfbritannien, Finnland und der EU-Kommission. \u201eDer derzeitige Frontverlauf sollte der Ausgangspunkt f\u00fcr Verhandlungen sein\u201c, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p>Sinnvolle Verhandlungen k\u00f6nnten nur \u201eim Rahmen eines Waffenstillstands oder einer Verringerung der Feindseligkeiten\u201c stattfinden, betonen die Europ\u00e4er. Notwendig seien zudem robuste und glaubw\u00fcrdige Sicherheitsgarantien, die es der Ukraine erm\u00f6glichten, ihre Souver\u00e4nit\u00e4t wirksam zu verteidigen. Zu einem perspektivischen Nato-Beitritt gibt es keine dezidierte \u00c4u\u00dferung in der Erkl\u00e4rung und auch nicht dazu, ob die USA Teil der Sicherheitsgarantien sein sollten.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4er versichern der Ukraine zugleich weiterhin umfangreiche milit\u00e4rische und finanzielle Hilfe. Man werde weiter eng mit Trump, den USA, dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und dem ukrainischen Volk zusammenarbeiten. Die Staats- und Regierungschefs betonen, ein Weg zum Frieden k\u00f6nne nicht ohne die Ukraine entschieden werden. \u201eDie Ukraine hat die Freiheit, \u00fcber ihr eigenes Schicksal zu entscheiden\u201c, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Trump f\u00fcr Gebietsabtretungen<\/p>\n<p>Trump und Putin haben f\u00fcr den 15. August ein Gipfeltreffen in Alaska vereinbart. Der US-Pr\u00e4sident will dann ein Friedensabkommen besiegeln, das Gebietsabtretungen der Ukraine vorsieht. Selenskyj lehnt dies kategorisch ab. Die Ukrainer w\u00fcrden kein Land den Besatzern \u00fcberlassen, erkl\u00e4rte Selenskyj. Eine Mehrzahl europ\u00e4ischer Staaten hat sich entschieden auf die Seite der Ukraine gestellt und einen Diktatfrieden ohne Beteiligung der Regierung in Kiew abgelehnt. Auch die Bundesregierung pochte bislang darauf, dass es nicht zu Vereinbarungen \u00fcber den Kopf der ukrainischen Regierung hinweg kommen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>\u201eEs wird einen Tausch von Territorien geben, der f\u00fcr beide Seiten von Vorteil ist\u201c, hatte Trump am Freitag gesagt. Nach seinen Worten stehen die Ukraine und Russland kurz vor einer Waffenstillstandsvereinbarung. Russland best\u00e4tigte das Gipfeltreffen von Trump mit Putin, machte aber keine Angaben zu einem m\u00f6glichen Abkommen zur Beendigung der K\u00e4mpfe. Beide Pr\u00e4sidenten w\u00fcrden sich darauf konzentrieren, Optionen f\u00fcr eine \u201elangfristige friedliche L\u00f6sung der Ukraine-Krise\u201c zu er\u00f6rtern, erkl\u00e4rte Putins au\u00dfenpolitischer Berater Juri Uschakow in Moskau.<\/p>\n<p>Putin, der 2022 den \u00dcberfall auf das Nachbarland befahl, beansprucht die ukrainischen Regionen Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson sowie die bereits 2014 annektierte Halbinsel Krim. Die Nachrichtenagentur Bloomberg News hatte berichtet, amerikanische und russische Unterh\u00e4ndler arbeiteten an einem Abkommen, das die russischen Eroberungen festschreiben soll. Ein Mitarbeiter des Wei\u00dfen Hauses bezeichnete die Bloomberg-Meldung als Spekulation. Ein Sprecher des Kremls reagierte zun\u00e4chst nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme.<\/p>\n<p>Seit seiner R\u00fcckkehr ins Wei\u00dfe Haus im Januar ist Trump bem\u00fcht, die Beziehungen zu Russland zu verbessern und den Krieg zu beenden. Wegen Putins Weigerung, die Offensive zu stoppen, hatte Trump mit Sanktionen gedroht. Demnach sollten von Freitag an US-Z\u00f6lle gegen L\u00e4nder verh\u00e4ngt werden, die russisches \u00d6l kaufen und damit indirekt zur Finanzierung des russischen Milit\u00e4rs beitragen. Bis Freitagabend war jedoch unklar, ob diese Sanktionen in Kraft treten, verschoben oder aufgehoben werden.<\/p>\n<p>dpa\/pfi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump will in wenigen Tagen mit Kremlchef Putin \u00fcber die Zukunft der Ukraine verhandeln \u2013 ohne deren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":332415,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,15323,114,93955,13,14,15,110,111,15725,115,12,116,113,317,112,117],"class_list":{"0":"post-332414","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-balken-inbox","11":"tag-donald-geb-1946","12":"tag-friedensgespraeche-ks","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-newsteam","17":"tag-putin","18":"tag-russland-politik","19":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-selenskyj","22":"tag-trump","23":"tag-ukraine","24":"tag-wladimir","25":"tag-wolodymyr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115001284664147130","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/332414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=332414"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/332414\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/332415"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=332414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=332414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=332414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}