{"id":332592,"date":"2025-08-10T00:41:12","date_gmt":"2025-08-10T00:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332592\/"},"modified":"2025-08-10T00:41:12","modified_gmt":"2025-08-10T00:41:12","slug":"zahl-der-unfaelle-mit-bussen-und-bahnen-in-bremen-erneut-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332592\/","title":{"rendered":"Zahl der Unf\u00e4lle mit Bussen und Bahnen in Bremen erneut gestiegen"},"content":{"rendered":"<p>Busse und Bahnen der Bremer Stra\u00dfenbahn AG (BSAG) waren im vergangenen Jahr in 628 Unf\u00e4lle verwickelt. Damit setzt sich ein Trend fort: Seit 2020, als es 410 solcher Unf\u00e4lle gab, ist die Zahl jedes Jahr gestiegen. Die Daten hat der Senat auf Anfrage der CDU-B\u00fcrgerschaftsfraktion ver\u00f6ffentlicht. Erstmals nach mehreren Jahren gesunken ist hingegen die Zahl der schwereren Unf\u00e4lle, bei denen Menschen verletzt oder get\u00f6tet wurden \u2013 von 202 im Jahr 2023 auf 184 im vergangenen Jahr. In diesem Jahr gab es bis Ende Mai allerdings bereits 87 Unf\u00e4lle mit Personensch\u00e4den, was auf das Jahr hochgerechnet einen erneuten Anstieg bedeuten w\u00fcrde. Ums Leben kamen bei Unf\u00e4llen mit BSAG-Beteiligung zuletzt ein bis zwei Menschen j\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>\n    Nach mehreren schweren Unf\u00e4llen hatte die BSAG im vergangenen Jahr zu mehr Aufmerksamkeit im Verkehr aufgerufen. <a class=\"linked-story\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/politik\/unfaelle-in-bremen-bsag-ruft-zu-ruecksichtnahme-im-strassenverkehr-auf-doc7w1vmjfuvf81cf846cce\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Es sei eine zunehmende Unachtsamkeit und R\u00fccksichtslosigkeit zu beobachten, berichteten Unternehmensvertreter dem WESER-KURIER.<\/a> Auch in der Antwort des Senats hei\u00dft es, die BSAG habe bei schwereren Unf\u00e4llen &#8222;als Hauptgr\u00fcnde das Fehlverhalten Dritter&#8220; ausgemacht. Konkret sind zum Beispiel Passanten gemeint, die mit Kopfh\u00f6rern in den Ohren oder aufs Handy blickend achtlos die Gleise \u00fcberqueren. Auch Verst\u00f6\u00dfe gegen die Stra\u00dfenverkehrsordnung wie &#8222;irregul\u00e4re Vorkopfwender im Stra\u00dfenbahnbereich&#8220; werden genannt.\n<\/p>\n<p>Innenunf\u00e4lle mit vielen Verletzten<\/p>\n<p>In der Antwort nicht erw\u00e4hnt, aber aus der Vergangenheit bekannt, ist die Bedeutung von sogenannten Innenunf\u00e4llen. Hei\u00dft zum Beispiel: Der Bus st\u00f6\u00dft mit einem Pkw zusammen oder legt eine Vollbremsung hin, um eben diesen Zusammensto\u00df zu vermeiden. Im Inneren st\u00fcrzen vor allem stehende Fahrg\u00e4ste. Weil es dabei viele Verletzte geben kann, machen diese Innenunf\u00e4lle in der Statistik einen erheblichen Anteil aus. Gr\u00f6\u00dfere Sachsch\u00e4den entstehen hingegen eher bei Zusammenst\u00f6\u00dfen mit anderen Fahrzeugen. Der Antwort zufolge lagen die Reparaturkosten der 334 verunfallten Busse und 294 Bahnen im vergangenen Jahr bei insgesamt rund 1,7 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Keine Antwort erh\u00e4lt die CDU darauf, wie oft die Fahrer und Fahrerinnen der BSAG f\u00fcr Unf\u00e4lle verantwortlich sind. &#8222;Grunds\u00e4tzlich ist anzumerken, dass die Schuldfrage vor Gericht gekl\u00e4rt wird. Statistiken hierzu liegen dem Senat nicht vor&#8220;, hei\u00dft es. Werde Fahrpersonal mehrfach negativ auff\u00e4llig, k\u00f6nne es auch zur Entziehung der Fahrerlaubnis kommen. Ein dauerhafter Entzug sei aber &#8222;sehr selten&#8220;. In milderer Form reagiert die BSAG auf Fehlverhalten laut Antwort zum Beispiel mit Personalgespr\u00e4chen und Nachschulungen.<\/p>\n<p>Dass eine \u00fcberbordende Arbeitsbelastung des Personals zu mehr Unf\u00e4llen f\u00fchren k\u00f6nne, sei aus Sicht des Senats nicht vollst\u00e4ndig auszuschlie\u00dfen. Die vorliegenden Daten liefern daf\u00fcr jedoch keine Anhaltspunkte. Der Antwort zufolge ist der Personalbedarf bei der BSAG mittlerweile &#8222;stabil gedeckt&#8220;; die durchschnittlichen \u00dcberstunden pro Mitarbeiter im Fahrdienst sind demnach seit 2022 von 44,3 auf 9,5 gesunken. &#8222;Der Senat sieht in dieser Entwicklung einen positiven Beitrag zur Verkehrssicherheit und begr\u00fc\u00dft diesen ausdr\u00fccklich&#8220;, hei\u00dft es. <\/p>\n<p>Mehr als 50.000 Kilometer legen die Fahrzeuge der BSAG laut Regelfahrplan jeden Tag zur\u00fcck \u2013 gleichm\u00e4\u00dfig verteilt sind die Unf\u00e4lle im Streckennetz dabei nicht. Zu den Unfallschwerpunkten geh\u00f6ren laut Antwort zum Beispiel der Stern (Stra\u00dfenbahnlinien 6 und 8), mehrere Abschnitte der Gr\u00f6pelinger Heerstra\u00dfe (Linien 2 und 10) und die Eduard-Schopf-Allee unter der B 75 (Linien 3 und 5). Anf\u00e4llig sind auch die Buslinien 26\/27 und 63 auf H\u00f6he Am Deich\/Langemarckstra\u00dfe und B\u00fcrgermeister-Smidt-Stra\u00dfe\/Am Wandrahm.<\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc81ugfaqbc4z3nzkb1jv\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/politik\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Busse und Bahnen der Bremer Stra\u00dfenbahn AG (BSAG) waren im vergangenen Jahr in 628 Unf\u00e4lle verwickelt. 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