{"id":333117,"date":"2025-08-10T05:50:35","date_gmt":"2025-08-10T05:50:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/333117\/"},"modified":"2025-08-10T05:50:35","modified_gmt":"2025-08-10T05:50:35","slug":"ich-war-verletzt-fuer-die-hilfe-sage-ich-danke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/333117\/","title":{"rendered":"\u201eIch war verletzt. F\u00fcr die Hilfe sage ich Danke\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Langenberg. Regina Khoury ist f\u00fcr vieles dankbar, was in ihrem Leben gut gelaufen ist. Pech hatte sie jedoch k\u00fcrzlich nachts in ihrer Wohnung in Langenberg.  <\/p>\n<p class=\"\">Die Nacht auf den 6.Juli 2025 wird Regina Khoury aus Velbert-Langenberg nie vergessen: \u201eIch bin in unserer Wohnung nachts gestolpert und ganz ungl\u00fccklich gefallen. Ich hatte gro\u00dfe Schmerzen, bin nachts um drei Uhr mit dem Taxi ins Klinikum Niederberg gefahren\u201c, erz\u00e4hlt die 75-J\u00e4hrige, die von unserer Serie \u201eWof\u00fcr bin ich dankbar?\u201c in der Zeitung gelesen hat. \u201eIn der Notaufnahme waren alle unglaublich nett und geduldig. Man hat mir beim An- und Ausziehen geholfen und mir die Angst genommen. Daf\u00fcr m\u00f6chte ich mich bedanken, das ist mir eine Herzensangelegenheit\u201c, sagt Regina Khoury, die damals einen komplizierten Schulterbruch erlitten hatte.<\/p>\n<p>    Fr\u00fchere Folgen der Serie<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409243338_1749725591_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Ein besonderer Dank gilt dem Team der Helios Klinik Niederberg. Hier f\u00fchlte sich Regina Khoury rundum gut aufgehoben.\" title=\"Ein besonderer Dank gilt dem Team der Helios Klinik Niederberg. Hier f\u00fchlte sich Regina Khoury rundum gut aufgehoben.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Ein besonderer Dank gilt dem Team der Helios Klinik Niederberg. Hier f\u00fchlte sich Regina Khoury rundum gut aufgehoben.<br \/>\n      \u00a9 FUNKE Foto Services | Uwe Ernst\n    <\/p>\n<p class=\"\">Auch sp\u00e4ter bei der Computer-Tomographie (CT) und bei der Operation sei alles gut verlaufen, \u201eschon am zweiten Tag konnte ich wieder kleine \u00dcbungen machen, und auch da waren alle unglaublich nett\u201c, so die Seniorin. Blickt sie aus dem Wohnzimmer nach drau\u00dfen, schaut sie auf gro\u00dfe Teile Langenbergs, auf viel Gr\u00fcn, viel Natur. \u201eIch habe \u00fcberhaupt viel Grund dazu, Danke zu sagen\u201c, meint sie nachdenklich. \u201eVieles hat sich gut gef\u00fcgt. Ja, ich bin dem Schicksal dankbar, das kann man schon sagen.\u201c<\/p>\n<p>   Velberterin lernte in der Schweiz zu kochen <\/p>\n<p class=\"\">Zum Beispiel f\u00fcr das Haushaltsjahr, das sie mit 17 Jahren als Vorbereitung f\u00fcr die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester absolviert hat. \u201eIch war damals bei einer wohlhabenden Familie mit Schwimmbad und Tennisplatz in der Schweiz\u201c, erz\u00e4hlt sie und f\u00e4hrt lachend fort: \u201eDavon habe ich allerdings nicht viel gehabt, die Familie hatte zehn Kinder, die galt es alle zu bekochen. Da habe ich viel gelernt, da denke ich noch heute gern dran.\u201c<\/p>\n<p>   In K\u00f6ln die gro\u00dfe Liebe gefunden  <\/p>\n<p class=\"\">Dankbar ist Regina Khoury auch f\u00fcr ihre Familie, das sind zwei Kinder, auf die sie sich immer verlassen k\u00f6nne und drei Enkel, zutiefst dankbar ist sie nat\u00fcrlich auch f\u00fcr ihren Ehemann Gaby-Issa:  Es liest sich wie ein kitschiger Liebesroman, wie die Zwei im Sommer 1975 zusammengefunden haben, \u201eda bin ich dem Schicksal dankbar, wie f\u00fcr so vieles in meinem Leben.\u201c Die ausgebildete Krankenschwester hatte damals zus\u00e4tzlich in K\u00f6ln Sozialarbeit studiert, im Juli 1975 ihr Examen bestanden, aber in der \u00dcbergangszeit weiterhin ab und zu Nachtdienste in der Uniklinik K\u00f6ln absolviert: \u201eEs brachte ein bisschen Geld, man war jung, ich hab das auch gern gemacht.\u201c <\/p>\n<p> Ein schicksalhafter Nachtdienst  <\/p>\n<p class=\"\">Ein  bisschen traurig war sie aber schon, dass sie just Nachtdienst hatte, als die eigene Examensfeier anstand: \u201eAber der Dienst war schon l\u00e4nger eingetragen, und so etwas sagt man nicht einfach ab. Also bin ich nur mit den anderen mitgegangen zum Rheinschiff, hab noch gewunken und bin dann ins Krankenhaus.\u201c Es war ihr letzter Nachtdienst in der Kinderklinik, doch der hatte es in sich: \u201eIn jener Nacht habe ich meinen Mann kennengelernt, er war damals Medizinstudent im Examen, auch f\u00fcr ihn war es die letzte Nachtwache\u201c, erz\u00e4hlt Regina Khoury, die sich noch gut an folgenden Satz des jungen Mediziners erinnern kann, fr\u00fchmorgens am 18.Juli 1975: \u201eGehen Sie auch zur Stra\u00dfenbahn?\u201c Seit jenem Morgen sind die Zwei unzertrennlich, drei Monate sp\u00e4ter bezogen sie gemeinsam eine Wohnung, Hochzeit ein Jahr sp\u00e4ter in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>        Wof\u00fcr Sind Sie dankbar?<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Das Auto <\/strong>hatte eine Panne, die Schlange an der Supermarktkasse ist wieder mal furchtbar lang, das Zeugnis des Kindes war auch schon mal besser. \u00dcber negative Erlebnisse regen wir uns gern schnell auf. Und vergessen dabei all die kleinen Erlebnisse und  Begegnungen, die den Alltag erhellen.<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Dankbarkeit <\/strong>ist ein schnell vergessenes Gef\u00fchl, wenn es (wieder) gut l\u00e4uft im Leben.  Wof\u00fcr, liebe Leserin und lieber Leser, sind Sie dankbar? Gibt es vielleicht einen Menschen, dem Sie einfach mal \u201eDanke\u201c sagen m\u00f6chten?<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Dann melden Sie sich<\/strong> gern bei uns. WAZ-Redakteurin Kathrin Melliwa freut sich auf Ihre Geschichte. Schreiben Sie ihr doch gern eine Mail an: <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/lokales\/velbert\/article409671866\/mailto:redaktion.velbert@waz.de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">redaktion.velbert@waz.de<\/a>. Oder rufen Sie an: <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/lokales\/velbert\/article409671866\/tel:02051 49533\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">02051 49533<\/a>. <\/p>\n<p class=\"\">Nach Langenberg hat es das Paar aus beruflichen Gr\u00fcnden verschlagen, und auch daf\u00fcr ist Regina Khoury dankbar: \u201eIch stamme geb\u00fcrtig aus der Pfalz, und bin hier in der <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/lokales\/velbert\/article409285524\/endlich-kirche-in-velbert-wird-vom-russ-befreit.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.waz.de\/lokales\/velbert\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1750476120\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">katholischen Gemeinde St. Michael <\/a>so herzlich aufgenommen worden, das war ganz wunderbar.\u201c Ja, sie sei dankbar f\u00fcr vieles, was gut in ihrem Leben gelaufen sei. Regina Khoury schaut auf die wundersch\u00f6ne Landschaft, die ihr zu F\u00fc\u00dfen liegt: \u201eEs gibt vieles, was ich noch machen k\u00f6nnte. Aber ich habe nichts auf der Liste, was ich noch machen muss.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Langenberg. Regina Khoury ist f\u00fcr vieles dankbar, was in ihrem Leben gut gelaufen ist. 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