{"id":332739,"date":"2025-08-10T02:05:15","date_gmt":"2025-08-10T02:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332739\/"},"modified":"2025-08-10T02:05:15","modified_gmt":"2025-08-10T02:05:15","slug":"sushi-und-mehr-an-der-weser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332739\/","title":{"rendered":"Sushi und mehr an der Weser"},"content":{"rendered":"<p>Im Juli 2010 er\u00f6ffnete der Chilli Club und so mancher Zweifler bel\u00e4chelte die Lage in der noch komplett unterentwickelten \u00dcberseestadt. Heute z\u00e4hlt die Terrasse an der Weser zu den beliebtesten Gastronomien der Hansestadt und das \u201eSushi-Schiff\u201c gilt als legend\u00e4r.<\/p>\n<p>&#8222;Wir geh\u00f6ren zur Gastro Consulting, deren Markenzeichen sind Restaurants am Wasser&#8220;, erkl\u00e4rt mir Dominic Kruse Damaschke, der schon zwei Jahre nach der Er\u00f6ffnung Teil des Chilli-Club-Teams wurde und seit acht Jahren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ist.<\/p>\n<p>Gem\u00fcse mit einem Hauch Orange<\/p>\n<p>Nach seinem Studium und einem Job im internationalen Management kehrte er dem Schreibtisch den R\u00fccken und ging zur\u00fcck in die Gastronomie, in der er seit seinem 16. Lebensjahr immer wieder gearbeitet hatte. &#8222;Ich brauche den Kontakt zu den G\u00e4sten&#8220;, sagt er.<\/p>\n<p>Dass ihm der Chilli Club und seine Wirkung am Herzen liegen, sp\u00fcre ich, als ich ihm sagte, dass mir dort das Essen auch mal nicht geschmeckt hat (das kann mir sogar in meinem Lieblingsrestaurant passieren). &#8222;Vielleicht sollte ich dann bei der Auswahl helfen&#8220;, bietet er an. Als ich mich aber eigenst\u00e4ndig f\u00fcr das geschmorte H\u00e4hnchen von der Mittagskarte (13,50 Euro) entscheide, ist er erleichtert: &#8222;Das habe ich selbst erst vor zwei Tagen gegessen. Schmeckte.&#8220; Das Fleisch ist zart und saftig, das Gem\u00fcse mit einem Hauch Orange (k\u00f6nnte auch Orangenpfeffer gewesen sein, wir haben nicht in der K\u00fcche nachgefragt) sehr lecker abgeschmeckt, die So\u00dfen sind dominant gew\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Der Name hat nichts mit Chili-Schoten zu tun<\/p>\n<p>Der Name Chilli Club kommt \u00fcbrigens nicht von Chili, was man der W\u00fcrze wegen annehmen k\u00f6nnte, sondern nimmt Bezug auf die Mischung aus Asian-Food, Cocktails und Chillen in den gem\u00fctlichen Sofas.<\/p>\n<p>Kruse Damaschke selbst w\u00e4hlt die Beef Satay Tokyo Style (14,50 Euro) und Joshi\u2019s Prawn Roll (16,50 Euro), zwei Speisen, die zu den &#8222;Rennern&#8220; der Karte geh\u00f6ren. Nat\u00fcrlich stibitze ich ihm einen Spie\u00df mit wunderbar zart gebratenem Rindfleisch, der eine angenehme Alternative zu den \u00fcblichen H\u00e4hnchen-Satay ist.<\/p>\n<p>Bei der Sushi-Rolle diskutieren wir, ob Wasabi und Sojaso\u00dfe Sinn machen, wenn eh schon eine So\u00dfe auf der Rolle ist. Ich probiere beides und bleibe dabei, Tempura und Sushi sind in der Kombi nicht mein Ding. Ich finde, das eine macht das andere kaputt. &#8222;Die Tempura-Rolls sind sehr beliebt&#8220;, verspricht der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer.<\/p>\n<p>Das &#8222;Share your Dinner&#8220;-Men\u00fc gibt es ab vier Personen und steht bei mir f\u00fcr einen privaten Abend auf der Liste, das gibt es auch in veggie oder vegan.<\/p>\n<p>    <strong>Das sagen die G\u00e4ste<\/strong>: Ich bin gef\u00fchlt seit dem ersten Tag Stammgast, weil es anfangs praktisch war, auch f\u00fcr Gesch\u00e4ftsessen, und das Personal sehr freundlich ist, nur die Partys aus den ersten Jahren vermisse ich; eine gute Flasche Wein und ein Sushischiff \u2013 das g\u00f6nnen wir uns regelm\u00e4\u00dfig, uns gef\u00e4llt die Atmosph\u00e4re und dass man sich hier immer willkommen f\u00fchlt, das Einzige, was uns nicht so gef\u00e4llt, sind die Sitze. Da wir am bequemsten auf den Barhockern sitzen k\u00f6nnen, bleiben uns nur vereinzelte Tische am Tresen; heute hat die Ente tats\u00e4chlich mal ein bisschen zu viel So\u00dfe abbekommen, aber wir sind Stammkunden und k\u00f6nnen auch damit leben. Hier am Wasser sitzen zu k\u00f6nnen, zuvorkommend bedient zu werden und dem Alltag zu entfliehen \u2013 was will man mehr? Chilli Club? Kann man machen.\n<\/p>\n<p>\n    Chilli Club Bremen, Am Weser-Terminal 8, 28217 Bremen, <a href=\"https:\/\/chilliclub-bremen.de\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/chilliclub-bremen.de\/<\/a>, \u00d6ffnungszeiten: Montag bis Freitag 12 Uhr bis Open End, Samstag und Sonntag 14 Uhr bis Open End.\n<\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc81tfurj5a4mjxbh7453\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Juli 2010 er\u00f6ffnete der Chilli Club und so mancher Zweifler bel\u00e4chelte die Lage in der noch komplett&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":332740,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-332739","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115002023835739245","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/332739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=332739"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/332739\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/332740"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=332739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=332739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=332739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}