{"id":332553,"date":"2025-08-10T00:21:08","date_gmt":"2025-08-10T00:21:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332553\/"},"modified":"2025-08-10T00:21:08","modified_gmt":"2025-08-10T00:21:08","slug":"vor-trump-putin-gipfel-europaeische-staats-und-regierungschefs-fordern-mehr-druck-auf-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332553\/","title":{"rendered":"Vor Trump-Putin-Gipfel: Europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs fordern mehr &#8222;Druck&#8220; auf Russland"},"content":{"rendered":"<p>      Vor Trump-Putin-Gipfel: Europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs fordern mehr &#8222;Druck&#8220; auf Russland<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Vor dem Gipfeltreffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin haben europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs mehr Druck auf Russland zur Beendigung des Krieges in der Ukraine gefordert. &#8222;Wir sind \u00fcberzeugt, dass nur ein Ansatz erfolgreich sein kann, der aktive Diplomatie, Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine und Druck auf die Russische F\u00f6deration zur Beendigung ihres illegalen Krieges kombiniert&#8220;, teilten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine Amtskollegen aus Frankreich, Italien, Polen, Gro\u00dfbritannien, Finnland sowie EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung am Sonntag mit. Trump hatte zuvor angek\u00fcndigt, dass sein Treffen mit Putin am kommenden Freitag in Alaska im Nordwesten der USA stattfinden solle. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj ist nicht zu dem Gipfel eingeladen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">&#8222;Wir begr\u00fc\u00dfen die Bem\u00fchungen von Pr\u00e4sident <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/lifestyle\/leute\/themen\/donald-trump-4540962.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trump<\/a>, das T\u00f6ten in der Ukraine zu beenden&#8220;, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung weiter. Die Staats- und Regierungschefs seien bereit, &#8222;diese Bem\u00fchungen diplomatisch zu unterst\u00fctzen und unsere umfangreiche milit\u00e4rische und finanzielle Hilfe f\u00fcr die Ukraine fortzusetzen&#8220;. Dies k\u00f6nne &#8222;unter anderem durch die Arbeit der Koalition der Willigen, sowie durch die Aufrechterhaltung und Verh\u00e4ngung restriktiver Ma\u00dfnahmen gegen Russland&#8220; geschehen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Selenskyj hatte zuvor in Onlinediensten vor &#8222;Entscheidungen ohne die Ukraine&#8220; gewarnt, da dies eine &#8222;Entscheidung gegen den Frieden&#8220; sei. Die Ukrainer w\u00fcrden ihr Land &#8222;nicht den Besatzern&#8220; \u00fcberlassen. &#8222;Dieser Krieg muss ehrlich beendet werden, und es liegt an <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/russland-4155004.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a>, den Krieg zu beenden, den es begonnen hat&#8220;, betonte Selenskyj in seiner Abendansprache am Samstag.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">&#8222;Sinnvolle Verhandlungen k\u00f6nnen nur im Rahmen eines Waffenstillstands oder einer Verringerung der Feindseligkeiten stattfinden&#8220;, betonten Merz, von der Leyen, Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni, Polens Regierungschef Donald Tusk, Gro\u00dfbritanniens Premierministers Keir Starmer und Finnlands Pr\u00e4sident Alexander Stubb in der gemeinsamen Erkl\u00e4rung. Notwendig seien zudem robuste und glaubw\u00fcrdige Sicherheitsgarantien, die es der <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/ukraine-4540764.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> erm\u00f6glichten, ihre Souver\u00e4nit\u00e4t wirksam zu verteidigen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Der Weg zum Frieden in der Ukraine k\u00f6nne jedoch nicht ohne die Ukraine beschlossen werden, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung weiter. &#8222;Wir halten weiterhin an dem Grundsatz fest, dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt ver\u00e4ndert werden d\u00fcrfen&#8220;, darum solle der derzeitige Frontverlauf &#8222;der Ausgangspunkt f\u00fcr Verhandlungen sein&#8220;.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Zuvor hatte Trump angek\u00fcndigt, sein &#8222;mit Spannung erwartete Treffen&#8220; mit <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/wladimir-putin-4539916.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Putin<\/a> werde am 15. August im US-Bundesstaat Alaska stattfinden. Der Kreml best\u00e4tigte das Treffen und lud Trump ein, im Anschluss Russland zu besuchen. Zu m\u00f6glichen Inhalten eines Abkommens zwischen der Ukraine und Russland sagte Trump, dieses k\u00f6nne einen &#8222;Gebietstausch&#8220; zwischen beiden Staaten beinhalten. Hier\u00fcber werde jedoch &#8222;sp\u00e4ter oder morgen&#8220; gesprochen. &#8222;Es ist kompliziert, wirklich nicht einfach&#8220;, f\u00fcgte der US-Pr\u00e4sident hinzu.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Trump und Putin haben sich zuletzt 2019 am Rande eines <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/gipfeltreffen-4180734.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gipfels<\/a> der G20-Staatengruppe in Japan pers\u00f6nlich getroffen.\u00a0Der Kreml-Chef hat den Boden der USA zuletzt 2015 betreten &#8211; unter der Pr\u00e4sidentschaft von Barack Obama.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Der US-Pr\u00e4sident hatte im Wahlkampf mehrfach angek\u00fcndigt, den Ukraine-Krieg &#8222;in 24 Stunden&#8220; beenden zu k\u00f6nnen. Seit seinem Wiedereinzug ins Wei\u00dfe Haus im Januar telefonierte er mehrmals mit seinem russischen Amtskollegen. Dabei zeigte er sich zun\u00e4chst sehr wohlwollend gegen\u00fcber Putin, in den vergangenen Wochen jedoch zunehmend kritisch und erbost.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Zuletzt hatte Trump Moskau ein Ultimatum f\u00fcr die Beendigung des Ukraine-Krieges gesetzt. Dieses ist am Freitag abgelaufen &#8211; genau an dem Tag, an dem der US-Pr\u00e4sident nun sein Treffen mit Putin f\u00fcr den 15. August ank\u00fcndigte.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Zur Vorbereitung des Gipfeltreffens zwischen Trump und Putin kamen am Samstag in Gro\u00dfbritannien westliche Regierungsvertreter zu Gespr\u00e4chen zusammen. Nationale Sicherheitsberater der Verb\u00fcndeten Kiews &#8211; darunter die USA, EU-Mitgliedsstaaten und Gro\u00dfbritannien &#8211; trafen sich zur Abstimmung ihrer Standpunkte. An dem Treffen im Landsitz Chevening House in der Grafschaft Kent nahmen neben dem britischen Au\u00dfenminister David Lammy und US-Vizepr\u00e4sident JD Vance unter anderem der ukrainische Pr\u00e4sidialamtschef Andrij Jermak und Sicherheitsvertreter mehrerer EU-Staaten teil.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Dabei sei &#8222;\u00fcber die n\u00e4chsten Schritte f\u00fcr einen Frieden in der Ukraine&#8220; gesprochen worden, schrieb Lammy im Onlinedienst X. US-Vizepr\u00e4sident Vance schrieb auf X, es sei \u00fcber einen &#8222;Weg hin zum Frieden im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine&#8220; beraten worden.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Derweil gingen die K\u00e4mpfe unvermindert weiter. Die russische Armee setzte ihren seit Monaten anhaltenden langsamen Vormarsch im Osten der Ukraine offenbar weiter fort: Am Samstag meldete das russische Verteidigungsministerium die Einnahme einer weiteren Ortschaft in der Industrie- und Bergbauregion Donezk, wo derzeit die meisten K\u00e4mpfe stattfinden.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Angesichts des russischen Offensive hatte die Ukraine am Freitagabend die Evakuierung von Familien mit Kindern aus rund 20 Ortschaften im Osten des Landes angeordnet. Am Samstag erkl\u00e4rten die Regionalbeh\u00f6rden in Donezk, dass bei russischen Angriffen vier Menschen get\u00f6tet worden seien. Aus der Region Cherson wurden zwei Todesopfer gemeldet.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Die russische Armee kontrolliert derzeit rund 20 Prozent des ukrainischen Territoriums. Moskau fordert als Voraussetzung f\u00fcr einen m\u00f6glichen Waffenstillstand von der Ukraine die Abtretung der vier teilweise von russischen Truppen besetzten Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson sowie der 2014 annektierten Krim. Au\u00dferdem soll Kiew auf westliche Waffenlieferungen und eine m\u00f6gliche Nato-Mitgliedschaft verzichten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Diese Forderungen hat die Regierung in Kiew f\u00fcr inakzeptabel erkl\u00e4rt. Sie fordert den Abzug russischer Truppen aus ukrainischem Hoheitsgebiet und westliche Sicherheitsgarantien, darunter weitere Waffenlieferungen und die Stationierung eines europ\u00e4ischen Truppenkontingents zur \u00dcberwachung eines Waffenstillstandes im Land.\u00a0<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor Trump-Putin-Gipfel: Europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs fordern mehr &#8222;Druck&#8220; auf Russland Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":332554,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-332553","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115001615070669072","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/332553","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=332553"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/332553\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/332554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=332553"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=332553"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=332553"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}