{"id":332944,"date":"2025-08-10T04:07:10","date_gmt":"2025-08-10T04:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332944\/"},"modified":"2025-08-10T04:07:10","modified_gmt":"2025-08-10T04:07:10","slug":"vor-putin-treffen-europaeische-staaten-unterbreiten-ukraine-vorschlag-und-warnen-trump-vor-alleingang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/332944\/","title":{"rendered":"Vor Putin-Treffen: Europ\u00e4ische Staaten unterbreiten Ukraine-Vorschlag \u2013 und warnen Trump vor Alleingang"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Trump will in wenigen Tagen bilateral mit Kremlchef Putin \u00fcber die Zukunft der Ukraine verhandeln. Eine Teilnahme des ukrainischen Pr\u00e4sidenten wird erst bei einem weiteren Treffen in Aussicht gestellt \u2013 auf Wunsch Putins.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Vor dem geplanten Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin haben die ukrainische F\u00fchrung und ihre europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten die Grenzen ihrer Kompromissbereitschaft betont. Internationale Grenzen d\u00fcrften nicht gewaltsam ver\u00e4ndert werden, hie\u00df es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung von Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Gro\u00dfbritannien, Finnland und der EU-Kommission. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj lehnte Gebietsabtretungen an Russland erneut ab und fordert vehement, in Verhandlungen \u00fcber die Zukunft der Ukraine einbezogen zu werden.<\/p>\n<p>Sinnvolle Verhandlungen seien nur \u201eim Rahmen eines Waffenstillstands oder einer Verringerung der Feindseligkeiten\u201c m\u00f6glich, bekr\u00e4ftigten die Europ\u00e4er. Der derzeitige Frontverlauf k\u00f6nne lediglich \u201eAusgangspunkt f\u00fcr Verhandlungen sein\u201c. Au\u00dferdem brauche die Ukraine robuste und glaubw\u00fcrdige Sicherheitsgarantien. \u201eDie Ukraine hat die Freiheit, \u00fcber ihr eigenes Schicksal zu entscheiden\u201c, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung. Selenskyj bezeichnete den Verlauf des Treffens als konstruktiv. \u201eAlle unsere Argumente wurden geh\u00f6rt\u201c, so der ukrainische Pr\u00e4sident im Anschluss. <\/p>\n<p>Das wei\u00dfe Haus meldete am sp\u00e4ten Samstagabend, dass US-Pr\u00e4sident Trump zwar offen ist f\u00fcr ein Dreier-Gipfeltreffen mit Putin und Selenskyj \u2013 vorerst plane das Wei\u00dfe Haus auf Wunsch Putins jedoch ein bilaterales Treffen, so ein Vertreter des Wei\u00dfen Hauses.<\/p>\n<p>Trump f\u00fcr Gebietsabtretungen<\/p>\n<p>Trump und Putin haben f\u00fcr den 15. August ein Gipfeltreffen in Alaska vereinbart. Der US-Pr\u00e4sident will dann ein Friedensabkommen besiegeln, das Gebietsabtretungen der Ukraine vorsieht. Selenskyj lehnt dies kategorisch ab. Die Ukrainer w\u00fcrden kein Land den Besatzern \u00fcberlassen, erkl\u00e4rte Selenskyj. <\/p>\n<p>\u201eEs wird einen Tausch von Territorien geben, der f\u00fcr beide Seiten von Vorteil ist\u201c, hatte Trump am Freitag gesagt. Nach seinen Worten stehen die Ukraine und Russland kurz vor einer Waffenstillstandsvereinbarung. Russland best\u00e4tigte das Gipfeltreffen von Trump mit Putin, machte aber keine Angaben zu einem m\u00f6glichen Abkommen zur Beendigung der K\u00e4mpfe. Beide Pr\u00e4sidenten w\u00fcrden sich darauf konzentrieren, Optionen f\u00fcr eine \u201elangfristige friedliche L\u00f6sung der Ukraine-Krise\u201c zu er\u00f6rtern, erkl\u00e4rte Putins au\u00dfenpolitischer Berater Juri Uschakow in Moskau.<\/p>\n<p>Selenskyj hat zwischenzeitlich eine Teilnahme Kiews an Verhandlungen \u00fcber ein Ende des russischen Angriffskrieges gefordert. \u201eDer Weg zum Frieden f\u00fcr die Ukraine muss gemeinsam und nur gemeinsam mit der Ukraine bestimmt werden, das ist eine Frage des Prinzips\u201c, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. <\/p>\n<p>Putin, der 2022 den \u00dcberfall auf das Nachbarland befahl, beansprucht die ukrainischen Regionen Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson sowie die bereits 2014 annektierte Halbinsel Krim. Die Nachrichtenagentur Bloomberg News hatte berichtet, amerikanische und russische Unterh\u00e4ndler arbeiteten an einem Abkommen, das die russischen Eroberungen festschreiben soll. Ein Mitarbeiter des Wei\u00dfen Hauses bezeichnete die Bloomberg-Meldung als Spekulation. Ein Sprecher des Kremls reagierte zun\u00e4chst nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme.<\/p>\n<p>dpa\/Reuters\/pfi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump will in wenigen Tagen bilateral mit Kremlchef Putin \u00fcber die Zukunft der Ukraine verhandeln. 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